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Volksläufer erhöhen Lizenzen-Zahl

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Volksläufer erhöhen Lizenzen-Zahl

Freiburger Leichtathletik-Verband – 35. Delegierten-Versammlung

25 Leichtathletik-Clubs waren am Freitagabend in der pädagogischen Hochschule in Freiburg an der kantonalen Delegierten-Versammlung vertreten. Im Zentrum der Versammlung standen Wechsel im Vorstand sowie eine Statutenänderung, welche eine Erhöhung der Anzahl Lizenzierter mit sich bringt.

Von GUIDO BIELMANN

Die Schweizer Leichtathletik kämpft seit einigen Jahren gegen den Mitgliederrückgang, so auch der Freiburger Verband. Man sucht nach Lösungen, um die Anzahl der Lizenzierten wieder zu erhöhen. Der Freiburger Leichtathletik-Verband hat nun eine Möglichkeit gefunden. An der kantonalen Delegierten-Versammlung wurde die Änderung des betreffenden Paragraphen in den Statuten beschlossen. Die Änderung bewirkt, dass nun jeder Volksläufer, der an einem offiziellen Lauf des Freiburger Verbandes teilnimmt, als Lizenzierter registriert wird. Dazu Kantonal-Präsidentin Solange Berset: «Es ist wichtig für uns, dass diese Leute als Mitglieder gezählt werden können.» Der Grund für die Wichtigkeit liegt nicht nur in der Erhöhung der Anzahl Lizenzierten. Der Sport-Toto-Beitrag für die Verbände richtet sich bekanntlich nach der Anzahl der Lizenzierten und Clubs.

Unterstützung der Clubs

Frédéric Dumas, der Mittelstreckler vom CA Freiburg, ist der neue TK-Chef des Freiburger Leichtathletik-Verbandes: «Trotz eines weiteren Rückganges der Anzahl Lizenzierten weist die Freiburger Leichtathletik ein gesundes Niveau auf.» Eines bereitet Dumas allerdings Sorgen: «Die Ausbildung, weil wir immer weniger Starter, Schiedsrichter und Leiter haben.» In diesem Zusammenhang hat der Verband kürzlich entschieden, die Clubs in der Ausbildung zu unterstützen. Für die Ausbildung einer Person zum Schiri, Starter oder Leiter bekommt der Club 100 Franken.

Mittelfristig denkt Frédéric Dumas an ein Konzept, um die Spitzenathleten besser zu unterstützen: «Die Idee ist ja nicht neu, nur hatte man in der Vergangenheit dabei unterschiedlichen Erfolg. In einem ersten Schritt erfolgt die Unterstützung strukturell im Training, im zweiten dann finanziell.»

Vier Rücktritte

Aus dem Kantonal-Vorstand sind vier Personen ausgetreten: TK-Chef Hans Burri (Murten), der schon seit dieser Saison durch Frédéric Dumas (CA Freiburg) ersetzt wurde, Jean-Luc Sauteur, der seit 1995 das Gehen betreute, Joëlle Geinoz, welche seit 1997 im Vorstand war, zuletzt als Schiedsrichter-Chefin, und Jacques Rast, der seit 1998 Sekretär war.

So ist also TK-Chef Frédéric Dumas jetzt offiziell ernannt worden, nachdem er diese Saison bereits das Amt geleitet hatte. Präsidentin Solange Berset nannte den TK-Posten den «Schlüsselposten». Dumas ist seit kurzem Anwalt. Als noch aktiver Leichtathlet bringt der 31-Jährige Erfahrung im Leistungsbereich mit. Dumas ist übrigens auch Athleten-Chef beim Murtenlauf.
Der Langstreckenläufer Daniel Weber (FSG Neirivue), der dreimal den Freiburger Volkslauf-Cup gewonnen hat, ist neu im Kantonal-Vorstand und übernimmt den Athletic-Cup, welcher bisher Jean Perisset unterstand. Perisset übernimmt neu das Schiedsrichterwesen. Offen bleibt noch der Sekretär-Posten.
Leichtathletik

