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Und jetzt einen Finalplatz in Peking

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Autor: frank stettler

Insgesamt vier Schützinnen und vier Schützen wurden vom Selektionsausschuss von Swiss Olympic im Rahmen des gestaffelten Verfahrens selektioniert. Nach Nathalie Brugger (Segeln) haben sich so mit Sandra Kolly und Annik Marguet zwei weitere Freiburgerinnen für Peking qualifiziert.

Kolly: «Mit Spekulationen kommt man nicht weit»

Sicher keine Überraschung ist die Selektion für Sandra Kolly. Die Luftpistolen-Schützin hatte sich mit ihrem Weltcup-Sieg in Rio de Janeiro die Reise nach Peking praktisch gesichert. «Mir fällt trotzdem ein kleiner Stein vom Herzen», so die Gifferserin, «denn nur mit Spekulationen kommt man im Leben nicht weit. Ich war zuversichtlich, dass es klappt. Nach dem Sieg in Rio und je einem dritten und zwölften Weltcup-Platz konnte es fast nicht anders gehen.» Jetzt, wo die Selektion offiziell in der Tasche ist, geht es an die unmittelbare Vorbereitung für die Olympischen Spiele. «In den nächsten vier Wochen stehen zwei intensive Trainingslager im Tessin und in Frankreich auf dem Programm. Eine Woche vor dem Abflug wird das Schiesstraining dann reduziert und das Mentale steht im Vordergrund», erläutert Sandra Kolly ihre Pläne.

Die Zielseztung für Peking ist klar. «Mit den Resultaten im Weltcup liegt sicher einiges drin. Ich will in den Final der besten acht vorstossen. Alle Schützen, die sich für Peking qualifiziert haben, sind dazu fähig. Nicht umsonst waren die Selektionskriterien von Swiss Olympic recht hoch», sagt Sandra Kolly.

Marguet: Vertrauen von Swiss Olympic

Annick Marguet wusste, dass sie im Dreistellungsmatch gute Chancen für eine Selektion hatte, zumal sie wie Kolly in Rio de Janeiro überzeugte (3. Platz im Weltcup): «Dass ich nun auch mit dem Luftgewehr schiessen kann, ist für mich eine kleine Überraschung, weil ich in dieser Disziplin keine gute Saison hatte. Die Nomination zeigt mir aber, dass Swiss Olympic vertrauen in mich setzt und weiss, was ich kann.»

Marguet wird sich nun bis Peking im Training noch intensiver dem Luftgewehr widmen. «Wenn ich gut trainiere, liegt der Final in Reichweite. Mit dem Kleinkaliber hingegen ist der Final ganz klar mein Ziel. Dies muss mein Anspruch sein, berücksichtigt man meine Resultate in dieser Saison.»

Beyeler: «Damals dachte ich, 2008 kommt zu früh»

Irène Beyeler (Schwarzenburg) hatte die Limiten in den Disziplinen Kleinkaliber 50 m und Luftgewehr 10 m – in welchen sie für die Freiburger Clubs Maggenberg-Alterswil respektive Sportschützen Tafers startet – erreicht und hat damit gerechnet, dass sie in Peking in beiden Disziplinen an den Start gehen kann. «Deshalb habe ich die nächsten Wochen bereits vorausgeplant und werde nun nichts mehr ändern», so Beyeler, die noch mehr Zeit für das Schiessen investieren wird. Ein letzter wichtiger Test wird die Armbrust-WM im Juli. «Dieser grosse Wettkampf wird so etwas wie die Hauptprobe für Peking.»

In China steht dann für Irene Beyeler das Kleinkaliberschiessen im Vordergrund: «Wenn ich meine Form behalten kann, liegt ein Diplom, sprich ein Platz unter den ersten acht, in Reichweite. Beim Luftgewehr hat es sehr viele gute Schützinnen, da wird es sehr schwierig für mich.» Beyeler hatte erst im April 2007 ihren ersten Weltcup-Auftritt. Und nun stehen bereits ihre ersten Olympischen Spiele vor der Tür. «Damals dachte ich noch, 2008 kommt zu früh, und ich nahm eigentlich 2012 ins Visier. Dann konnte ich aber gute Leistungen abrufen. Ab dem Quotenplatz an der EM habe ich mich dann mit Peking befasst.»

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