Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Tigermücken-Experte rät zu Überwachung der Situation

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Tigermücke verbreitet sich auch im Kanton Freiburg entlang von wichtigen Verkehrsrouten, namentlich an Autobahnraststätten wie etwa dem Autobahnrestaurant Gruyère. Dort sind laut einem Bericht der Zeitung «La Liberté» kürzlich Eier des Insekts entdeckt worden. Den Experten Peter Lüthy erstaunt das nicht. Die Tigermücke befinde sich als blinder Passagier an Bord von Fahrzeugen. Wenn sie einmal aus dem Fahrzeug heraus sei, bleibe sie meist an Ort. Dort könne man sie denn auch finden, wie Lüthy in einem Interview mit der «Liberté» vom Freitag erklärte.

«Nicht in Panik verfallen»

Gemäss dem emeritierten ETH-Professor muss man deswegen «nicht in Panik verfallen». Doch es sei wichtig, dass die Situation im Auge behalten und Informationen unter den Ärzten, Kantonen und Ländern ausgetauscht würden. «Nur so können die Behörden sinnvolle Massnahmen ergreifen.»

Die Tigermückenpopulation werde immer dichter, denn mit der Klimaerwärmung verlängere sich auch die Reproduktionszeit der Mücke. Im Winter sei die Mücke je länger desto weniger tiefen Temperaturen ausgesetzt und könne den Winter in unseren Breitengraden überstehen.

Funde auch im Kanton Bern

Auch im Nachbarkanton Bern wurden bereits Tigermücken registriert. Der Kanton geht jedoch davon aus, dass in absehbarer Zeit kein Risiko für die Berner Bevölkerung besteht, wie die Regierung in einer Antwort auf eine Interpellation vom vergangenen Sommer schreibt.

Das Bundesamt für Umwelt überwache die Ausbreitung der Tigermücke. Dabei seien im Kanton Bern schon Exem­plare entdeckt worden, jedoch noch keine vermehrungsfähige Populationen. Der Informationsaustausch mit den Partnern auf kantonaler und nationaler Ebene sei etabliert.

«Sobald sich abzeichnet, dass sich die Tigermücke in den Kantonen nördlich der Alpen ausbreitet und heimisch zu werden droht, werden die Kantone, am Beispiel des Kantons Tessin, die notwendigen Massnahmen ergreifen und die Bevölkerung über die Tigermücke informieren.»

Seit 2003 in der Schweiz

Die Asiatische Tigermücke ist, wie ihr Name sagt, ursprünglich im ostasiatischen Raum beheimatet. Sie wird durch den weltweiten Verkehr verbreitet. Die Mücke ist potenzielle Überträgerin von Krankheiten wie Dengue-Fieber, Zika oder Chikungunya.

In der Schweiz wurde bislang noch keine Krankheitsübertragung durch Tigermücken festgestellt. Die Asiatische Tigermücke ist seit 2003 auch in der Schweiz, namentlich im Tessin, heimisch geworden.

sda/cn

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema