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Volley Düdingen erhält von Aesch-Pfeffingen eine Lehrstunde

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Elena Steinemann (l.) und Thays Deprati haben zum dritten Mal in dieser Saison gegen Aesch-Pfeffingen verloren.
Alain Wicht/a

Zum dritten Mal haben die Power Cats gegen Sm’Aesch-Pfeffingen verloren, zum ersten Mal wurden sie dabei vorgeführt. Auf Volley Düdingen wartet nun ein happiges Playoff-Programm.

Die Düdinger Hoffnung, in der NLA noch den Sprung auf Rang drei schaffen zu können, hielt am frühen Samstagabend nur einen halben Satz lang. Am Ende blieb nach der diskussionslosen 0:3-Niederlage gegen das starke Sm’Aesch-Pfeffingen einzig die Ernüchterung – und die Erkenntnis, dass man in den Playoffs nun das schwierigste Programm vor sich hat, das man im Schweizer Volleyball momentan haben kann. Als Vierte nach der Qualifikation bekommen es die Power Cats im Viertelfinal mit dem Überraschungsteam Cheseaux zu tun, in einem allfälligen Halbfinal hiesse der Gegner wieder Aesch-Pfeffingen. Weiter können Titelträume kaum entrücken.

Zu harmlos im Angriff

Dabei war es für die Düdingerinnen im letzten Qualifikationsspiel ganz gut losgegangen. Sie agierten mutig und aggressiv, zeigten sich unbeeindruckt gegenüber dem Tabellenleader, gegen den sie in dieser Saison schon zweimal verloren hatten. Elena Steinemann sammelte fleissig Punkte, so dass die Einheimischen auf 8:5 davonziehen konnten. Auch bei 15:15 lagen sie noch im Rennen, doch dann riss der Faden. Im Angriff vermochte sich das Team von Dario Bettello nicht mehr durchzusetzen, zu oft spielte es nur einfache Bälle übers Netz und offerierte dem Gegner leichte Punkte. Die Hoffnung, dass die Baslerinnen, die bereits als Qualifikationssiegerinnen feststanden, die Partie nicht mit letzter Konsequenz angehen würden, erfüllte sich nicht. Mit 25:19 holte sich der Gast den ersten Satz, der nach ausgeglichenem Start immer einseitiger geworden war.

Immer wieder Saita

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es Düdingen nicht, sich im Angriff durchzusetzen. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Bettello die blasse und zuweilen lustlos wirkende Trine Kjelstrup auf der Bank liess und Aussenangreiferin Nicole Eiholzer auf die Diagonalposition beorderte. Die Power Cats spielten zu langsam und zu oft mit hohen Bällen, so dass Aesch-Peffingen jeweils genügend Zeit hatte, um einen Zweierblock zu stellen. Und wenn der Ball doch einmal den Weg ins gegnerische Feld fand, dann war Libera An Saita zur Stelle. Was die 158 cm kleine Japanerin alles für Bälle ausgrub, war schlichtweg phänomenal. «Das war Volleyball von einem anderen Stern», anerkannte auch Dario Bettello nach dem Spiel.

Düdingen schaffte es während des ganzen Satzes nie, in Führung zu gehen. Dank einer kleineren Servicereihe von Steinemann gegen Ende des Durchgangs fiel das Resultat mit 19:25 zumindest einigermassen akzeptabel aus.

Düdingens Ohnmacht

Das galt für den dritten Satz nicht mehr. Mit 12:25 fiel das Verdikt brutal aus – aber es widerspiegelte das Geschehen auf dem Platz korrekt. Düdingen geriet dermassen unter Druck, dass es nur am Verteidigen war. Die Abnahmen waren zu ungenau, um jene präzisen Angriffe lancieren zu können, die es braucht, um gegen einen so starken Kontrahenten zu punkten. «Auf der Diagonalposition hatten wir eine Angriffsquote von 12 Prozent, bei Aesch waren es 60 Prozent», fasste Bettello das Geschehene in Zahlen. Auch sonst habe man kein Mittel gefunden, um sich durchzusetzen. «Wenn man selbst keine Punkte macht, muss man auf Fehler des Gegners hoffen. Doch die kamen nur ganz selten.»

Zur eigenen Ohnmacht gesellte sich bei Düdingen zunehmend Frust dazu. Ohne allzu viel Gegenwehr ergaben sich die Power Cats schliesslich ihrem Schicksal.

Im Viertelfinal gegen Cheseaux

Eine Woche hat Düdingen nun Zeit, um den Rückschlag gegen Aesch-Pfeffingen zu verarbeiten. Am Samstag gehen für die Power Cats mit dem Heimspiel die Playoff-Viertelfinals gegen Cheseaux los. «Bis dahin müssen wir unser gutes Gefühl im Angriff wiederfinden», fordert Bettello.

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