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Weshalb Tierbesitzer den Blickwinkel ändern müssen, um ihr Tier zu verstehen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Regula Küffer behandelt Tiere und Menschen mithilfe der Kinesiologie und der Dorn-Breuss-Therapie. Sie selbst hat drei Hunde und zwei Katzen, die sie wie Familienmitglieder behandelt.

Die Tierkinesiologin Regula Küffer wählt ihre Worte mit Bedacht, wenn sie von ihrer Arbeit spricht. «Die Grundlagen für die Tierkinesiologie sind eigentlich dieselben wie die der Kinesiologie für Menschen», sagt sie. Mit ihrer Ausbildung könne sie auch Menschen behandeln, habe sich aber auf die Tiere spezialisiert. «Als Tierkinesiologin unterstütze ich Menschen und Tiere in ihrem Zusammenleben.» Zu ihr würden oft Personen kommen, deren Haustiere ein Problem haben. «Beispielsweise Hunde, die oft erbrechen müssen oder die ängstlich sind.» Auch aggressive Hunde kämen zu ihr in die Praxis.

Ihre Hauptaufgabe sei es dann zu versuchen, die Blockade im Tier aufzuheben. Das könne auf emotionaler Ebene geschehen, beispielsweise indem sie versuche, den Stress und die Ängste der Tiere auszugleichen. «Auf der körperlichen Ebene wende ich die Akupressurmethode an, was  zum Beispiel die Muskulatur löst.» Dies könne sehr vieles verbessern beim Tier, etwa die Verdauung, und kurble die Selbstheilung an. Wichtig sei ihr aber zu betonen, dass sie keine Symptome behandle, sondern versuche herauszufinden, wo genau das Problem liege. «Lustigerweise kann dies an einem ganz anderen Ort sein, als der Besitzer des Tiers es vermuten würde.»

Tiere als Spiegel

Bei der Behandlung der Tiere sei es wichtig, auch den Menschen einzubeziehen. «Oft behandle ich das Tier und merke mit der Zeit, dass eigentlich der Besitzer des Tiers am Ursprung des Problems steht.» Denn Tiere seien sehr oft Spiegel ihrer Besitzer. Manchmal hätten sie sogar dieselben Beschwerden. «Der Mensch ist auch oft blockiert in seinem Denken und Handeln und möchte das Tier nach seinem Willen verändern.» Das sei aber nicht möglich.

Sie wolle bei ihrer Arbeit den Leuten auch aufzeigen, dass sie ihren Blickwinkel verändern müssten, um ihr Tier besser zu verstehen. Ihre Kunden würden positiv reagieren, wenn sie zuerst das Tier behandle, sich dann aber auch um den Menschen kümmere. «Sie können dann auch entspannter mit der Situation umgehen.» Dies helfe schliesslich auch dem Tier.

Regula Küffer in ihrer Praxis.
Aldo Ellena

Ruhig und entspannt

Eine typische Kinesiologie-Stunde laufe folgendermassen ab: Zunächst nehme sie alle Angaben auf und ermittle, wo das Problem aus Sicht des Besitzers liege. Anschliessend mache sie mithilfe des Kunden einen Muskeltest mit dem Tier und versuche zu eruieren, wo genau der Schuh drückt. Mit verschiedenen Techniken versuche sie dann, die Blockaden zu lösen. Dies geschehe oft mit Massagen oder Berührungen an bestimmten Punkten beim Tier. Aber auch auf emotionaler Ebene könne ihm geholfen werden, denn auch Tiere könnten unter grossem Stress leiden, so Küffer.

Nach der Behandlung sei das Tier meistens ganz ruhig und entspannt. Am nächsten Tag seien die meisten immer noch müde. «Ein Teil der behandelten Tiere reagiert sofort, und die Beschwerden sind weg.» Bei anderen dauere es ein wenig länger. «Es kommt immer auch darauf an, wie lange die Blockade schon da ist.»

Auch Pferde und Schafe

Neben der Kinesiologie arbeitet Küffer auch mit der Dorn-Breuss-Methode. «Das ist eher mechanisch», sagt sie mit einem Lachen. Sie kontrolliere und richte die Beckenstellung und rücke die verschiedenen Wirbel zurecht. «Das löst oft die Blockaden im ganzen Körper.» Diese Methode wende sie bei Menschen und insbesondere bei Hunden an. «Vor allem bei akuten Beschwerden ist dieses Verfahren sehr effektiv.» Das sei beispielsweise der Fall, wenn das Tier hinke oder Schmerzen habe.

Zu ihr kämen neben Hunden vor allem Katzen. «Das sind halt die Tiere, die am meisten vorkommen in den Schweizer Haushalten.» Grundsätzlich sei es aber möglich, mit jedem Tier bei ihr vorbeizukommen. So habe sie auch schon Pferde und sogar Schafe behandelt.

Bevor ihre Klienten mit ihren Tieren zu ihr kommen würden, gingen die meisten zum Tierarzt. Wenn das Problem weiterbestehe, würden sie ihre Hilfe aufsuchen. Sie selbst wolle aber keine Diagnosen abgeben und mache keine Heilsversprechen.

Ich unterstützte, ich löse und ich begleite.

Das Tier in der Familie

Dass die Menschen heutzutage alles tun würden, damit es ihren Tieren gut gehe, sei wohl als Zeichen der Zeit zu sehen. Das Tier habe einen höheren Stellenwert als früher. «In der heutigen Gesellschaft ist für viele Menschen das Tier der einzige Kumpel, den sie haben.» Die Beziehung zwischen Mensch und Tier sei inniger geworden.

Sie selbst sei mit Tieren aufgewachsen, und das Zusammenleben mit ihnen sei ihr stets wichtig gewesen. «Ich hatte schon immer den Wunsch, mit Tieren zusammenzuarbeiten.» Deshalb habe sie vor sechs Jahren die Ausbildung als Tierkinesiologin angefangen.

Auch persönlich sei sie gerne mit Tieren zusammen und gehe oft mit ihnen in die Natur. Ihre drei Hunde und zwei Katzen gehörten zur Familie, so Küffer. «Das sind normale Familienmitglieder und treue Begleiter im Alltag.» Die Tiere würden ihr viel geben, würden sie aber auch fordern.

Es ist ein Geben und ein Nehmen.

Tiere würden dem Menschen auch helfen, Dinge anders zu betrachten. «Zudem zeigen sie uns klar auf, dass das Leben im Hier und Jetzt stattfindet.» Für die Tiere zähle nur der Moment. Sie würden kein gestern und morgen kennen, während der Mensch zu oft von seinem Terminkalender bestimmt werde. Gerade deshalb sei es so wichtig, dass man die Tiere bei ihrer Regenerierung und der Förderung ihres Wohlbefindens unterstütze, findet Küffer.

Zur Person

Praxis im eigenen Haus

Regula Küffer ist 1971 in Bern geboren und wuchs in Kirchberg mit vielen Tieren auf. 2014 hat die ausgebildete kaufmännische Angestellte in ihrem Haus in Kallnach eine Praxis eröffnet, in der sie Tiere und Menschen mit Hilfe der Kinesiologie und der Dorn-Breuss-Therapie behandelt. Regula Küffer ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter. nj

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