Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Weltbesten Unihockeyanerinnen in Wünnewil

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Weltbesten Unihockeyanerinnen in Wünnewil

Frauen-Weltmeisterschaft vom 17. bis 25. Mai in der Schweiz

Die Schweiz organisiert zum ersten Mal eine Unihockey-WM. Ziel ist es, die Akzeptanz dieser noch jungen Sportart weiter zu erhöhen. Einer der drei Spielorte ist Wünnewil.

Von FRANK STETTLER

Insgesamt 18 Nationen (13 aus Europa, 5 aus Übersee und dem Fernen Osten) werden an der Weltmeisterschaft der Frauen teilnehmen. Acht Länder kämpfen um den Titel: Finnland, Schweiz, Tschechien, Russland, Schweden, Norwegen, Lettland und Deutschland. Zehn Länder spielen gleichzeitig und gleichenorts in der B-WM: Österreich, Polen, Japan, USA, Malayisa, Dänemark, Singapur, Australien, Ungarn und Italien.

Auch in Muri-Gümligen und Bern

OK-Präsident Renato Orlando erklärt: «Wir haben uns in den vergangenen Jahren bereits gut im Schweizer Sport positioniert.» Diese Position soll weiter gefestigt werden. Zu diesem Zweck organisiert die Schweiz nicht nur die Frauen-WM vom kommendem Mai, sondern auch die WM 2004 der Männer in Zürich und Basel. «Wir wollen mit diesen beiden Grossanlässen die Akzeptanz und den Stellenwert des Unihockey erhöhen. Unihockey hat sich vom Trendsport zu einer trendigen Sportart gemausert.»

Für die Frauen-WM wurden Wünnewil, Muri-Gümligen und Bern als Spielorte festgelegt. Während in Wünnewil und Muri-Gümligen in erster Linie die Vorrundenspiele der A-WM und die B-WM ausgetragen werden, ist die Wankdorf-Halle in der Bundesstadt die Bühne für die Finalspiele.

Mit dem Austragungsort Wünnewil erhoffen sich die Organisatoren Zuschauer aus der Westschweiz. Weltmeister Finnland und Vize-Weltmeister Schweden werden je eine Partie auf Freiburger Boden austragen.
Das Budget der WM beträgt rund 350 000 Franken. Dabei wurde mit einem Verlust von 50 000 Franken budgetiert. «Der finanzielle Verlust ist sekundär. Wir hoffen, dass wir dieses Geld mit der WM der Männer – welche erfahrungsgemäss das grössere Interesse weckt – wieder einspielen werden», so Renato Orlando.

UHC Sense-Tafers
Organisator in Wünnewil

Rund 600 Helfer werden tätig sein. Die lokalen Organisatoren, wie der für Wünnewil zuständige UHC Sense-Tafers, werden stark gefordert sein. Patrick Falk, der Geschäftsführer des Schweizerischen Unihockey-Verbandes und ehemaliger Trainer der Frauen-Equipe von Flamatt, zur Rolle der lokalen Organisatoren: «Sie sind für den Spielbetrieb und die Infrastrukur zuständig. 30 bis 50 Helfer pro Tag werden engagiert sein. Der Verband ist auf diese Hilfe angewiesen.»

Detaillierter Plan der WM-Spiele in Wünnewil folgt in einer späteren Ausgabe.
Wird Singapur Sars zum Verhängnis?

Die hoch ansteckende Lungenkrankheit «Sars» ist leider auch für die Organisatoren der Unihockey-Weltmeisterschaft ein Thema. An der B-WM nehmen mit Singapur, Malaysia und Japan Länder aus gefährdeten Regionen teil. «Wir haben mit dem Bundesamt für Gesundheit Kontakt aufgenommen», erklärt OK-Präsident Renato Orlando, «die Situation ist für uns nur sehr schwer abzuschätzen. Es stehen verschiedene Szenarien im Raum. Beispielsweise könnte bei gefährdeten Teams wie Singapur jeden morgen Fieber gemessen werden. Wir hoffen einfach, dass die Krankheit nicht noch nach Malaysia oder Australien überschwappt.» Letztlich sei man – wie bei der Uhren- und Schmuckmesse in Basel und Zürich, als die Asiaten ausgeschlossen wurden – abhängig von der Regierung. «Die Situation kann sich von Tag zu Tag ändern. Man sollte das Ganze aber nicht dramatisieren», hält Renato Orlando fest.

