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Und täglich grüsst das Murmeltier

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 Richemond hielt in der vergangenen Saison noch am längsten mit dem späteren Aufsteiger FC Farvagny mit. Nicht weiter erstaunlich deshalb, dass der Stadtfreiburger Klub vom Guintzet erneut zu den Favoriten zählt. Dies umso mehr, weil Richemond auf diese Saison hin keine signifikanten Wechsel im Kader zu verzeichnen hatte. Trainer Joao Miguel Nogueria stapelte vor dem Meisterschaftsstart dennoch tief und gab lediglich einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte als Ziel an. Nun, gestern jedenfalls trat Richemond als punktegleicher Co-Leader des FC Überstorf in Plaffeien an. Fünf Siege feierten die Gäste in den ersten sechs Partien, zuletzt gab es vier Dreier in Serie. Offensichtlich ist dabei die defensive Stabilität Richemonds. Nur viermal musste der routinierte Torhüter Jérôme Karlen – der 25 Partien in der 1. Liga für Freiburg, La Tour und Bulle bestritten hatte – bisher hinter sich greifen.

 Auf Seiten der Sensler wurden vor dem Saisonstart eine der möglichen Schwächen just in der Verteidigung ausgemacht, zumal mit Roger Wingeier ein überdurchschnittlicher 2.-Liga-Goalie die Mannschaft verlassen hatte. Und tatsächlich kassierte Plaffeien in der ersten Runde in Murten gleich fünf Tore. Seither aber hat sich das Team von Trainer Norbert Aerschmann in der Defensive gefunden und in den folgenden fünf Partien nur noch sechs Tore zugelassen.

 Gestern wollte der FC Plaffeien nun endlich den zweiten Saisonsieg einfahren, nachdem am Samstag in Ursy in sprichwörtlich letzter Minute noch zwei Punkte liegen gelassen wurden. Und die Gastgeber starteten stark, setzten Richemond sogleich unter Druck. Ein Treffer Christof Kollys wurde zu Recht wegen eines Offsides aberkannt (5.), doch nur drei Minuten später schlug es hinter dem nicht immer sicher agierenden Karlen ein–Marc Ruffieux sorgte für die frühe Plaffeier Führung. Das Heimteam blieb in dieser intensiven Partie spielbestimmend und hatte durch Fabrice Mast und Kolly weitere Chancen. Von der defensiven Klasse der Gäste war kaum etwas zu sehen. Überhaupt hatte Richemond bei nun einsetzendem Regen grosse Mühe, ins Spiel zu finden. Die beste Möglichkeit der Gäste konnte Fofane N’Gombo kurz vor der Pause zugeschrieben werden.

Wende in Unterzahl

 Die Sensler liessen auch nach dem Tee nicht erkennen, dass der zunehmend mit sich selbst hadernde Gegner in der Tabelle um sieben Ränge besser klassiert war. Die Verteidigung stand weitestgehend sicher. Für einige Stadtfreiburger war dies offensichtlich zu viel. Nachdem schon in den ersten 45 Minuten Nickligkeiten an der Tagesordnung waren, übertrieb es Joël Lauper in der 73. Minute und sah nach einer Tätlichkeit die rote Karte. Vieles sprach nun für Plaffeien, das die Partie im Griff zu haben schien. Doch wie vier Tage zuvor schafften sie es auch diesmal nicht, den Vorsprung über die Distanz zu bringen. Der eingewechselte Léo Martinetti erzielte zunächst entgegen dem Spielverlauf das 1:1 für Richemond (80.). Dass dann in der Nachspielzeit Nicolas Marbach und Karlen noch des Feldes verwiesen wurden, passte zur insgesamt harten Gangart. Aus Sicht der Plaffeier leider ebenfalls passend war letztlich auch der Ausgang der Partie. Wie bereits in Ursy mussten sie unmittelbar vor dem Schlusspfiff einen bitteren Treffer hinnehmen. N’Gombo erzielte den kaum mehr für möglich gehaltenen, glücklichen 2:1-Siegestreffer für den Gast.

 Plaffeien muss sich einmal mehr an der eigenen Nase nehmen. Gegen ein nervöses und wenig inspiriertes Richemond wäre gestern definitiv mehr dringelegen. So aber warten die Sensler weiter auf ihren zweiten Sieg, an dem sie nun zweimal so nahe dran gewesen waren.

 

Telegramm

Plaffeien – Richemond 1:2 (1:0)

Sellen. 65 Zuschauer. SR: De Jesus.Tore:8. M. Ruffieux 1:0. 80. Martinetti 1:1. 95. N’Gombo 1:2.

FC Plaffeien:Herren; Wider, Bertschy, Grossrieder, P. Ruffieux (60. Anderfuhren); M. Ruffieux (86. Brügger), Marbach, Schmutz, Moser (82. Clément); Kolly, Mast.

FC Richemond:Karlen; Tinguely, Nunes Cordeiro, Lauper; Zbinden (74. Aebischer), Maksuti, Muharremi, Matusadila (83. Clément), Lopes (43. Martinetti); N’Gombo, Dombele.

Bemerkung:73. Rote Karte für Lauper (Tätlichkeit). 94. Gelb-rote Karte für Marbach und Karlen.

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