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«Tour de Charme» führt nach Freiburg

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«Tour de Charme» führt nach Freiburg

Fussball – Schweizer U19 trifft heute im Halbfinal auf die Türkei

Die Schweizer U19-Nationalmannschaft steht bei ihrer Heim-EM einen Schritt vor dem Final. In Freiburg (St. Leonhard, 18.00 Uhr) trifft sie heute auf die Türkei und hofft genauso viel Begeisterung auszulösen wie zuvor in Aarau und Kriens.

Die bisherigen Auftritte der Mannschaft von Pierre-André Schürmann waren nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch geprägt von stimmungsvoller Atmosphäre in den
Stadien und zugänglichen Spielern nach den Partien. Mehr als 15 000 Zuschauer lockte die drittälteste
Juniorenauswahl in ihren drei Gruppenspielen ins Stadion. Wer woll-
te, kam ohne jeglich Hektik dazu, sich seine Autogrammwünsche er-füllen zu lassen. Nach dem Wirrwarr um die A-Nationalmannschaft befinden sich die Teenager für den Schweizerischen Fussballverband auf einer «Tour de Charme». Auch deshalb sagt Schürmann, dass sei-
ne Auswahl die Plicht erfüllt habe. «Das Zuschauerinteresse spricht eine deutliche Spache», so der ehemalige Lausanne-Trainer auf dem Weg von Nottwil nach Chexbres
VD, wo die Mannschaft in einem
von der Uefa ausgewählten Hotel logiert.

Vom nächsten Gegner, der Türkei, weiss Schürmann nicht viel, sein Interesse hält sich auch in Grenzen. Wichtig sei in erster Linie seine eigene Mannschaft. Ein unüberwindbares Hindernis stellen die Türken nicht dar. Im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland (1:1) verhinderten sie nur mit einigem Glück eine Niederlage und das vorzeitige Ausscheiden. Vom harten Engagement gleicht ihr Spiel demjenigen der Belgier, die im zweiten Gruppenspiel der Schweiz 0:2 unterlagen. Allerdings besitzt die türkische Mannschaft in der Offensive mehr Durchschlagskraft, vor allem dank Ali Öztürk. Der noch nicht 19-jährige Stürmer ist mit vier Toren bester Goalgetter des Turniers. Das grosse Zittern wird in der Schweizer Hintermannschaft um die Innenverteidiger Henri- Georges Siqueira und Veroljub Salatic deshalb nicht ausbrechen. Nur der Italiener Andrea Alberti konnte Goalie Swen König bisher bezwingen. Seither ist der Keeper des FC Aarau 225 Minuten unbezwungen geblieben. Si

Mögliche Schweizer Aufstellung:

König; Behrami, Siqueira, Salatic, Bühler; Dzemaili; Burki, Zambrella, Ziegler; Afonso, Antic.
U 19-EM. Halbfinals (18.00 Uhr). In Freiburg: Schweiz – Türkei. In Lausanne: Spanien – Ukraine. – Steht es nach 90 Minuten unentschieden, kommt es zu einer Verlängerung (2×15 Minuten) ohne Golden- oder Silver Goal. Final (Samstag, 18.00 Uhr) in Nyon.
Schürmann: «Jetzt liegt alles drin»

Die Defizite im Schweizer Spiel lagen bisher eher in der Offensive. Vor allem der technisch überduchschnittlich talentierte Fabrizio Zambrella konnte noch wenig Akzente setzen. Von Einzelkritik an seinen Spielern sieht Schürmann aber ab. Vielmehr hob er das bisher Erreichte hervor: «Wir haben uns für die U20-Weltmeisterschaft (2005 in Holland) qualifiziert, und an der Europameisterschaft liegt jetzt alles drin.» Druck will er seiner Mannschaft aber nicht auferlegen. Die Spieler sollen Erfahrungen sammeln, damit sie für spätere Aufgaben im Verein und möglicherweise irgendwann in der A-Nationalmannschaft gerüstet sind. Ein EM-Titel, der zweite für die Schweiz nach dem Höhenflug der U17 2002, wäre lediglich die Bestätigung gut gemachter Arbeit. Si

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