Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wassermelonen wachsen vor der Haustür

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Viele kennen es vom Urlaub am Meer: Am Strassenrand sind Wassermelonen aufgetürmt und werden zum Verkauf angeboten. In Murten gibt es das jetzt auch. Die grossen Kugeln haben einen kurzen Transportweg hinter sich. 

Ursprünglich stammen sie aus dem tropischen Westafrika, mit den klimatischen Veränderungen wachsen verschiedene Sorten von Wassermelonen nun auch im Seeland zu prächtigen Früchten heran. Am Strassenrand eingangs Murten stehen sie zum Verkauf.

Es ist das zweite Jahr in Folge, dass die Betriebsgemeinschaft Hurni aus Golaten und Gurbrü die besonders an heissen Tagen beliebten Durstlöscher in Murten anbietet. Was mit einer scheuen Idee begann, hat sich zu einer kleinen Erfolgsgeschichte entwickelt: «Die Sache ist stetig gewachsen, die Entwicklung des Angebots ist sehr erfreulich», sagt der Landwirt Bruno Hurni. Auf rund zweieinhalb Hektaren baue der Betrieb inzwischen Wassermelonen an. 

Reife Wassermelonen klingen beim Klopfen hohl. Der Test zeigt: Seeländer Wassermelonen tönen genau richtig. Einen Abschnitt Sandstrand am Murtensee zu finden, ist kein grosses Ding. Mit der Melone im Gepäck erwacht das mediterrane Feeling der Region Murten definitiv zum Leben. Wer nun davon ausgeht, dass hierzulande angebaute Wassermelonen weniger Geschmack bieten als jene aus südlicheren Ländern, liegt falsch: Das rote Fruchtfleisch schmeckt köstlich süss und saftig, der Genuss ist gross und der Wind weht durch das Haar. Fast wie am Meer. 

Rot und gelb

Pro Jahr und Kopf verspeisen die Schweizerinnen und Schweizer rund 3,9 Kilogramm Wassermelonen. Schweizer Melonen gelten als Nischenprodukt. Die Importmenge von Wassermelonen beläuft sich auf rund 40’000 Tonnen pro Jahr. «Alles, was weit transportiert wird, ist nicht nachhaltig», sagt Bruno Hurni. «Jetzt wachsen sie vor unserer Haustür.» Das sei zeitgemäss und sinnvoll: «Dank der Regionalität weist die Seeländer Wassermelone eine gute CO2-Bilanz aus, da wir auf lange Transporte aus fernen Ländern verzichten können.» Der Erfolg beim Anbau habe natürlich nicht zuletzt mit dem Klimawandel zu tun: «Bisher gab es kaum Schweizer Wassermelonen.» Erst heute liessen es die klimatischen Rahmenbedingungen zu, dass Melonen auch hierzulande produziert werden können.

Auf rund 80 Prozent der Fläche baut die Hurni-Gemeinschaft Wassermelonen mit gelbem Fruchtfleisch an. Diese könnten sie auch an einen Grossverteiler liefern, sagt Bruno Hurni. Eine gute Sorte mit gelbem Fruchtfleisch, die zum hiesigen Klima passt, gebe es schon länger. «Zuerst hatten wir sogar nur die Gelben, sie sind einfacher anzubauen.» Nun gebe es aber auch eine passende Sorte mit rotem Fruchtfleisch. Weltweit existieren über tausend Sorten Wassermelonen.

Ein Kürbisgewächs

Steigen die Temperaturen weiter, wird vielleicht bald der Anbau von weiteren Sorten möglich sein. Auch wenn von Früchten und Fruchtfleisch die Rede war: Eigentlich gehören die Wassermelonen zur Familie der Kürbisgewächse und sind damit Gemüse. Je nach Sorte bringen sie zwischen 4 und 25 Kilogramm auf die Waage.

Das nasse Wetter der vergangenen Wochen habe den Wassermelonen jedoch nicht gefallen, sagt Bruno Hurni. «Es ist ein schwieriges Jahr, auch für anderes Gemüse.» Das feuchte und warme Wetter sei ein Nährboden für Krankheiten, und die Haltbarkeit der Ernte werde dadurch beeinträchtigt. Doch er bleibe überzeugt von den Seeländer Wassermelonen, sagt der Landwirt, «wir werden sie auch in den nächsten Jahren anbauen». 

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema