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Urs Kolly

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Urs Kolly

Geburtsdatum: 27. Juli 1968.
Beruf: Käserei-Berater.
Wohnort: Tafers.
Club: TSV Düdingen.

Erfolge 2004:

– Sieger im Fünf-Kampf und im Weitsprung an den Paralympics in Athen.

Ziele 2005:

– Europameisterschaft in Finnland.

Urs Kolly, 1992 wurden Sie bereits einmal zum Freiburger Sportler des Jahres gewählt. Was hat sich seither im Behinderten-Sport verändert?

Es ist enorm viel geschehen. Grundsätzlich nimmt man heute nicht mehr nur die Rollstuhlfahrer wahr. Der Sport ist bekannter geworden. Zudem haben sich die Leistungen stark verbessert. Resultate, welche vor zwölf Jahren noch eine Medaille bedeuteten, erfüllen heute nicht einmal mehr die Qualifikationskriterien für grosse Wettkämpfe. Dies einerseits aufgrund der Entwicklung im Bereich der Prothesen, aber andererseits muss man als Athlet auch immer mehr für den Erfolg tun.

Sie gewannen in Athen Ihre Goldmedaillen sechs und sieben. Warum stand gerade Urs Kolly zuoberst auf dem Podest?

Das habe ich mich sogar noch nie gefragt. Ich denke, weil ich zielgerichtet gearbeitet habe. Man muss sich auf etwas fokusieren. Man kann nicht den Fünf-Kampf absolvieren und gleichzeitig einen Vorlauf über 400 m bestreiten. Dies war früher vielleicht möglich, doch heute muss sich ein Athlet spezialisieren.

Sie sind 36 Jahre alt und stehen noch immer an der Spitze. Kritiker könnten sagen, dies liege an der mangelnden Konkurrenz?

Es gibt immer wieder Personen, die meine Erfolge schmälern wollen. Viele Nichtbehinderte können mit meinen Leistungen aber nicht mithalten. So sprang z. B. in diesem Jahr kein Weitspringer im Kanton so weit wie ich (Red.: Urs Kolly sprang in Athen mit 6,68 m einen neuen Europarekord). Ich denke, dass ich noch mehr erreichen kann. Ich habe mein Leistungspotenzial noch nicht ausgeschöpft. Reserven sehe ich in der Technik, wofür man nie genug Zeit hat. Mein Ziel sind jetzt die Paralympics 2008 in Peking. Ich werde Schritt für Schritt an der Technik arbeiten.

Sie nahmen an der Paralympics in Barcelona, Atlanta, Sydney und Athen teil. Blieb Ihnen ein Anlass besonders in Erinnerung?

Jede Olympiade ist anders. Man muss den Wettkampf und das Umfeld um die Spiele getrennt sehen. In Sydney war das Ganze drumherum am eindrücklichsten. Überall wurde man als Athlet erkannt. In Athen war meine ganze Familie vor Ort, was auch mir viel bedeutete. Es gab keine Olympiade, die ein «Seich» war. fs

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