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Was am Ende zählt, ist der Sieg

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Autor: frank stettler

Nicht zum ersten Mal versetzte Nyons Präsident und Mäzen Jean-François Kurz (ehemals auch Vorsitzender von Lausanne-Sports und der Fussball-Nationalliga) Olympic im Vorfeld dieser Serie einen kleinen Seitenhieb. Der Schweizer Basketball werde von den Freiburgern regiert, liess er sich in einem Westschweizer Boulevardblatt zitieren. Dies, weil Olympic die erste Partie auf gestern und nicht wie die übrigen drei Duelle erst auf heute angesetzt hatte. TK-Chef Kurt Eicher entgegnete mit den Worten, dass ein Ex-Präsident Olympics nicht völlig aus dem Leeren gegriffen hatte, als er sagte, dass viel eher die Hallen-Concierges die Liga diktieren. Und die Freiburger hätten nun wirklich lieber am Mittwoch gespielt. Wegen der Konkurrenz des fünften Playoff-Halbfinalspiels von Gottéron, welches live im TV lief, verirrten sich nur knapp 700 Zuschauer in der gähnend leere Heilig-Kreuz-Halle. Dass der Spielplan von der Hallen-Disponibilität bestimmt wird, diese Erfahrung musste Kurz wiederum selbst auch machen. Akt 2 der Serie findet nämlich statt am Samstag ebenfalls erst am Sonntag statt.

Endlich mit Emotionen

Die Serie war also auf Vorstandsebene bereits vor dem ersten Balleinwurf lanciert. Auf dem Feld brauchte es dann einige Minuten, bis zunächst die Gäste den Tritt fanden. Immerhin, denn hochklassig war die schläfrige Partie nicht. Einen aufgeweckten Eindruck bei Nyon machte ausnahmsweise das Trio Rahier/McFarlin/Holland, welches verantwortlich für die 22:16-Führung nach dem ersten Viertel zeichnete. Ein paar diskutable Pfiffe der Schiedsrichter sollten reichen, um schliesslich doch noch Emotionen ins Spiel der Freiburger zu bringen. Plötzlich angestachelt, zirkulierte der Ball gegen die konsequente Zonenverteidigung der Waadtländer besser. Und dank der offensiven Allzweckwaffe Harrison kämpfte sich Olympic heran. Der Amerikaner war es auch, der mit zwei Dreiern kurz vor der Pause zum 37:37 die Zähler wieder auf «null» stellte.

Mit unübersehbar mehr Energie startete Olympic in die zweite Hälfte, doch diese wurde nur teils richtig kanalisiert. Zwar übernahm man kurz das Zepter (44:38), mit vielen Fouls nahmen sich die Freiburger den Elan jedoch gleich selber wieder. Mehr oder weniger von der Freiwurflinie setzte sich Nyon wieder ab (30.; 52:57). Im Schlussviertel bekamen die Fans dann einen Playoff-Fight vorgesetzt. Beim Stand von 63:63 (33.) versenkte Quidome einen Dreier. Dieses Punktepolster brachten die Einheimischen über die Runden.

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