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Über Leidenschaft und Schuld: «Ein Geheimnis»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard Lehmann

«Ein Geheimnis» ist ein Taschenbuch von gut 150 Seiten. Ein handliches Büchlein also, das in jeder Handtasche Platz hat. Die ideale Reiselektüre.

In «Ein Geheimnis» erzählt der 1948 geborene Philippe Grimbert die dramatische Geschichte einer jüdischen Familie im Paris der deutschen Besatzung. Es ist seine eigene Geschichte und er erzählt sie aus der Sicht des Nachgeborenen.

Philippe wächst als Einzelkind auf, träumt aber immer wieder von einem grossen Bruder. Als er 15 Jahre alt ist, enthüllt ihm Louise, eine Freundin der Familie, das über Jahre gehütete Geheimnis. Die Grimberts sind Juden und haben das Leben im besetzten Paris keineswegs so unbeschadet überstanden wie die Familie dies Philippe weismachen will. Den grossen Bruder gab es tatsächlich.

Übersichtlich gestaltet

Wenn auch die ersten paar Seiten etwas verwirrend wirken, ist der rote Faden bald einmal erkennbar und man kann vom Buch kaum mehr ablassen. Der Roman ist als Taschenbuch 2007 erschienen und wurde von Holger Fock und Sabine Müller grossartig aus dem Französischen übersetzt. Aufgelockerte Seiten und eine übersichtliche Aufteilung tragen ebenfalls zum Lesevergnügen bei.

Philippe Grimbert: «Ein Geheimnis», Suhrkamp-Taschenbuch 3920, 154 S.

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