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Zug gelingt gegen Gottéron die Revanche

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Autor: kurt ming

Als Franco Collenberg und Björn Melin im letzten Drittel innert ein paar Sekunden aus einem 1:2-Rückstand einen 3:2-Vorsprung machten, schien Gottéron dieses enge Spiel in der herrlich neuen Bossard-Arena gewinnen zu können. Die Freiburger hatten aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Der falscher Weg

Statt den verunsicherten Zugern den Gnadenstoss zu versetzen, versuchte man mit Rückwärtsspiel den (zu) knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Diese falsche Taktik von Coach Serge Pelletier ging einmal mehr nicht auf. Zweimal konnte die Hintermannschaft den Puck nicht aus dem eigenen Drittel bringen und prompt kassierte man die entscheidenden Gegentore. Beim 3:3 von Patrick Oppliger, der Ex-Freiburger ist inzwischen beim EVZ in der Abwehr zu einer festen Grösse geworden, zischte der Puck unter Huet vorbei ins Netz und auch gegen den präzisen Schlagschuss von Fischer konnte der Franzose im Kasten der Gäste nicht viel ausrichten. Kurz vor Schluss hatte Benjamin Plüss wohl noch einmal den Ausgleich auf der Schaufel, die Scheibe rutschte dem Goalgetter aber über den Stock. Zuletzt – am Sonntag – hatte in der Schlussphase Göttin Fortuna den Drachen zugewinkt, drei Tage später verlor man nun einen ähnlichen Match seinerseits unglücklich.

Tore erst im zweiten Drittel

Die gut 7000 Zuschauer, darunter eine grosse Anzahl Freiburger, mussten bis zur 24. Minute warten, ehe sie Tore zu sehen bekamen. Und nicht zum ersten und letzten Mal in dieser harten, aber jederzeit fairen Partie, gleich im Doppelpack. Wie aus heiterem Himmel traf Leblanc mit einem verdeckten Schuss die Torumrandung; statt weiterzuspielen standen die Saanestädter still und der konterstarke Gegner setzte zu einem seiner gefährlichen Gegenangriffe an. In bekannter Manier bezwang Josh Holden Huet mit einem satten Schuss. Noch war der Siegesjubel der Zuger Fans nicht erloschen, hiess es schon 1:1. Benjamin Plüss, der sich im Moment einer guten Form erfreut, hatte seinen Torriecher einmal mehr bewiesen. Aber auch dieser Gleichstand hatte nicht lange Bestand. Das Duo Metropolit/ Christen profitierte von einem schlechten Wechsel der HCF-Abwehr und schon führte der Favorit wieder. Der Vorsprung des EVZ nach vierzig Minuten war aufgrund der Spielanteile verdient, Freiburg brauchte wegen vielen unnötigen Strafen in diesem Bereich zusätzliche Kraft, die lange vorab im Sturmspiel fehlte.

Zug im Finish mit den besseren Nerven

Zuletzt hatten die Zuger, die ja dank ihrem starken Spielkader ebenfalls zu den Meisterschaftskandidaten zählen, gegen Lugano einen ähnlichen Match im Overtime noch verloren. Auch gestern Abend wirkte das Team vom impulsiven Coach Doug Shedden alles andere als unwiderstehlich. Als es aber in der Schlussphase um Alles oder Nichts ging, hatte der Heimklub die besseren Nerven – und vielleicht auch die besseren Individualisten auf ihrer Seite.

Möglicherweise fehlte Gottéron in dieser Phase doch auch etwas die Routine des erneut fehlenden Ausländerduos Aubin/Mowers. Den Umständen entsprechend schlug sich jedoch das Gästeteam vorab im kämpferischen Bereich beachtlich, einen Zähler hätte man jedenfalls mehr als verdient. Wie schon des Öfteren fehlte aber in den heissen Szenen eine Prise mehr Mut zum offensiven Risiko. Dieser wichtige Faktor entschied am Ende ein ziemlich ausgeglichenes Spiel für die Zuger, die damit erfolgreiche Revanche für die Niederlage vor Weihnachten in Freiburg nahmen.

Gottéron fällt hinter Servette zurück

In der Tabelle wurden die Freiburger von Servette überholt, der Abstand zum Strich beträgt aber immer noch beachtliche 12 Punkte. Trainer Serge Pelletier trauerte nach dem Match den zwei schlechten ersten Dritteln nach und in der Schlussphase habe man es leider verpasst, eine besser Puckkontrolle zu haben, was es Zug ermöglichte, den Match noch zu kehren. Jetzt geht es vor allem darum, möglichst das Heimspiel am Freitag gegen Schlusslicht Ambri zu gewinnen; bis dann sollte das Nachwuchsduo Bykow und Loeffel wohl auch wieder einsatzbereit sein.

Zug seinerseits wird in dieser Verfassung Mühe haben, sich den SCB bis Ende der Qualie vom Leibe halten zu können.

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