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Vorarbeit für die nächste Expo?

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Vorarbeit für die nächste Expo?

Ehemalige Direktoren der Landesausstellung stellten Schlussbericht vor

Sieben Monate nach der Schliessung der Expo.02 präsentierten die Direktoren ihre Schlussberichte. Auf 580 Seiten ist ein Einblick in die Planung und Abwicklung der sechsten Landesausstellung festgehalten.

Von CORINNE AEBERHARD

«Was bleibt nach der Expo.02», fragte sich Direktionspräsidentin Nelly Wenger, als sie ihren Schlussbericht erstellte. «Materiell fast nichts.» Der Erinnerungswert betitelte sie aber als unschätzbar.

Der Schlussbericht der Expo.02, welcher anlässlich einer Medienkonferenz in Neuenburg präsentiert wurde, ist 580 Steiten stark und umfasst nicht nur die eigentliche Landesausstellung, sondern vor allem die Jahre der Vorarbeiten und damit die zu bewältigenden Schwierigkeiten.
Die Arbeit sei fast ein wenig archäologisch gewesen, erklärte Wenger. «Trotz verschiedener durchlebter Krisen und Konflikte hat die Expo nicht in einer Katastrophe geendet», hob sie hervor. Mit dem Vorliegen des Schlussberichtes sei «die Saga Expo.02 beendet».

Bilder wecken Erinnerungen

Um nochmals etwas Expo-Stimmung aufleben zu lassen, wurde die Präsentation mit einem kurzen Film über die Landesausstellung unterbrochen. Diese Bilder weckten beim künstlerischen Direktor Martin Heller «ein gutes Gefühl», wie er erklärte. Erstaunt sei er nach wie vor über die präzisen Erinnerungen, welche von Expo-Besuchern, aber auch von ehemaligen Mitarbeitenden an ihn herangetragen werden. Die Expo habe aber auch bei den Kulturschaffenden viel ausgelöst. Dies bewiesen auch die vielen Nachfolgeprojekte, die entstünden. In einer kurzen Ansprache präsentierte jeder der Direktoren eine Zusammenfassung seines Berichtes. Ein umfassenderes Werk ist diesen Herbst vom technischen Direktor Ruedi Rast zu erwarten. Er ist daran ein Buch über die technische Seite der Expo zu verfassen. Die Leistungen in diesem Bereich seien während der vergangenen Landesausstellung bewusst im Hintergrund gehalten worden.

Wie Nelly Wenger stellte sich auch auch Daniel Rossellat, Direktor Events, die Frage, was denn bleibe. Augenzwinkernd verglich er die Expo mit einem feinen Essen, bei welchem gute Erinnerungen, aber auch der Abwasch und die Rechnung übrig blieben. Davon angesprochen fühlen konnten sich die Finanzverantwortlichen wie René Stammbach (Sponsoring) und Walter Häusermann (Finanzdirektor). Trotz der viel zitierten finanziellen Misere hoben auch sie die positiven Aspekte hervor. Für Stammbach war es wichtig, dass das Sponsoring im Gesamtprojekt integriert war und auf dem Expogelände keine aggressive Werbung zu sehen war. Finanzdirektor Häusermann wies darauf hin, dass mehrere Direktionen ihre Rechnung besser abschliessen konnten als erwartet.
Auf das Tempo, welches beim Aufbau herrschte, kam Betriebsdirektor Frédéric Hohl zu sprechen. In 18 Monaten habe seine Direktion zwölf Projekte erstellt.

Auftrag erfüllt

Die Expo.02 glaubt, sie habe ihren Auftrag erfüllt. «Das Resultat dieser 159 Tage dauernden Grossveranstaltung ist positiv», schreibt der Präsident des Steuerungskomitees, Franz Steinegger. Und wie Marketingdirektor Rainer Müller sagte, würden gemäss einer Umfrage vier von fünf Besuchern die Durchführung einer späteren Landesausstellung befürworten.

Der Schlussbericht kann im Internet unter www.expo.02.ch eingesehen werden.

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