Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wie Schach mit 130 km/h

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wie Schach mit 130 km/h

20 Jahre Volleyball – Conny Grossrieder-Bertschy tritt zurück

Die Passeuse von Düdingens NLB-Volleyball-Frauen, Conny Grossrieder-Bertschy, tritt zurück. Die 33-Jährige hat zwanzig Jahre Volleyball hinter sich, davon fünf Jahre in der
1. Liga und zehn Jahre in der Nationalliga B. In ihrer Generation ist sie die Deutschfreiburger Volleyballerin mit den grössten Verdiensten.

Mit CONNY GROSSRIEDER
sprach GUIDO BIELMANN

Conny Grossrieder, Sie sind mit 33 Jahren gewiss nicht mehr die jüngste NLB-Volleyballerin. Trotzdem die Frage: Warum treten Sie zurück?

Als ich vor vier Jahren vom VBC Freiburg zurück nach Düdingen kam, sagte ich, dass ich so lange weitermachen würde, bis ich mit Düdingen eine Saison in der NLB gespielt haben würde. Und jetzt ist es so-
weit.

Sie wurden als Volleyballerin im TSV Düdingen gross, wechselten in den 90er-Jahren nach Freiburg, wo Sie auch in der NLB spielten. Welches waren die Höhepunkte Ihrer Karriere?

Zunächst die erste NLB-Saison bei Freiburg, als wir den zweiten Rang belegten. Auch damals hatte das Team ein hohes Niveau, mit guten Spielerinnen und einem hohen Spielrhythmus. Wir hatten den chinesischen Trainer Liu, der eine internationale Karriere hinter sich hatte. Jetzt konnte ich in Düdingen mit Janete Strazdina spielen, die ja auch eine grosse Internationale war. Darauf bin ich etwas stolz.

So viel Leistungssport – mehrmals pro Woche im Training und dann die Spiele – das fordert gewiss den Körper. Wie fühlen Sie sich nach all den Jahren?

Da ich ja immer Passeuse war, musste ich viel weniger Sprünge machen als eine Angreiferin. Deshalb war die physische Belastung für mich weniger gross. Ich fühle mich deshalb gut und verspüre keine Abnützungserscheinungen.

Beschreiben Sie Ihre Faszination für den Volleyballsport.

Ein russischer Trainer hat einmal gesagt, Volleyball sei Schach mit 130 km/h – das bringt dieses Spiel auf den Punkt. Andererseits kann man gerade als Passeuse ein Spiel prägen. Man kann quasi ein Spiel kreieren. Hinzu kommt der Teamgeist in der Equipe, was für mich immer sehr wichtig war.

Treten Sie voll und ganz vom Volleyball zurück, oder behalten Sie die eine oder andere Funktion?

Im bin ja auch im dreiköpfigen TK-Team des TSV Düdingen. Ausserdem bin ich Trainerin des Mini-Teams, also der 5./6.-Klässler. Diese Funktionen behalte ich bei.

Mehr zum Thema