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UH Freiburg verpasst Aufstieg abermals

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 Der Start in diese Halbfinalserie gelang Freiburg mit dem 6:3-Heimsieg gegen die Vipers. Vollen Mutes reiste der Qualifikationssieger der Gruppe 1 am Samstag nach Schwyz, um den Finaleinzug sicherzustellen und einen wichtigen Schritt in Richtung lang ersehnten Aufstieg in die NLB zu machen. Das hart umkämpfte Spiel 2 der Serie ging jedoch mit 4:8 verloren, nachdem Freiburg im letzten Drittel mit 1:5 tauchte. Zwei unglückliche Gegentore innerhalb einer Minute leiteten die Niederlage ein. «Ich will nicht gerade von einem Blackout reden, aber es waren individuelle Fehler», blickt Trainer Richard Kaeser zurück. «Dann ist die Geschichte schnell erzählt. Wir nahmen volles Risiko und wurden bestraft.»

Vergebliches Final-Furioso

So kam es am Sonntagabend in der gut besetzten Heilig-Kreuz-Halle zur Belle. Auch in diesem entscheidenden Spiel schienen die Freiburger zu Beginn die frischere und spielerisch bessere Mannschaft zu sein. Das Heimteam versuchte sofort, Druck aufzubauen. Es waren jedoch die Gäste aus der Innerschweiz, welche bereits mit dem ersten Torschuss das 1:0 erzielen konnten. Die Freiburger liessen sich nicht beirren und glichen noch in derselben Spielminute durch Elia Aerschmann zum 1:1 aus. Es entwickelte sich eine sehr attraktive Partie, in welcher die Heimmannschaft ein leichtes Chancenplus aufzuweisen vermochte. Die Vipers machten die Räume weiterhin sehr eng und hielten den Freiburger Angriffen stand. Bei den Freiburgern herrschte in diesen Spielminuten deutlich weniger Verkehr vor dem eigenen Tor. Trotzdem konnten die Vipers in der siebten Minute erneut in Führung gehen. Auch hier war eine schnelle Reaktion der Freiburger gefragt, die auch erbracht wurde: Nur drei Minuten später glich Michele Weibel zum 2:2 aus. Gegen Ende des ersten Startdrittels wurden die Freiburger wieder stärker und konnten durch das Powerplaytor von Yvan Jungo kurz vor der ersten Pause gar erstmals in Führung gehen.

Auch das zweite Drittel wurde auf einem körperlich sehr hohen und rauen Niveau gehalten. Die Saanestädter bemühten sich vor allem um eine grössere Spielkontrolle, während die Gäste ihre Chancen vermehrt auf Konter beschränkten. In der 27. Minute konnten die Freiburger durch das Tor von Hayoz 4:2 in Führung gehen. Gerade als man auf Freiburger Seite alle Zügel nun definitiv in die Hand zu nehmen vermochte, spielten die Innerschweizer ihre Kaltblütigkeit aus und konnten bis zur zweiten Pause den Rückstand in einen 5:4-Vorsprung verwandeln. Freiburg wollte sich im letzten Drittel wieder fangen und erlitt trotz spielerischer Überlegenheit mit dem 6:4-Treffer der Vipers einen erneuten Rückschlag. Der prompte Anschlusstreffer durch Weibel liess die Üechtländer aber sofort wieder hoffen. Über eine Viertelstunde Zeit blieb den Freiburger zu diesem Zeitpunkt noch. Abschluss um Abschluss scheiterte am Pech und Unvermögen der Heimmannschaft, ehe die Innerschweizer durch einen erneuten Kontertreffer den nächsten Stich ins Freiburger Unihockeyherz setzten. Mangelnden Einsatz konnte den Freiburgern keiner vorwerfen, da sie auch nach dem 5:7-Gegentreffer vehement Druck auf das Tor machten. Knappe vier Minuten vor der Schlusssirene gelang Daniel Kaeser der Anschlusstreffer zum 6:7. Beim anschliessenden Final-Furioso erspielten sich die Hausherren noch viele Möglichkeiten. Doch der ersehnte – und zu diesem Zeitpunkt auch absolut verdiente – Freiburger Ausgleichstreffer blieb aus. «Schade, wir konnten die spielerische Überlegenheit nicht ausnutzen», konstatiert Kaeser.

