Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wechselt Yvon Mvogo zur Hertha?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Der Wechsel zu diesem ambitionierten Club ist für mich ein logischer Karriereschritt», sagte Yvon Mvogo im April 2017, als der Transfer von den Young Boys zu RB Leibzig offiziell gemacht wurde. Der Freiburger Goalie unterschrieb mit 23 Jahren und gut 150 Partien in der Super League beim aufstrebenden Bundesligisten einen Vierjahresvertrag. Aus dem angestrebten Karriereschritt wurde indes nichts. Gerade einmal 19 Pflichtspiele (in der Bundesliga stand er nur dreimal in der Startelf) konnte Mvogo trotz vieler Vorschusslorbeeren in drei Jahren für die Sachsen bestreiten. Der ehemalige Junior des FC Marly musste von der Bank aus mitansehen, wie der erfahrene Ungare Peter Gulacsi, dessen Vertrag noch bis 2023 läuft, konstant starke Leistungen zeigte und keinen Anlass dazu gab, vermehrt seinen Platz für Mvogo zu räumen. Mangels Perspektiven äusserte der talentierte Torhüter deshalb immer wieder seinen Wunsch, die Leipziger – und sei es auf Leihbasis – verlassen zu können, um die für seine Entwicklung so wichtige Spielpraxis sammeln zu können. Diesem Begehren kam Mvogos Arbeitgeber jedoch nie nach, weil er nie an dessen Qualitäten zweifelte und ihn als Absicherung bei einem Ausfall des Stammkeepers in der Hinterhand behalten wollte.

Überangebot im Leipzig-Tor

Jetzt scheint es jedoch, als ob Mvogo seine Karriere endlich neu lancieren kann. «Obwohl wir sehr zufrieden mit Yvon sind, wissen wir natürlich auch, dass er so viele Spiele wie möglich machen möchte. Im Sommer geben wir ihm dazu die Möglichkeit. In welcher Kon­stellation genau, werden wir sehen», liess sich Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche, der die Professionalität Mvogos trotz dessen nicht zufriedenstellender Lage zu schätzen weiss, unlängst zitieren. Krösche deutete damit eine Ausleihe an. Ob Ausleihe oder Verkauf dürfte dem Schweizer Internationalen vorderhand egal sein, Hauptsache weg, zumal sich die Situation in Leipzig mittelfristig nicht zum Besseren verändern wird – im Gegenteil.

Wenn sich die Mannschaft von RB Leipzig am 22. Juli zur Vorbereitung auf die Champions League nach Saisonende der Bundesliga vom 27. Juni zum ersten Mal wieder auf dem Trainingsplatz trifft, wird es zwischen den Pfosten Gedränge geben. Gleich fünf Torhüter hat das Kader von Trainer Julian Nagelsmann derzeit für die neue Saison unter Vertrag. Neben Stammtorhüter Gulacsi und Mvogo gehören Philipp Tschauner, Tim Schreiber und der spanische Neuzugang Josep Martinez zum Keeperteam.

Martinez wurde im Winter für 2,5 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten UD Las Palmas verpflichtet. Nach der Corona-Zwangspause in Spanien absolvierte der 1,91-Meter-Mann noch sieben Spiele für Las Palmas und kassierte dabei nur zwei Gegentore.

Für Mvogo, der sich zurzeit unter anderem zusammen mit dem Goalie des FC Wil, Anthony Mossi, fit hält, ist darum klar, dass er weg von Leipzig will. Aus der 1. Bundesliga war etwa der FC Augsburg an seinen Diensten interessiert, entschied sich aber auf seiner Torhütersuche für Rafal Gikiewicz (Union Berlin). Und auch beim FC Schalke, der auf der Suche nach Ersatz für den zu Bayern München abgewanderten Alexander Nübel ist, hat Mvogo keine Priorität mehr.

3 bis 4 Millionen Ablöse

Wie die «Bild»-Zeitung gestern berichtete, hat sich nun ein weiterer Verein bei RB Leipzig gemeldet. So soll der 26-Jährige ein heisser Kandidat bei Berlin sein. Die Leipziger sollen über das Interesse des Hauptstadtclubs informiert und nicht abgeneigt sein, ihn für eine Ablösesumme ziehen zu lassen. Sollte Hertha Ernst machen, müsste der Hauptstadtklub der «Bild» zufolge 3 bis 4 Millionen Euro für die Dienste Mvogos auf den Tisch legen. Leipzig hatte 2017 eine Ablösesumme von 5 Millionen Euro für den Freiburger an die Young Boys überwiesen. Die Sachsen könnten bei einem Wechsel allerdings auch auf eine Rückkaufklausel bestehen, wie die Boulevardzeitung schreibt. Eine Möglichkeit, die Mvogo-Berater Carlos Crespo bereits im Februar angedeutet hatte. «Leipzig würde mit Yvon einen Vorvertrag aushandeln für die Zeit nach Beendigung des Vertrags mit seinem neuen Club. Denn RB will ihn nach wie vor unbedingt behalten. Dort sieht man ihn unverdrossen als Nachfolger von Gulacsi», so Crespo damals.

Zumindest kurzfristig wären die Aussichten für Mvogo bei der «Alten Dame» aus Berlin jedenfalls deutlich besser als bei Leipzig. Nach dem Karriereende von Thomas Kraft werden die Karten im Torhüterteam der Hertha neu gemischt. Der 35-jährige Norweger Rune Jarstein hatte den Status als Nummer eins schon unter dem im Verlauf der letzten Meisterschaft entlassenen Trainer Alexander Nouri für zwei Spiele eingebüsst und kehrte erst unter Bruno Labbadia wieder ins Tor zurück.

Von einer Interessensbekundung bis zur Unterschrift ist es zwar noch ein weiter Weg, und schon so manches Gerücht hat sich zerschlagen. Hertha wäre aber zweifelsohne eine gute Adresse für Mvogo, um den bereits vor drei Jahren angestrebten Karriereschritt zu machen – und sich für das Schweizer EM-Kader für nächstes Jahr zu empfehlen. Es sind wegweisende Tage und Wochen für den Freiburger Keeper.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema