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Viel Kampf, wenige Chancen, kein Tor

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Torloses Remis zwischen Plaffeien und Portalban

Unterschiedliche Ausgangslage für die beiden Konkurrenten: Während das Team vom Neuenburgersee immer noch im Rennen um die beiden Plätze für die überregionale 2. Liga ist, kämpfen die Oberländer vehement gegen den Abstieg. Zumindest in der ersten halben Stunde sahen die 300 Zuschauer jedoch vertauschte Rollen. Der Heimklub hatte nicht nur klar mehr vom Spiel, sondern auch die besseren Torchancen. Erst nach dem Wechsel glich sich das Geschehen auf dem Terrain aus. Klare Möglichkeiten waren im 2. Abschnitt Mangelware. Das Motto der beiden Trainer war offensichtlich: Man wollte unter allen Umständen nicht in Rückstand geraten. Und deshalb spielte man hüben wie drüben aus verstärkten Abwehren heraus ohne grosses Risiko. Fazit: Die wenigen Stürmer hatten kaum einmal Raum für gefährliche Abschlussversuche. Gut für die Keeper, die konnten dabei des Öfteren das herrliche Frühlingswetter geniessen. Was jedoch aufs Tor kam, wurde von Neuhaus und Joye sicher gehalten.

Die besten Torchancen:

7. Minute: Joye stoppte den allein auf ihn losziehenden Lauper souverän. Den darauffolgenden Corner köpfelte Meuwly aus kurzer Distanz neben das Tor.

15. Minute: Einen Freistoss von Schafer lenkte Joye mit der Fingerspitzen über die Latte. Kurz davor hatte nochmals Meuwly mit einem Kopfball das mögliche 1:0 verpasst.
22. Minute: Die einzig richtig gefährliche Szene der Gäste: Mittelstürmer Collaud konnte allein auf Neuhaus ziehen, der Plaffeier Goalie behielt jedoch die Nerven und konnte den Ball wegboxen. Den Nachschuss setzte Brasey übers Tor.
72. Minute: Vielleicht die einzige erwähnenswerte Aktion nach dem Wechsel: Der neu eingewechselte Spring stand plötzlich allein vor Joye, schoss jedoch ebenfalls zu ungenau.

Guter Spielaufbau –
wenig Torgefährlichkeit

Beide Mannschaften verdienten sich im Abwehrbereich und im Spielaufbau eigentlich gute Noten. Aber dort, wo solche Matches entschieden werden, nämlich im Strafraum, war meistens tote Hose. Kaum verwunderlich: Portalban spielte nur mit einer Spitze, und Gastgeber Plaffeien höchstens mit zwei. Und je länger die Partie dauerte, desto vorsichtiger wurde die Taktik der Teams. Ganz nach dem Motto: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Schade, dass am Schluss eine unnötige Tätlichkeit von Collaud noch böses Blut aufkommen liess. Der völlig ausser sich geratene Trainer Rojevic (bekanntlich nächste Saison beim FC Freiburg) sprach von einer katastrophalen Schiri-Leistung. Zu Unrecht, denn Ref Riss aus Freiburg behielt bei der relativ grossen Hitze, die beiden Teams am Ende sichtlich zusetzte, meistens kaltes Blut. So wie auch Trainer Magnus Baeriswyl, der sich mit der Punkteteilung zufrieden geben konnte: «Am Anfang hatten wir Chancen für Tore, dann hat sich das Geschehen ausgeglichen. Es wurde immer mehr zu einer richtigen Abnützungsschlacht. Keiner wollte in dieser Phase ein Tor kassieren. Ein Punkt ist besser als keiner. Wir müssen Punkt für Punkt an den Liga-Erhalt herankommen.» Langsam, aber sicher ernährt sich in der Frühlingsluft ja auch das Eichhörnchen im Wald!

Plaffeien – Portalban 0:0

280 Zuschauer. -: Fehlanzeige.
Neuhaus; Reto Fontana, Cotting (52. Spring), Egger, Huber; Schafer (53. Schaller), Stefan Fontana, Beat Mülhauser, Meuwly; Patrick Mülhauser, Lauper (71. Dietrich).
: Joye; Mansueto; Daniel Merz, Bardet; Tornare, Cantin (76. Barisic), Sekic, Guimaraes (62. Cuany) Daniel Merz; Collaud, Brasey (70. Dalache).: Platzverweis für Collaud (92.) für Tätlichkeit.

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