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Wer macht gegen Italien den Embolo?

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Nach den Ausfällen von Breel Embolo, Haris Seferovic und Steven Zuber sowie der grossen Ungewissheit über die Einsatzfähigkeit von Mario Gavranovic muss Nationaltrainer Murat Yakin seine Offensive neu erfinden.

Plan A ist längst in der Schublade versorgt. Breel Embolo, der formstarke Mittelstürmer von Borussia Mönchengladbach, steht der Schweiz in den beiden letzten Spielen der WM-Qualifikation am Freitag in Rom gegen Italien und am Montag in Luzern gegen Bulgarien nicht zur Verfügung. Ebenfalls nicht dabei, und das weiss man schon seit Wochen, ist Haris Seferovic, der unter Vladimir Petkovic als Stossstürmer gesetzt war.

Diese Ausfälle sind für Nationaltrainer Murat Yakin zwar ärgerlich, aber eigentlich kein Grund für Panik. «Als Trainer darfst du nicht nur nach einem Plan A funktionieren. Es braucht eine gute Basis, aber dann musst du darum herum agieren und reagieren, wenn es die Situation erfordert», sagte er kürzlich im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Zwei Tage vor dem Duell mit Europameister Italien hat nun aber Yakin das Problem, dass er auch Plan B und wohl auch Plan C nicht anwenden kann. Er hatte übers Wochenende mit dem Gedanken gespielt, Steven Zuber vom linken Flügel ins Zentrum zu nehmen. Doch Zuber hat das Camp schon am Montag wegen einer Adduktorenverletzung verlassen.

Blieb zunächst die Variante mit Mario Gavranovic als Embolo-Ersatz, doch der Tessiner laboriert seit Sonntag an einer Fussverletzung und trainiert kaum. Ausserdem ist Gavranovic mehr der Edel-Joker als der Fixstarter: Von den acht Toren für das Nationalteam in Pflichtspielen erzielte er fünf, als er von der Bank kam.

Und so arbeitet Yakin mit seinem Staff nun also am Plan D oder E oder F oder G. «Ich muss mir Gedanken über andere taktische Lösungen machen. Das wird Auswirkungen haben auf das System», sagte er, nachdem er vom Forfait seiner Stürmer erfahren hatte. Ist also eine Abkehr vom zuletzt praktizierten 4-4-1-1 denkbar? Dies wären die möglichen Lösungen:

4-3-2-1, der Tannenbaum

In der Offensive hat Petkovic so gespielt, mit einem Mittelstürmer und zwei zurückhängenden Angreifern. Ohne Embolo, Seferovic und Zuber könnte Ruben Vargas neben Xherdan Shaqiri hinter der einzigen Spitze Noah Okafor (Andy Zeqiri oder Cédric Itten stehen als Alternativen zu Okafor zur Verfügung) spielen. Im Mittelfeld würde in diesem System Djibril Sow (als Variante wäre Fabian Frei denkbar) das gewöhnlich (und in Abwesenheit von Captain Granit Xhaka) von Remo Freuler und Denis Zakaria gebildete Zweier-Zentrum verstärken.

4-3-3, der falsche Neuner

Auch hier würde das Mittelfeld mit Sow oder Frei gestärkt. Vorne könnten rechts Renato Steffen und links Ruben Vargas auf den Flügeln spielen, und Shaqiri wäre alleine im Zentrum der spielstarke Mittelstürmer. Es wäre das System, das am weitesten vom Plan A entfernt wäre, und es stellte sich die Frage: Hätten die Schweizer gegen die italienischen Abwehr-Haudegen genügend Strafraumpräsenz?

4-3-3, der klassische Sturm

Vor Freuler, Zakaria und Sow (oder Frei) käme ein typischer Dreimann-Sturm mit zwei Flügeln (rechts Shaqiri, links Vargas oder Okafor) und einem klassischen Mittelstürmer (Okafor mit Zeqiri oder Itten als Alternativen) zum Einsatz. Der Haken: Shaqiri wäre nicht mehr zentral, sondern auf der rechten Seite. Auf einer Position also, auf welcher ihn Yakin eigentlich eher nicht sieht.

4-4-1-1, das Bewährte

Und wenn Yakin am Ende das System doch nicht ändert? Dann würde er wohl Vargas für Zuber auf der linken Seite im Vierer-Mittelfeld nominieren (Renato Steffen rechts) und Okafor (oder Zeqiri oder Itten) ganz vorne zusammen mit dem zurückhängenden Shaqiri als Ersatz für Embolo bringen.

Welchen Plan auch immer Yakin am Freitag in Rom aus dem Hut zaubert, Okafor hat gute Chancen auf seinen ersten Einsatz mit dem Nationalteam von Beginn weg. Schliesslich gilt der 22-jährige Basler beim SFV derzeit als einziger Spieler, der ähnliche Anlagen mitbringt wie Embolo.

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