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UH Freiburg zittert sich zum Sieg

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Nach einem langen und intensiven Sommertraining reiste die erste Mannschaft von Unihockey Freiburg voller Motivation und mit viel Zuversicht nach Rothenturm SZ. Sowohl die Vipers Innerschwyz als auch die Gäste aus Freiburg tasteten sich in klassischer Manier eines ersten Saisonspiels zuerst einmal vorsichtig an die gegnerische Mannschaft heran. Unihockey Freiburg fasste aber früher Fuss im Spiel und wusste das erste Powerplay direkt auszunutzen. Michele Weibel erzielte in der 8. Minute durch einen Weitschuss das 0:1. Kurz vor der ersten Drittelpause konnte James Rappo auf Zuspiel von Tanguy Meyer noch auf 0:2 erhöhen.

Freiburg nimmt zu viele Strafen

Nach der ersten Drittelpause legte Freiburg dann sein bestes Unihockey an den Tag. Zwischen der 22. und der 26. Minute fasste sich insbesondere die junge erste Linie ein Herz und brachte den Freiburgern eine Fünftoreführung. Zuerst nutzte Michele Weibel die Gunst der Stunde und liess sich nach einem Gerangel vor dem Tor nicht zweimal bitten. In der Folge überlistete Jo Stirnimann den Schwyzer Torhüter und letztlich hämmerte Elia Aerschmann nach einem präzisen Zuspiel von Weibel den Ball in die Maschen der Gastgeber.

Die Vipers konnten daraufhin in der 32. Minute durch eine Überzahlsituation auf 1:5 verkürzen. Freiburg kassierte zwei Minuten später allerdings eine Zweiminutenstrafe, und als diese bereits schadlos überstanden schien, kassierte Tanguy Meyer nach einem zu hart geführten Zweikampf eine erneute Strafe. Freiburg zeigte Moral und überstand auch dieses Boxplay torlos. Doch nur fünf Sekunden nachdem die Saanestädter wieder in Vollbesetzung spielen konnten, folgte bereits die nächste Strafe wegen eines überharten Einsatzes. Diesmal nutzten die Innerschweizer ihre numerische Überlegenheit aus und konnten praktisch mit dem zweiten Pausenpfiff auf 2:5 verkürzen.

Drei Gegentreffer innerhalb von 47 Sekunden

Im dritten Drittel plätscherte das Spiel lange Zeit ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Bis 47 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit eine Schlussphase ihren Anfang nahm, wie man sie nie für möglich gehalten hätte. Als die Matchuhr 59:13 anzeigte, verkürzten die Vipers durch einen glücklich abgelenkten Schuss auf 3:5. Durch den Gegentreffer geriet Freiburg völlig aus dem Tritt und das Unerklärliche nahm seinen Lauf: Innerhalb von 40 Sekunden gelangen den Einheimischen zwei weitere Treffer zum 5:5. Der UH Freiburg, der so lange wie der sichere Sieger ausgesehen hatte, musste in die Verlängerung.

 Dort konnten sich die Saanestädter noch einmal zusammenreissen. Sie übernahmen wieder das Spieldiktat und der ehemalige Nationalspieler Yvan Jungo sicherte seinem Team in der 64. Minute den 6:5-Auswärtssieg. Der Erfolg der Freiburger war absolut verdient. Dass man nach einem solchen Spielverlauf nur mit zwei anstatt mit drei Punkten aus der Innerschweiz heimkehren konnte, dürfte den Freiburgern allerdings zu denken geben. rr

 

 Innerschwyz – Freiburg 5:6 n.V. (0:2, 2:3, 3:0, 0:1)

MZG, Rothenthurm.–80 Zuschauer.–SR Fässler/Schläpfer.Tore: 8. Weibel (Staub) 0:1. 19. Rappo (Meyer) 0:2. 23. Weibel (Jungo) 0:3. 25. Stirnimann (E. Aerschmann) 0:4. 27. E. Aerschmann (Weibel) 0:5. 32. Jurcik (Auf der Maur) 1:5. 40. M. Gwerder (Jurcik) 2:5. 60. (59:13) Beeler (Amacher) 3:5. 60. (59:44) M. Schuler (Jurcik) 4:5. 60. (59:52) Jurcik 5:5. 64. Jungo (Stirnimann) 5:6.Strafen:3-mal 2 Minuten gegen Vipers InnerSchwyz. 5-mal 2 Minuten gegen Unihockey Freiburg.

UH Freiburg: Cotting, Messerli, Zufferey, Prior, Weibel, Kaeser, Stirnimann, Rappo, Hayoz, V. Vonlanthen, Aerschmann, Meyer, Spicher, Jungo, Fasel, R. Vonlan-then, Köstinger, Jungo, Staub.

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