Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Vier Tore für ein WM-Delirium – Die Schweiz reist nach Katar

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Schweiz ist an der WM 2022 in Katar dabei! Sie überholt Italien, das in Nordirland nur 0:0 spielt, im Fernduell um den Gruppensieg dank einem 4:0 gegen Bulgarien. Noah Okafor, Ruben Vargas, Cédric Itten und Remo Freuler erzielen die Tore nach der Pause.

Das Luzerner Stadion bebte. Die Zuschauer tanzten während der achtminütigen Nachspielzeit. Das Spiel der Italiener war schon vorbei, 0:0 – und somit war es besiegelt: Das Fussball-Jahr 2021 hielt für die Schweiz noch ein zweites Märchen bereit. Viereinhalb Monate nach dem “Jahrhundert-Sieg” im EM-Achtelfinal gegen Weltmeister Frankreich, meisterte die Schweiz die Gruppe C der WM-Qualifikation als Siegerin vor Europameister Italien.

Im Sommer beim Triumph in Bukarest stand Vladimir Petkovic an der Linie. Er hatte die fünfte erfolgreiche Schweizer WM-Kampagne in Serie im März mit zwei Siegen lanciert. Im Herbst nun realisierte sein Nachfolger Murat Yakin mit zwölf Punkten aus sechs Spielen und zwei Remis gegen Italien den Coup.

Die beiden Unentschieden gegen den Europameister waren die Basis für den Erfolg, der klare Heimsieg gegen Bulgarien war das letzte Teilstück. Die Schweizer setzten die schwierige Vorgabe in die Tat um und erzielten nach der Pause zunächst die geforderten mindestens drei Tore und sorgten mit dem 4:0 in der Nachspielzeit für den grandiosen Schlusspunkt. Drei dieser vier Tore wären am Ende nicht einmal nötig gewesen; ein 1:0 hätte gereicht, weil die Italiener im Fernduell nicht mithalten konnten und in Nordirland – wie die Schweiz vor zwei Monaten – nur 0:0 spielten.

Bulgariens Mauer stand 45 Minuten

Ab der 48. Minute und nach dem Führungstor durch Noah Okafor nach Vorlage des Jubilars Xherdan Shaqiri (100. Länderspiel) lagen die Schweizer in der Rangliste vorne. Bis dahin hatten sie aber regelrecht einen Berg zu erklimmen. Oder eine Mauer einzureissen. Dieses Bild stimmt eher, denn die Bulgaren waren nicht nach Luzern gekommen, um den Schweizern auf ihrem Weg an die WM-Endrunde Spalier zu stehen. Zumindest bis zum ersten Gegentor nicht. Trainer Yasen Petrov stellte sein Team so auf, dass jeweils acht Spieler den eigenen Strafraum verbarrikadierten. Dass Torhüter Ivan Karadzhov schon früh auf Zeit spielte, war ein weiteres Indiz, dass sich die Bulgaren mit allen Mitteln wehren würden.

Das Fussballspielen überliessen die Gäste gänzlich den Schweizern. Mit Fabian Frei und Kevin Mbabu in der Abwehr sowie Mario Gavranovic im Sturm brachte Murat Yakin im Vergleich zum 1:1 vom Freitag in Italien drei neue Spieler. Zu zwei Wechseln waren er aufgrund der Ausfälle von Manuel Akanji (gesperrt) und Ricardo Rodriguez (verletzt) gezwungen, in der Offensive spielte Gavranovic für Renato Steffen.

Die Auffälligsten in der stürmenden Schweizer Mannschaft waren dann aber zwei, die schon gegen Italien zu den Besten gehört hatten: Ruben Vargas und Noah Okafor. Vargas kam allein in der ersten halben Stunde zu vier Abschlüssen; Okafor hatte unmittelbar vor der Pause die beste Schweizer Chance, als sein Schuss an den weiten Pfosten und von dort auf die Linie flog, ehe ein Bulgare in Corner klärte. Dazwischen hatte auch Gavranovic eine grosse Gelegenheit, er schoss aus neun Metern aber den Torhüter an.

Entscheidung in neun Minuten

In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer vieles richtig gemacht: Sie hatten 65 Prozent Ballbesitz, 10:1 Torschüsse und 11:1 Corner. Ein paar Steine hatten die Schweizer vor der Pause damit aus der bulgarischen Mauer geschlagen, diese bröckelte – und stürzte in der Startphase der zweiten Halbzeit in sich zusammen. Innerhalb von neun Minuten schossen Okafor und Vargas, wieder sie, die Schweizer im Fernduell mit Italien in Führung. Okafor traf mit dem Kopf nach einer Flanke Shaqiris (48.), Vargas nach einem Steilpass von Gavranovic in die nahe Ecke (57.).

Das Stadion bebte ein erstes Mal, und die Schweizer stürmten weiter. Noch brauchten sie mindestens ein Tor, für den Fall, dass den Italienern in Nordirland doch noch ein Treffer gelingen würde. Und die Tore fielen, doch sie wurden annulliert. Gavranovic stand um Haaresbreite im Offside, was der VAR sah, der kurz darauf für ihn eingewechselte Cédric Itten war etwas deutlicher aus irregulärer Position gestartet.

Waren die Schweizer entmutigt? Mitnichten. Kaum war wieder angepfiffen lenkte Itten den Ball nach einer Flanke von des ebenfalls eingewechselten Steffen doch noch zum 3:0 ins Tor (72.). Drei Tore. Das Minimalziel war noch vor der Schlussphase erreicht. Mehr brauchte es nicht. Der Rest war ein Schaulaufen und das Warten auf das glückliche Ende.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema