Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

TS Volley Düdingen in der Pflicht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Jahr 2014 verlief für den TS Volley Düdingen harzig. Von den ersten neun Meisterschaftspartien konnte das Team nur zwei gewinnen–gegen die beiden Letzten der Tabelle, Luzern und Toggenburg. Immerhin sorgten die Düdingerinnen für einen versöhnlichen Jahresabschluss, indem sie das letzte Spiel vor der Weihnachtspause gegen Neuenburg gewannen. Es war ein extrem wichtiger Sieg für die Power Cats, denn nur dank den drei auswärts gewonnenen Punkten können sie sich überhaupt noch Chancen auf eine Playoff-Teilnahme ausrechnen.

Die Hoffnung lebt

Die Ausgangslage ist für Düdingen nach wie vor nicht optimal, der Rückstand auf das sechstklassierte Sm’Aesch-Pfeffingen beträgt weiterhin sechs Zähler. Aber zumindest ist die Hoffnung zurückgekehrt–und mit einem Steigerungslauf im Jahr 2015 wäre dieser Rückstand durchaus aufholbar. Ist Düdingen nach den bisher eher dürftigen Leistungen aber zu einem solchen Steigerungslauf fähig? Zumindest teamintern ist bei den Power Cats wieder Ruhe eingekehrt. Im Rahmen des Europacups haben die Spielerinnen viel Zeit zusammen verbracht, dadurch ist das Team wieder zusammengewachsen. Man hatte viel Zeit zum Diskutieren, um Dinge anzusprechen und Misstöne aus der Welt zu schaffen. «Der Teamgeist ist intakt, es ziehen wieder alle Spielerinnen am gleichen Strang», sagt denn auch Nicki Neubauer.

Sportlich hat Düdingen zuletzt ebenfalls einen Aufwärtstrend gezeigt. Der Europacup-Auftritt in Yuzhny (Ukr) Mitte Dezember war eine der besten Darbietungen der Saison, und zuletzt hat das Team in Neuenburg seine aufsteigende Tendenz bestätigt. Seine grössten sportlichen Makel–die fehlende Konstanz und die zu hohe Eigenfehlerquote–konnte das Team über die Festtage nicht komplett aus der Welt schaffen. «Konstanz und Eigenfehler haben aber sehr viel mit Selbstvertrauen zu tun», sagt Neubauer. «Glaubst du an dich, dann steckst du während des Spiels auch Rückschläge weg. Zuletzt konnten wir Selbstvertrauen tanken, das war Balsam auf die Seelen der Spielerinnen.»

Über die Festtage hatte das Team acht Tage trainingsfrei. Die ausländischen Athletinnen haben die Zeit genutzt, um in den Staaten oder in Montenegro ihre Familien zu besuchen. «Das hat allen sehr gut getan. Die Spielerinnen sind sehr erfolgshungrig zurückgekehrt.» In den letzten Tagen hat Nicki Neubauer mit seinem Team intensiv an den Automatismen gearbeitet und dabei viel Wert auf die Details gelegt. «Es braucht keine Wundertaten von uns, damit wir gewinnen. Wenn wir unsere Trainingsleistungen ins Spiel hinübernehmen können und etwas cleverer agieren, reicht das. Auf den Tabellenplätzen zwei bis acht kann jeder jeden schlagen. Das hat die bisherige Saison schon mehrmals gezeigt.»

Eine Rechnung offen

Gegen Cheseaux hat Düdingen heute Abend (20 Uhr, Sporthalle Leimacker) noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel hatten die Senslerinnen mit zwei Sätzen geführt, am Ende aber dennoch verloren (25:22, 25:21, 18:25, 16:25, 12:15). «Das Team hat zuletzt sehr gut gearbeitet», sagt Trainer Neubauer. «Man merkt, dass die Spielerinnen die Schnauze voll haben vom Verlieren und nun eine Trotzreaktion zeigen wollen.» Ein Sieg ist für die Düdingerinnen Pflicht, wollen sie weiter mit den Finalspielen liebäugeln. Doch der aktuelle Tabellensiebte ist momentan gut in Schuss. In der Doppelrunde vor Weihnachten haben die Waadtländerinnen erst Franches-Montagnes 3:2 bezwungen und dann mit einer kampfstarken Leistung dem Schweizer Meister Volero Zürich einen Satz abgerungen.

Mehr zum Thema