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Volleyball-NLB – Düdinger Frauen beenden Saison auf dem 4. Rang

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Aufstieg bleibt ein mittelfristiges Ziel

Volleyball-NLB – Düdinger Frauen beenden Saison auf dem 4. Rang

Die erste Saison in der NLB der Düdinger Volleyballerinnen ist zu Ende. Der vierte Rang ist mehr als man sich ausgerechnet hatte, wie Trainer Raphael Grossrieder erklärt. Auf die nächste Saison hin wird er eine neue Passeuse engagieren müssen.

Von GUIDO BIELMANN

Die Finalrunde war das erklärte Ziel von Düdingen in seiner ersten NLB-Saison. Nun erreichte die Equipe von Raphael Grossrieder den vierten Schlussrang unter den sechs Teams in dieser Finalrunde. Düdingen hatte die Qualifikationsrunde als Sieger beendet. «Vor ein paar Jahren hätte das noch den direkten Aufstieg in die NLA bedeutet. Wir haben eine sehr gute Saison hinter uns», erklärt Grossrieder.

Düdingen hat von zwanzig Spielen deren sechs verloren, davon vier erst im Tiebreak: «Der fünfte Satz ist immer eine Lotterie, da kann man ebenso gut gewinnen. Deshalb wäre der zweite Schlussrang auch möglich gewesen.»

Die Rolle von Strazdina

Die Lettin Janete Strazdina (36) kam auf diese Saison hin von Köniz zu Düdingen. Die ehemalige Europacupsiegerin (Berlin) spielte bei Düdingen in engen Situationen meist die entscheidende Rolle mit drei, vier Punkten. Ob sie bleibt oder zu Köniz zurückkehrt, welches hinter ihr her ist, steht noch nicht fest. Strazdina fühlt sich hin und her gerrissen. «Ohne Janete wären wir sicher nicht so weit vorne klassiert. Ausserdem war es für die Spielerinnen wie auch für mich als Trainer sehr interessant, mit einer solchen Spielerin zusammenzuarbeiten, wegen ihrer Einstellung und ihrer Klasse, denn sie ist immer noch eine der Besten in der Schweiz. Und es hat ihr bei uns gefallen.»

Wenn Strazdina Düdingen verlässt, wird Grossrieder wieder nach einer Ausländerin suchen, wie er festhält. Ausserdem wird er eine Passeuse finden müssen, «am liebsten gleich zwei», denn seine Frau, Conny Grossrieder-Bertschy, tritt ja nun zurück.

Bekenntnis zum Leistungssport

Der Aufstieg in die NLA bleibt bei Düdingen das Hauptthema. Dazu Grossrieder: «Wir werden weiter in diese Richtung arbeiten. Die Spielerinnen, die für die nächste Saison zugesagt haben, sind bereit, Leistungssport zu betreiben, und das heisst jeden Tag trainieren. Sonst brauchen wir gar nicht von der NLA zu träumen. Aber unser Hauptziel nächste Saison ist wieder die Finalrunde.» Die nächste Saison, also die zweite in der NLB, bezeichnet Grossrieder als schwierig, weil es um die Bestätigung gehen wird: «Zudem hängt es auch davon ab, ob gewisse Spielerinnen Detailfehler ausmerzen können, und ob wir die Abgänge verkraften werden.» Nebst Conny Grossrieder tritt auch Nicole Cipri als Leistungsträgerin zurück.

Frauen. NLB. Finalrunde. Rangliste: 1. Wattwil 10/18. – Ferner: 4. Düdingen 10/10. – 6 Teams. Männer. NLB. Finalrunde. Rangliste: 1. Lugano 9/16. – Ferner: 5. Murten 9/4. – 6 Teams.
Tiebreak zum Schluss

Der TSV Düdingen-Sense hat seine erste NLB-Saison mit der Tiebreak-Niederlage gegen Steinhausen beendet. Die Entwicklung, welche die Mannschaft seit dem ersten Spiel in Biel durchgemacht hat, ist dennoch nicht zu übersehen. In Steinhausen traf Düdingen am Samstag immerhin auf ein starkes Team, bestehend aus vielen Ex-NLA-Spielerinnen. Dennoch wäre gegen die Zugerinnen auch mehr dringelegen, wenn die Senslerinnen ihre Möglichkeiten über die ganze Länge des Spiels ausgeschöpft hätten. Da dies nur in den Sätzen eins und vier wenigstens annähernd gelang, blieb es bei den beiden Satzgewinnen. cs

Steinhausen – Düdingen-Sense 3:2 (23:25, 25:20, 25:23, 17:25, 15:10)

Düdingen-Sense: Da Fonseca, Engel, Gauderon, Strazdina, Schneuwly, Grossrieder-Bertschy, Würms P. (Libero); Blanc, Basieux, Cipri.

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