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Zukunft des Wake‘n‘Jam ist ungewiss

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«Der Standort Murten wackelt.» Dies schreiben die Veranstalter des Lifestyle- Festivals Wake‘n‘Jam in einer Medienmitteilung. Nach 14 Austragungen auf der Murtner Pantschau wollen sich die Organisatoren neu orientieren. «Im Zuge dessen werden sich auch bezüglich Standort neue Möglichkeiten ergeben», schreibt die Wake‘n‘Jam GmbH. Je nach künftiger Art und Stilrichtung des Events sei es gut möglich, dass zukünftige Veranstaltungen nicht mehr auf der Pantschau am Murtensee stattfinden werden.

Eine zweite kreative Pause

2019 gebe es kein ­Wake‘ n‘Jam. Ob das Festival 2020 über die Bühne geht und ob dies wie bis anhin auf der Pantschau sein wird, ist noch unklar. Die diesjährige Ausgabe sei bei den rund 8000 Besucherinnen und Besuchern zwar wie gewohnt gut angekommen, «und das Festival schloss ohne Verlust, aber auch ohne grossen Gewinn ab», schreiben die Veranstalter.

Trotz guter Feedbacks und einer grossen Akzeptanz des Festivals in der Region Murten hätten sie jedoch vermehrt mit dem stetigen Rückgang der Besucherzahlen zu kämpfen. 2016 waren es noch 14 500 verkaufte Eintritte. Bereits 2017 legten die Organisatoren eine Pause ein, damals gaben sie eine schwierige Sponsoring- Situation als Grund dafür an. Daran hat sich offenbar nichts geändert: Laut der Medienmitteilung haben die Veranstalter weiterhin mit dem Ausbleiben von Sponsorengeldern zu kämpfen. «Das heutige Überangebot an Events in den Sommermonaten hat dem Anlass in den letzten drei Jahren stark zugesetzt.»

Als weiteres Handicap bezeichnen die Veranstalter die Auflagen von Behörden, «die den Handlungsspielraum immer mehr eingrenzen».

Deshalb hätten sich die Organisatoren entschieden, «nach einer erneuten kreativen Pause im kommenden Jahr, auf 2020 mit einem komplett überarbeiteten Konzept eine neue Richtung einzuschlagen».

Ob die Firma Wake‘n‘Jam weiterhin als Veranstalter auftritt, «steht zum heutigen Zeitpunkt noch offen». Die Gründung eines Vereins sowie eine personelle Umstrukturierung werden laut Medienmitteilung ebenfalls in Betracht gezogen. Das Ziel sei, einen Zwei-Jahres-Rhythmus einzuführen.

Chronologie

Vom kleinen Festival zum grossen Event

Der Lifestyle-Event wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, der damals in der Schweiz noch eher unbekannten Sportart Wakeboard eine Plattform zu bieten und sie einem grösseren Publikum bekannt zu machen. Was als kleines Festival begonnen hatte, entwickelte sich zu einem etablierten Openair-Event. 2008 zählte das Festival 15 000 Besucher. Stetig stiegen die Zahlen an: 2013 erreichte das Festival die Rekordmarke von 26 000 Besuchern. In den Jahren danach ging es abwärts: 2018 waren es nur 8000 Besucherinnen und Besucher.

emu

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