Eine Welt bricht zusammen

Damit sind die Freiburger wie vor Jahresfrist gleich in der ersten Playoff-Serie gescheitert, der Traum vom NLB-Aufstieg ist dahin. «Von einer Enttäuschung zu sprechen wäre noch untertrieben. Für das Team bricht eine ganze Welt zusammen.» Aber auch für den Vorstand und die vielen Fans sei das erneute Verpassen der Promotion in die NLB ein harter Schlag. «Wir wollten die richtigen Lehren aus dem Vorjahr ziehen. Offensichtlich ist uns das nicht gelungen», sagt Kaeser, der das erneute Scheitern nicht mit dem speziellen Modus erklären will. Dieser sieht vor, dass sich die beiden Gruppenersten der 1. Liga direkt für die Halbfinals qualifizieren und statt des Viertelfinals eine Pause von gut einem Monat vor der ersten Serie haben. Auch glaubt der Freiburger Trainer nicht, dass seine Mannschaft am Druck zerbrochen sei. «Nervenflattern war da, das braucht es. Aber die Nervosität hielt sich in Grenzen.»

Für Kaeser ist klar, dass die Ambitionen der Freiburger in der nächsten Saison unvermindert hoch bleiben müssen. «Es wäre sehr schade für den Verein und das ganze Westschweizer Unihockey, wenn wir die Ziele runterschrauben würden. Wir haben bewiesen, dass wir in eine höhere Liga gehören. Deshalb nehmen wir einen neuen Anlauf.» Das Kader bleibe im Grossen und Ganzen zusammen. Ob er selbst noch an der Bande stehen wird, weiss Kaeser noch nicht. «Es gilt zu hinterfragen, ob ich noch der richtige Mann bin.» mj/fs

Telegramme

Playoff-Halbfinals

Spiel 2: InnerSchwyz – Freiburg 8:4 (0:2, 3:1, 5:1).186 Zuschauer.Tore:17. Hayoz (E. Aerschmann) 0:1. 18. Penttinen (Fasel) 0:2. 25. Smida (Beeler) 1:2. 31. Jurcik (Smida) 2:2. 39. M. Gwerder (Winet) 3:2. 40. Kaeser 3:3. 47. M. Gwerder (M. Schuler) 4:3. 47. Koller (M. Gwerder) 5:3. 55. Huser (Heinzer) 6:3. 57. Jungo (Müller) 6:4. 59. M. Schuler (Beeler) 7:4. 60. (59:39) Huser (Amacher) 8:4.Strafen:2-mal 2 Min. gegen Freiburg.

UH Freiburg:Stern, B. Aerschmann, Y. Jungo, Meyer, F. Köstinger, A. Jungo, Blanchard, Staub, E. Aerschmann, Stirnimann, Weibel, Penttinen, Kaeser, Fasel, Vonlanthen, Müller, Hayoz, J. Köstinger, Spicher, Messerli.

Spiel 3: Freiburg – InnerSchwyz 6:7 (3:2, 1:3, 2:2).Heilig-Kreuz-Halle. 325 Zuschauer.Tore:2. M. Schuler (Beeler) 0:1. 2. E. Aerschmann (Stirnimann) 1:1. 7. Amacher (M. Gwerder) 1:2. 10. Weibel (Stirnimann) 2:2. 20. Jungo (Fasel) 3:2. 27. Hayoz (B. Aerschmann) 4:2. 30. Smida 4:3. 32. Amacher (Koller) 4:4. 36. Bachmann (von Euw) 4:5. 43. Bachmann (Jurcik) 4:6. 44. Weibel 5:6. 49. Jurcik (von Euw) 5:7. 56. Kaeser (Müller) 6:7.Strafen:1-mal 2 Min. gegen Freiburg, 3-mal 2 Min. gegen InnerSchwyz.

UH Freiburg:Stern, B. Aerschmann, Y. Jungo, Meyer, F. Köstinger, A. Jungo, Blanchard, Staub, E. Aerschmann, Stirnimann, Weibel, Penttinen, Kaeser, Fasel, Vonlanthen, Müller, Hayoz, J. Köstinger, Spicher, Messerli.

Männer. 1. Liga. Playoff-Halbfinal(best of 3).Endstand:1:2.

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