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Wahlen im Mittelpunkt

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Wahlen im Mittelpunkt

Gemeindeverband Ara Sensetal

Marcel Lehmann aus Kleinbösingen wird den Gemeindeverband Ara Sensetal auch die nächsten vier Jahre präsidieren. Die Wahlen für die Amtsperiode 2005 bis 2008 standen im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung in Heitenried.

Von ANTON JUNGO

In der Abwasserreinigungsanlage in Laupen werden seit 1978 die Abwässer aus rund 30 bernischen und freiburgischen Gemeinden gereinigt. Rund 20 Millionen Liter Wasser gelangen täglich in die Anlage: die Abwässer von 52 000 Personen und einer grossen Zahl von Industrie- und Gewerbebetrieben, die nochmals der Abwassermenge von 30 000 Personen entspricht.

Seit 2001 wird der Ara-Verband von Marcel Lehmann aus Kleinbösingen präsidiert und ist bereit, diese Aufgabe auch in den nächsten vier Jahren wahrzunehmen. Wie der demissionierende Vizepräsident Heinrich Müller bei den Erneuerungswahlen am Dienstagabend in Heitenried betonte, hat der Präsident den Verband mit viel Einsatz und Kompetenz geleitet. Sowohl im Vorstand wie auch im Betrieb sei er für ein gutes Arbeitsklima besorgt gewesen. «Unser Verband steht auch bei den Behörden in einem guten Ruf», hielt er fest.

Heinrich Müller aus Köniz gehörte dem Vorstand des Verbandes während fünf Jahren an, davon vier Jahre als Vizepräsident. Zu seinem Nachfolger wurde der Bauingenieur HTL Paul Keller aus Schwarzenburg gewählt.
Dem Vorstand gehören dreizehn weitere Mitglieder an. Zur Konstituierung des Vorstandes sind die 29 Verbandsgemeinden in zehn Subregionen unterteilt. Gewählt wurden: Nicola Sarott, Wahlern (neu); Peter Krähenbühl, Rüschegg (bisher); Urs Ammann, Köniz (b); Martin Portmann, Neuenegg (b); Christian Hirschi, Laupen (b); Rudolf Aeschbacher, Ferenbalm (n); Hans Rudolf Kunz, Niedermuhlern (n); Alfons Hagen, Bösingen (b); Mario Sturny, Düdingen (b); Erwin Scherwey, Schmitten (n); Anton Jenny, Wünnewil-Flamatt (b); Paul Scherzinger, Jeuss (b) und Roland Vogelsang, Tafers (b). Bestätigt wurden auch Erhart Brülhart, St. Antoni, als Sekretär sowie Josef Götschmann, Schmitten (b), und Gabriel Schmutz, Köniz (n), als Rechnungsrevisoren.
Die Delegierten erhielten Informationen über den Stand der Arbeiten am regionalen generellen Entwässerungsplan (Verbands-GEP). Die Zustandsberichte sind abgeschlossen und zurzeit werden die Kapazitäts-Berechnungen erstellt. 17 festgestellte Schäden sollten sofort, 65 in den nächsten zwei Jahren und 144 in den nächsten fünf bis zehn Jahren behoben werden.
Das regionale Kanalisationsnetz verfügt über genügend Kapazität und es müssen keine neuen Anlagen erstellt werden. Wie der Experte betonte, müssen einzelne regionale Anlagen besser ausgelastet und auf einander abgestimmt werden. Auch die Gemeindeanlagen müssen noch besser mit den regionalen Anlagen koordiniert werden. Wie Betriebsleiter Toni Fahrni betonte, wird der beschlossene Kredit von 528 000 Franken für die Erstellung des regionalen GEP voraussichtlich genügen. Er wies darauf hin, dass die Anstrengungen der Gemeinden, der Ara möglichst wenig Fremdwasser zuzuleiten, Früchte tragen. Die Fremdwassermenge konnte bis jetzt auf 35,8 Prozent gesenkt werden; das heisst von 130 l/sek 1994 auf 70 l/sek heute.

Im Anschluss an die Versammlung hielt Ueli Ochsenbein, Leiter des bernischen Gewässer- und Bodenschutzlabors, ein Referat über den Zustand der bernischen Gewässer.

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