2600 Franken Verlust

Der Kassier des Freiburger Leichtathletik-Verbandes, Eric Descloux, präsentierte die Rechnung 2004 mit einem Verlust von 2600 Franken, bei einem Aufwand von knapp 71 000 Franken. Der Freiburger Leichtathletik-
Verband weist ein Vermögen von 78 000 Franken auf. Das Budget 2005 rechnet mit einem weiteren Verlust von 6000 Franken. Dies u. a. weil ein eines Verbands-Tenü (4500 Franken) angeschafft wird. bi

CAF gegen sein veraltetes Image: Christian Farine stellte als Präsident seinen CA Freiburg vor, welcher diese Delegierten-Versammlung organisierte. Der CA Freiburg wurde im Jahr 1932 von Beda Hefti gegründet. Der Ingenieur war später auch im Bau des St.-Leonhard-Stadions dabei. Farine erklärte, dass sein Club mit einem neuen Logo auftritt, so wie der Murtenlauf auch, der ja durch den CAF organisiert wird. Die drei Türme auf dem Club-Logo gibt es nicht mehr: «Hören wir endlich mit dem veralteten Image auf», rief Farine in die Versammlung.

Stadt des Sports: Jean Bourgknecht, der Syndic der Stadt Freiburg, sprach in Französisch und Deutsch zur Versammlung. Er erklärte, dass die Stadt Freiburg als Kunst- und Geschichtsstadt bekannt sei. «Aber diese Stadt macht sich immer mehr auch einen Namen durch den Sport. Die Schweizer Cupfinals im Basket- und Volleyball finden hier statt. Dazu kommt der Murtenlauf, das internationale Meeting . In der Nationalliga A ist Freiburg durch Gottéron, Olympic und den Judoclub vertreten.» Im vergangenen Jahr gab es für die Stadt Freiburg 25 Schweizer Meisterschaftsmedaillen.

Ein neuer Club stellte sich der Versammlung vor, nämlich das «Chouette Team von Marsens», welches aus neun Läufern besteht. Der Club formiert sich, damit man an den Laufcups teilnehmen könne.

Sport-Toto: Elmar Schneuwly, der kantonale Sportdienst-Chef, der selber früher während vier Jahren im Vorstand des FLV gewesen war, kam aufs Sport-Toto zu sprechen: «Ich freue mich zu sehen, dass 70 Prozent des Budgets dieses Verbandes durch das Sport-Toto gedeckt sind.

Hallen-Meisterschaft. Wie im Vorjahr finden die Freiburger Hallen-Meisterschaften in Aigle statt. Aber bis Dato hat der Kantonal-Verband noch keinen organisierenden Club. Man hofft, dass sich einige Clubs zusammenlegen, damit dieser Anlass am 21. Januar zustande kommt.

Jugend-Sprint und -km-Lauf: Für 2005 war im Plan für diese beiden Jugend-Anlässe einen Westschweizer Final durchzuführen. Die Idee wurde nun fallen gelassen, weil der Kalender überladen ist. So geht es von den Kantonal-Finals an die Schweizer Finals.

Neu Westschweizer Meisterschaft: Für die Aktiven und Junioren gibt es neu eine Westschweizer Meisterschaft. Diese findet am 28. August statt.

32 Volksläufe gibt es nächstes Jahr im Kanton Freiburg. Der Perollessee-Lauf am 1. Mai ist noch nicht bestätigt und figuriert nicht auf dem Kalender. Neu kommt ein Volkslauf «Bulle-La Chia» dazu, ein 6-km-Lauf mit 360 m HD. Der Verantwortliche des Freiburger Volkslauf-Cups erläuterte das Programm 2005. Unter den zehn Läufen figurieren auch der Düdinger Cross, Bösinger Waldlauf und der Heitenrieder Lauf. Si
Gehen und Walking

Für den Geher-Posten wurde Carmen Carrard, eine ehemalige Präsidentin des CA Belfaux, gewählt. Carrard kommt vom Walking her und will als Geher-Verantwortliche das Walking fördern. Im CA Belfaux alleine praktizieren 100 Personen das Walking. Da die Aktivitäten im Gehen stark rückläufig, das Walking aber extrem im Aufwind steht, ist die Konsequenz logisch, dem Walking vermehrt Wichtigkeit zu verleihen. Die Koppelung von Gehen und Walking im Freiburger Verband könnte für den Schweizer Verband bespielhaft werden. bi

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