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Windparkprojekt Jaunpass: 85 Meter hoher Mast für neue Windmessungen montiert

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Auf dem Jaunpass im Gebiet «Oberenegg/Läger» soll ebenfalls ein Windpark entstehen. Acht Anlagen will die Firma Alpine Wind AG auf Boltiger Boden erstellen. Diese sollen mindestens 20 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren.

Weitere Messungen

Dies entspricht dem Jahresbedarf von 5000 Haushalten. Am Donnerstag wurde der bestehende 30 Meter hohe Windmessmast durch einen 85 Meter hohen Mast ersetzt. «Dies erlaubt uns, aussagekräftigere Messungen durchzuführen», erklärt der operative Direktor der Alpine Wind AG, Matthias Haldimann.

Seit November 2008 wurden an jener Stelle Windmessungen durchgeführt. «Als erste Voranalyse in einer Phase, in der wir noch nicht genau wussten, auf welche Standorte wir uns konzentrieren werden.» Bisher seien die Messdaten unbefriedigend. Dies führt Matthias Haldimann auf den tiefen Mast und das schwierige Terrain zurück. «Das stark coupierte Gelände führt zu Turbulenzen und bremst den Wind.» Das sei auch der Grund, warum in der Schweiz im Gegensatz zu Küstenregionen höhere Windenergieanlagen nötig sind.

48 Mio. Franken beträgt die Investitionssumme des Windparkprojektes. Als Aktionäre sind derzeit die Alpine Wind AG und die Services industriels de Genève an der Projektgesellschaft beteiligt. Mit der Gemeinde Boltigen wurde eine Zusammenarbeitsvereinbarung abgeschlossen.

Die Frage des Einflusses auf die Vogelwelt ist gemäss Haldimann zentral für Windparkprojekte. «Für unsere bereits weiter fortgeschrittenen Projekte im Kanton Neuenburg haben wir durch die Vogelwarte Sempach eine Vorstudie erstellen lassen.» Sobald sich der Jaunpass aufgrund der neuen Windmessungen als geeigneter Standort herausstelle, würde dort dieselbe Vorstudie durchgeführt.

Eine rasche Realisierung ist gemäss Matthias Haldimann der Knackpunkt dieses Projektes. Denn die Standorte für Windanlagen sind im Richtplan des Berner Oberlandes noch nicht enthalten. ak

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