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Weitere Startniederlage für Gottéron

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Autor: Kurt Ming

Seit Jahren verlieren die Freiburger in regelmässigen Abständen alle ihre Startspiele, oder nach einer allfälligen Verbands- oder Natipausen die darauffolgenden Partien. Kaum zu glauben, das letzte Heimspiel vor der einwöchigen Meisterschaftspause hatte der EVZ gegen Langnau noch sang und klanglos 0:6 verloren.

Den Beginn verschlafen

Gestern führten die Innerschweizer nach 20 Minuten schon vorentscheidend mit 4:1 Toren. Der HCF hatte einmal mehr den Anfang einer Partie völlig verschlafen. Als Caron nach zwölf Minuten den ersten Schuss richtig halten konnte, hatte Zug zuvor schon dreimal geskort! Die Abwehr der Gäste war im ersten Drittel, in dem in diesem torreichen Match die Weichen über Sieg und Niederlage gestellt wurden, völlig inexistent. Zum ersten Mal in dieser Saison spielte Coach Pelletier nur mit sieben Verteidigern, wie dies die meisten Spitzenklubs in der Liga schon lange praktizieren. Dieser an und für sich geschickte Schachzug nützt allerdings nur dann etwas, wenn die drei kompletten Backpaare vor dem eigenen Tor gehörig wegräumen. Statt dies zu tun, irrten zum Beispiel Ngoy und Seydoux schon nach 27 Sekunden planlos umher, und Doppeltorschütze Björn Christen nutzte dies zum Führungstor. Im Nachhinein war dieser Treffer schon so etwas wie die Vorentscheidung, denn er gab dem Heimklub das vorher fehlende Selbstvertrauen zurück. Da änderte auch der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer von Goldhelm Jeannin nichts am ungleichen Stärkeverhältnis auf dem Eis.

Hier ein Tor, dort ein Tor

Dass der EVZ im Moment alles andere als eine stilsichere Mannschaft wie letzte Saison aufs Eis bringt, zeigten die beiden letzten Drittel, wo Gottéron dank einer Leistungssteigerung relativ gut mithalten konnte. Oldie Montandon, der den besten Freiburgersturm anführte, brachte das Pelletier-Team anfangs des Mittelabschnittes bis auf zwei Tore heran. Danach kam dann allerdings auch noch eine Prise Pech dazu. Zuerst annullierte der amerikanische Ref ein Weitschusstor von Heins zum 2:3, und kurz danach klatsche ein Versuch von Collenberg, der vorne für mächtig Dampf sorgte, vom Pfosten ins Feld zurück. Recht torreich verlief dann das letzte Drittel, nicht weniger als vier Mouchen bekam das spärliche Publikum noch zu sehen. Schön verteilt auf beide Seiten, ganz nach dem Motto: Hier ein Tor, dort ein Tor. Richtig weh tat man sich nun kaum mehr. Die zehn Strafen hatten übrigens Freiburg das Genick gebrochen. Praktisch jedes Mal wenn ein Gästespieler draussen sass, hagelte es im Kasten von Goalie Caron, der trotz der sechs Tore noch zu den besseren Spielern im Verliererteam gehörte. Und dies sagt eigentlich schon fast alles über die schwache Vorstellung der Westschweizer in diesem elften Meisterschaftsspiel aus. Zumindest die mitgereisten Gottéronfans waren natürlich auf den ersten Auftritt des neuen Freiburgsöldners Laurent Meunier, der zusammen mit Wirz und Neuenschwander eine Sturmlinie bildete, gespannt. Trotz der Niederlage konnte der Ex-Servettien zumindest einsatzmässig gut gefallen. Selbst als sich die Niederlage im letzten Drittel definitiv anbahnte kämpfte der Center vorbildlich weiter, was für den wiederum blassen Mowers eigentlich ein Beispiel sein sollte.

Die Absenz von Chouinard färbte sich vorab auf das schwache Boxplay ab, wo der schlacksige Kanadier an allen Ecken und Enden fehlte.

Schon heute Abend bekommt das Team von Coach Serge Pelletier im Heimspiel gegen Servette die schnelle Chance, sich nicht nur für die gestrige Niederlage in Zug zu rehabilitieren, sondern auch erfolgreiche Revanche für die Plays-off-Niederlage aus der letzten Saison zu nehmen. Um dies umzusetzen, wird es allerdings eine riesige Leistungssteigerung von Sprunger und Co benötigen. Denn Vizemeister Servette kommt als klarer Favorit ins St. Leonhard. Spielbeginn ist wegen der Direktübertragung auf TSR II um 20.15 Uhr.

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