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Weihnachten wie im Erzgebirge

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Untertitel: Nussknacker, Räuchermännchen und Weihnachtsberge im Schloss Greyerz

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Das vielfältige Weihnachtsbrauchtum des Erzgebirges kommt nicht von ungefähr: Die unwirtliche Wald- und Gebirgslandschaft ist ein traditionelles Bergbau- und Holzverarbeitungsgebiet. Das Licht war für die Minenarbeiter im dunklen Stollen überlebenswichtig und spielt deshalb bis heute eine besondere Rolle in der Weihnachtszeit. In Verbindung mit dem Kunsthandwerk, das sich durch die Krise im Bergbau ursprünglich als Nebenerwerb entwickelt hatte und sich seit dem späten 18. Jahrhundert weitherum durchsetzte, entstand die unverwechselbare Weihnachtstradition des Erzgebirges.

Holz, Licht, Bewegung und Gerüche

Weihnachten ist in dem sächsischen, an der Grenze zum tschechischen Böhmen gelegenen Gebiet das wichtigste Fest im Jahresablauf. Entsprechend vielfältig sind die weihnachtlichenErzeugnisse der Kunsthandwerker. Holz ist das dominierende Material, aber besonders in alten Krippen werden auch Papiermaché, Ton, Zement oder gar Brotteig verwendet. Sehr unterschiedlich sind auch die Dimensionen der Gegenstände: Sie reichen von 15 Metern hohen Weihnachtspyramiden auf Dorfplätzen bis zu streichholzschachtel-kleinen geschnitzen Krippen.

Allgegenwärtig ist das Licht: Fast alle Fenster im Erzgebirge sind zur Weihnachtszeit mit einem Schwibbogen, einem Bergmann oder einem Lichterengel erleuchtet, das Wohnungsinnere mit den Kerzen der Weihnachtspyramiden. Typisch sind schliesslich auch die Bewegung -etwa bei Spieldosen oder mechanischen Weihnachtsbergen – und die aromatischen Düfte der Räuchermännchen.

Weihnächtliche Volkskunst

Höhepunkt der Weihnachtsausstellung im Schloss Greyerz ist ein mechanischer Weihnachtsberg aus dem Jahr 1870. Er zeigt, in erzgebirgischer Landschaft, Szenen aus dem Leben Jesu, die von der Verkündigung bis zum Letzten Abendmahl reichen.

Zu sehen sind weiter Beispiele jener mehrstöckigen, mit zahlreichen Figuren bestückten Weihnachtspyramiden, die zu den wertvollsten Arbeiten weihnächtlicher Volkskunst aus dem Erzgebirge zählen. Ihre Wurzeln liegen im 16. Jahrhundert, einerseits bei den Lichtergerüsten, wie sie bei Trauerfeierlichkeiten verwendet wurden, und andererseits bei beweglichen Bergwerksmodellen.
Auch eine Auswahl an Bergmännern, Lichterengeln, Nussknackern und Räuchermännchen ist im Schloss Greyerz zu entdecken. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der grossen Sammlung von Leonhard Jeckelmann aus Düdingen.

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