Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zukunftsweisender Rock mit Pop-Appeal im Fri-Son

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

FreiburgVom atemlos treibenden «Cassius» über das bitter-süsse «Spanish Sahara» bis zum vertrackten Tanz-Kracher «Balloons» hat die Band Foals den 700 Zuschauern am Mittwochabend während 90 Minuten ein furioses Feuerwerk voller Dynamik zwischen explosiver Kraft und träumerischem Sanftmut geboten.

Musikalische Collage

Die Musik des bestens eingespielten und äusserst spielfreudigen Quintetts aus Oxford vereint die Nahbarkeit von radiotauglichem Pop mit der klanglichen Düsterheit des Post-Punk, findet rhythmische Anleihen im Afrorock und verschliesst sich selbstverständlich auch den Einflüssen elektronischer Musik nicht. Dies hat der Band Bezeichnungen wie «Ska-Pop» oder «Math-Rock» eingetragen, «Progressive-Pop» liesse sich mit gleichem (Un-)Recht anfügen.

Foals schauen zwar gerne in die Vergangenheit, denken und komponieren aber für die Zukunft. Konzerte der Band wie auch ihre beiden Alben – «Antidotes» (2008) und «Total Life Forever» (Frühling 2010) – versprühen einen Geist, der sich zwar der gesamten Rock- und Popgeschichte von Elvis über Disco und Stadionrock bis zu Techno sehr wohl bewusst ist, sich in post-moderner Manier aber bei diesen Stilen bedient und einzelne Schnipsel versiert zu einer vielschichtigen, nur ganz selten beliebigen Collage anordnet.

Für die Katz

Wie bei neuer Musik nicht unüblich, war das Publikum am Mittwochabend mehrheitlich jung bis sehr jung und nicht wenige dürften zum ersten Mal den Weg ins traditionsreiche Fri-Son gefunden haben. Dies trifft auf jene fünf Mädchen zu, welche wenige Augenblicke nach Türöffnung kreischend durch die Halle und auf die Bühne zurannten, wo sie dann aber rasch merkten, dass ihnen der Platz in der ersten Reihe auch nach 30 Minuten noch sicher sein würde.

So belagerten sie bald den Merchandising-Stand und erkundigten sich nebenan, was es mit den seltsamen Katzen-Masken auf sich habe, welche im späteren Verlauf des Abends immer zahlreicher im Publikum auftauchen sollten. Dort erfuhren sie zu ihrer leichten Enttäuschung, dass die Masken nichts mit Foals zu tun hatten, sondern vom Bad Bonn stammten: eine Aktion für die Katz. fa

Mehr zum Thema