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Wie Boxer aus verschiedenen Gewichtsklassen

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Wie Boxer aus verschiedenen Gewichtsklassen

Basketball: Freiburg Olympic schlägt schwache Neuenburger mit 101:71

Die einseitige Partie zwischen Olympic und Neuenburg warf keine hohen Wellen. Die Freiburger passten sich mehrheitlich dem schwachen Niveau des Gegners an und gewannen dennoch diskussionslos.

Von FRANK STETTLER

In den Schlussminuten wurden die 1300 Zuschauer noch einmal unruhig. Den Gastgebern wollte der hundertste Punkt einfach nicht gelingen. Schliesslich war es Livadic, der mit der Sirene das dreistellige Punktekonto doch noch realisierte. Der Jubel über diesen Korberfolg war wohl die grösste Gemütserregung der Fans während diesem Abend, was vieles über den Gehalt der Partie aussagt. Zu klar waren die Rollen verteilt, zu schwach war die Vorstellung der Gäste aus Neuenburg. «Es war wie ein Boxkampf zwischen einem Schwergewichtler und einem Fliegengewicht», fasste Neuenburgs Coach Macazage das Geschehen treffend zusammen. «Olympic ist uns physisch haushoch überlegen. Letztlich war es ein Monolog der Freiburger.»

Nur im ersten Viertel konnte Neuenburg mithalten (27:22). Und dies auch nur dank seinem Temporär-Ausländer McMillan (er vertritt den verletzten Isakow), der sich ein Total von nicht weniger als 36 Punkte notieren lassen konnte. Doch in der Folge zog Olympic davon, auch wenn man im Angriff vor der Pause oft zu statisch spielte.

Mit erhöhter Intensität

Nach dem Tee präsentierte sich ein verwandeltes Olympic. «Der Coach hat uns gepusht und gesagt, dass wir solche Spiele nutzen müssen, um uns für schwierigere Partien vorzubereiten», erklärte Josip Cokara. «Wir steigerten die Intensität und konnten so den Vorsprung schnell ausbauen.» Nach 26 Minuten führte Olympic mit 72:51. Der Widerstand war vollends gebrochen. Neuenburgs Studer, er kam von Meister Boncourt, sah in seiner neuen Equipe körperliche Defizite: «Um gegen eine so starke Mannschaft wie Olympic zu bestehen, muss man härter spielen. Dies gelang uns nie.» Hinzu kam, dass der 42-jährige Johnson an diesem Abend offenbar nicht gross Lust hatte zu schwitzen. Er beendete den Match mit fünf Pünktchen.

Olympic hatte leichtes Spiel. Madison, Kaunisto, Ceresa und Esterkamp liessen ihre individuelle Klasse immer wieder aufblitzen. Fünf Minuten vor dem Ende führten die Saanestädter mit 93:64. Offen war nur noch, ob die bereits erwähnte 100er-Marke geknackt würde. Mit dem klaren Erfolg haben die Freiburger ihre Pflicht erfüllt. Viel wichtiger im Hinblick auf die Playoffs ist das Auswärtsspiel vom kommenden Wochenende in Lugano, das in der Tabelle wie Nyon zwei Punkte vor Olympic liegt.
Bevis wollte zu viel

Gespannt bei Olympic war man auf den Auftritt des Italo-Amerikaners Lawrence Bevis, dessen Lizenz doch noch rechtzeitig eintraf. Der Spielmacher kam auf zwölf Spielminuten, in welchen er vier Punkte, vier Steals, vier Ballverluste und zwei Rebounds realisierte. «In der ersten Halbzeit erfüllte er seinen Job», erklärt Olympic-Trainer Patrick Koller, «nach der Pause wollte er ganz offensichtlich zu viel. Ich sah nicht das, was wir suchen.» Pech für Bevis war, dass er sich im Verlauf der Woche leicht verletzt hatte, was seinem physischen Spiel nicht zuträglich war. Koller: «Es war nicht einfach für Lawrence. Wir werden jetzt schauen, ob er noch eine Woche bleibt, ehe wir uns für eine allfällige Verpflichtung entscheiden.» fs
Olympic – Neuenburg 101:71 (57:44)

Heilig-Kreuz-Halle; 1300 Zuschauer; SR: Leemann/Markesch.
Freiburg Olympic: Smiljanic (9); Ceresa (16); Nattiel; Esterkamp (12); Hannibal (6); Bevis (4); Cokara (9); Madison (21); Ivanovic; Kaunisto (16); Livadic (8).
Union Neuenburg: Dunant (4); Hett (6); Studer (3); Johnson (5); Colic (10); Radosavljevic (3); McMillan (36); Dufresne (4).
Bemerkungen: Olympic ohne Petrovic; Kirmaci, Andrey und Kapsopoulos (alle verletzt); Neuenburg ohne Isakow, Donzé und Kaiser (alle verletzt). – Viertelsresultate: 27:22, 30:22, 28:15, 16:12. – Wahl zu den besten Spielern: Ceresa und McMillan.

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