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Tiefschlag für Neuenburg Xamax

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Vor einer Woche sorgte Neuenburg Xamax mit dem 2:0-Coup landesweit für Schlagzeilen, nun folgte für die unberechenbarste Equipe der Liga der Tiefschlag. Gegen Vaduz erinnerten die Neuenburger wieder an jene inferiore Mannschaft, die sich im Cup gegen Concordia (0:4) vor 14 Tagen die Schmach des Jahres geleistet hatte.

Drei Chancen, Vaduz im Kampf gegen den Abstieg abzuschütteln, vergaben Rodrigo, Taljevic und Brown so fahrlässig wie dilettantisch. Nach dem 1:0 von Ritzberger (57.) waren die Gäste nicht mehr in der Lage zum Gegenangriff. Wieder offenbarten sie Zerfallserscheinungen. Ein Spieler, der sich mit letzter Vehemenz gegen den Rückfall in die Tristesse wehrte, fehlte Xamax.

Das bescheidene Vaduz führte den Direktkonkurrenten vor und mit einfachen Mitteln an den Abgrund. Die Massnahme von Pierre Littbarski, das Zentrum mit Polverino und Bellon zu bilden, zahlte sich aus. Vaduz erreichte unter «Litti» im dritten Anlauf den ersten Sieg in der Super League. Den Niedergang mit nur einem Punkt aus fünf Runden hat Vaduz vorläufig gestoppt. Eine andere Frage drängt sich im Zusammenhang mit Vaduz auf: Ist der Sportkonsument im Fürstentum überhaupt an einer Zukunft in der obersten Liga interessiert? Der Blick auf die Zuschauerzahl genügt für die Antwort – 1140 Zuschauer erschienen beim kapital wichtigen Spiel gegen Neuenburg. In Winterthur wollten 5800 Fans den St. Gallen sehen.

Zürichs Serie

Bereits in der elften Minute wussten die meisten der knapp 3300 Zuschauer, dass Bellinzonas Unterfangen, den dritten Sieg in Folge einzufahren, schwierig würde. Almen Abdi hatte einen Handspenalty verwandelt und den FCZ früh auf Kurs gebracht. Die Zürcher verstanden es, Partie und Gegner gleichermassen ohne grossen Aufwand zu kontrollieren.

Gefahr, die nunmehr elf Spiele währende Serie der Ungeschlagenheit einzubüssen, bestand für den FCZ nie. Alexandre Alphonse beseitigte nach langem Zuspiel von Silvan Aegerter (65.) mit seinem elften Saisontor die allerletzten Zweifel, Dusan Djuric setzte mit dem 3:0 nur sieben Minuten später den Schlusspunkt.

Varelas abgefälschter Freistoss

Ein entscheidend abgefälschter Siegfreistoss von Carlos Varela, zwei Pfostenschüsse (von YB und GC) und eine heikle Szene im Strafraum waren die wenigen Facts, an die sich die 5800 Zuschauer kurz nach Spielschluss noch erinnert haben. Die Hoppers verloren nach acht Partien im Letzigrund erstmals. Zwingend war der Fehltritt nicht, zumal YB nur ein Minimum seiner Ressourcen ausschöpfte.

Der Zürcher Ärger über den Punktverlust vergrösserte sich in der Nachspielzeit noch. Zarate setzte im letzten Angriff den Ball an den Innenpfosten. Der Argentinier blieb nicht nur in jenem Moment glücklos. In der ersten Hälfte war er im Strafraum von einem Berner folgenlos gefoult worden.

Der Ball «rollte» nicht nur im Fall Zarates vor allem für die Young Boys, sondern auch bei Varelas Siegtor. Boris Smiljanic hatte ihn genau im falschen Moment mit dem Kopf touchiert. Si

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