Falls Singapur doch noch vom WM-Turnier ausgeschlossen werden sollte, wurde bereits Holland als Ersatz-Team angefragt. fs

Keine Gefahr für
das US-Team

Während für die asiatischen Teams «Sars» Fragen aufwirft, ist es für das US-Nationalteam der Irak-Krieg. Die Amerikanerinnen erkundigten sich, ob man die Spielerinnen wegen der Sicherheit in verschiedenen Hotels unterbringen müsse. Ok-Präsident Renato Orlando: «Auch im Fall der USA stehen wir in Kontakt mit dem EDA. Die Regierung gab völlige Entwarnung. Es besteht keine Gefahr für das US-Team. Wir hätten die Sicherheit auch gar nicht garantieren können. Wir haben schliesslich keine Bodyguards.» Die USA wird normal anreisen und in einer Unterkunft logieren. fs

Vom Hotel bis zur Zivilschutzanlage

Ganz unterschiedlich werden die 18 an der A- und B-WM teilnehmenden Mannschaften logieren. Während Spitzennationen wie Schweden, Finnland und die Schweiz in zum Teil 4-Sterne-Hotels untergebracht sind, müssen sich Nationen wie Polen oder Ungarn mit deutlich weniger zufrieden geben. Die Ungarn nahmen via der ungarischen Partnergemeinde mit Wünnewil Kontakt auf und werden nun in einer Zivilschutzanlage in Neuenegg ihr Lager aufschlagen. fs
Schweiz visiert Medaille an

Die Schweizerinnen gehören bei der Unihockey-WM im eigenen Land zu den Medaillenanwärtern. Der Druck ist gross.

An der ersten WM 1997 in Finnland wurde die Schweiz Vierte. 1999 in Schweden gewann sie Silber. Der vierte Platz 2001 in Schweden war eine Enttäuschung. Bei der Heim-WM stehen die Schweizerinnen natürlich unter einen besonderen Druck. «Die Erwartungshaltung ist hoch. Aber mein Team ist bereit, diesen Druck zu verarbeiten. Wir sind extrem ehrgeizig. Ziel ist eine Medaille, am liebsten natürlich die goldene», hält Nationaltrainer Thomas Rieben fest.

Die Schweiz spielt in der Gruppe A gegen Finnland, Russland und Tschechien. Eine grosse Bedeutung kommt bereits dem Eröffnungsspiel der WM vom 18. Mai gegen Weltmeister Finnland zu. Dazu Thomas Rieben: «Mit einem Sieg im Startspiel wird einiges einfacher.» Aber auch die Partien gegen Russland und Tschechien sind kein Zuckerschlecken.

Top-Favorit auf den WM-Titel ist Schweden, welches vor zwei Jahren Finnland im Final unterlegen war.

Mit Freiburgerin Aurelia Pescador

Im Moment umfasst das Schweizer Kader noch 28 Namen. Darunter figuriert mit Aurelia Pescador auch eine Freiburgerin, die für Kloten-Bülach spielt. Fünf Namen werden bis am Sonntag noch von dieser Liste gestrichen. fs
Schweizer Kader

Tor: Sabine Forster (Rychenberg/Winterthur); Nicole Giezendanner (Dietlikon); Laura Tomatis (Piranha Chur).
Verteidigung: Sabrina Arpagaus (P. Chur); Simone Berner (Dietlikon); Gabi Breitenstein (Rychenberg/Winterthur); Martha Dubacher (P. Chur); Andrea Eberle (Rychenberg/Winterthur); Rahel Kocher (Rychenberg/Winterthur); Aurelia Pescador (Kloten-Bülach); Andrea Siegenthaler (Rychenberg/Winterthur); Beatrice Trachsel (Rychenberg/Winterhur); Brigitte Wegmann (P. Chur).
Sturm: Mirca Anderegg (P. Chur); Tanya Ertürk (Zug); Ramona Gabathuler (Zug); Michaela Kathriner (Zug); Karin König (Burgdorf); Petra Kundert (Rychenberg); Martina Mätzener (P. Chur); Marisa Mazzarelli (Balrog/Swe); Daniela Morf (Dietlikon); Marion Rittmeyer (Zug); Simone Ryser (Burgdorf); Elvira Schmidlin (Dietlikon); Nathalie Stadelm

Mehr zum Thema