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Untertitel: Pelzfellmarkt in St. Antoni ist ein be

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Untertitel: Pelzfellmarkt in St. Antoni ist ein beliebter Treffpunkt der Jäger

Autor: Von ANTON JUNGO

Neben St. Antoni werden nur noch in Mörel, Thun und Luzern jährlich Pelzfellmärkte im grösseren Rahmen durchgeführt. In St. Antoni tritt der Jagdschutzverein Hubertus Sense als Organisator auf. Für dessen Präsident
Peter Schaller aus Flamatt bildet der Pelzfellmarkt den krönenden Abschluss der vergangenen Jagdsaison.

Er bietet den Jägern aus der näheren und weiteren Umgebung, vermehrt auch aus dem welschen Kantonsteil, Gelegenheit, die Felle ihrer Jagdbeute zu verkaufen. Der Pelzfellmarkt ist aber auch ein beliebter gesellschaftlicher Anlass, an welchem die Jäger Erlebnisse von der Jagd austauschen können. Sozusagen als Gedächtnisstütze dient dabei die Trophäenschau. Sie erinnert z. B. daran, wer der Glückliche war, der den fünfjährigen Bock erlegte, den man selbst seit längerem im Visier hatte.
In St. Antoni wurden 918 Fuchs-, 39 Marder- und 32 Dachsfelle aufgeführt. Diese Zahlen entsprechen in etwa jenen des Vorjahres. Die drei anwesenden Handelsfirmen boten zwischen fünf und sechs Franken für ein schönes Fell. Das ist weniger als die Hälfte des letztjährigen Preises. «Unsere Lager sind voll», begründet Bernhard Neuenschwander von der gleichnamigen Firma aus Oberdiessbach den niedrigen Preis. Er bedauert, dass bei der Diskussion über das Pelztragen nicht unterschieden wird zwischen Pelzen aus Tierzuchten und solchen, die von Tieren stammen, die auf der ordentlichen Jagd erlegt wurden.
Peter Schaller dankte seinen Jagdkollegen dafür, dass sie sich trotz der niedrigen Preise die Mühe nehmen, ihrer Jagdbeute das Fell abzuziehen. Auch er sieht als Grund für den Preiszerfall die in regelmässigen Abständen auftretende Polemik über das Felltragen.

Fuchs wird zum Kulturfolger

«Der Fuchsbestand ist bei uns sehr hoch, hat der Fuchs doch keinen natürlichen Feind. Aber auch die Impfung gegen die Tollwut zeigt Wirkung», betont er. Der Fuchs entwickelt sich immer mehr zum Kulturfolger und kann heute schon in Wohnquartieren beobachtet werden. Peter Schaller ist denn auch überzeugt, dass die Fuchsjagd sehr wichtig ist, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Weil der Fuchs Krankheiten übertragen kann, ist es nicht ganz unproblematisch, wenn er die Nähe zum Menschen und zu den Haustieren sucht.

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