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Zuversicht trotz Auftaktniederlage

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Der TS Volley Düdingen präsentierte sich am Samstag mit den sieben neuen Spielerinnen zum ersten Heimspiel in der Leimackerhalle. Obwohl gesamthaft dem Meister klar unterlegen, versuchten die Senslerinnen alles, um gegen das «Grande Volero» endlich wieder einmal wenigstens zu einem Satzgewinn zu kommen, scheiterten damit aber auch im neunten Anlauf in Folge. Zur Freude der über 300 Zuschauer zeigte sich Düdingen aber zumindest kampfstark, doch reichte dies allein gegen die mit diesem Erfolg ihren 100. Meisterschaftssieg in Folge feiernden Zürcherinnen nicht aus.

Riddle und Moffett gefallen

Das Auftaktspiel der Powercats machte beim Publikum Lust auf mehr. «Der Teamspirit war heute sehr gut, das hat vor allem der dritte Satz gezeigt», freute sich Düdingens Headcoach Nicki Neubauer nach dem Spiel. In diesem zeigte sich das neu formierte Team locker und in guter Stimmung. Das Publikum zog mit und feuerte die Teams an. Trotz der 3:0-Niederlage ging Neubauer zufrieden vom Platz. Der Sieg von Volero verwundert ihn nicht. «Sie waren viel besser vorbereitet, da sie zuvor unsere Spiele studiert hatten.» Dementsprechend gab sich Volero während den knapp 90 Minuten stets ruhig und kontrolliert, zeigte sich gewohnt schnell und stark im Angriff. «Wir konnten unsere Ziele für dieses Spiel nicht alle erfüllen, so beispielsweise im Angriff», kommentierte Neubauer. «Über die Aussenposition war bei Volero kaum etwas auszurichten, da die gross gewachsenen Blockerinnen kaum ein Loch für uns offen liessen.» Weil die Angriffe von aussen zu wenig bewirkten, versuchte Düdingen vermehrt über die Mitte und diagonal anzugreifen. Vor allem die neu zum Team gestossene Amerikanerin Chantale Riddle, aber auch ihre Landsfrau Sabel Moffett, konnten erstmals im Senseland zeigen, was in ihnen steckt.

Keine Durchhänger

Während den knapp einenhalb Stunden wehrten sich die Düdingerinnen, so gut es ging, gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen, doch so richtiger Biss kam in den ersten beiden Sätzen nicht ins Spiel. Zu schnell kamen manche Angriffe zurück. Die Düdingerinnen wirkten in der Verteidigung bei diesem ersten Meisterschaftsspiel noch zu wenig abgestimmt, was Volero gnadenlos ausnutze. Durchhänger wie im letzten Jahr erlebte das Team zur Freude von Nicki Neubauer aber keine. «Wir haben diese Saison viele Spielerinnen auf gleichem Level.» Wie im Vorfeld angekündigt, setzte der Headcoach seine Schweizer Spielerinnen vermehrt ein. Melissa Vanis, Muriel Grässli und Pamela Gfeller zeigten, dass auch mit dem Einsatz von drei lokal ausgebildeten Spielerinnen eine NLA-würdige Leistung möglich ist.

Dass es am Samstag nicht für einen Sieg reichte, ist gegen den mehrjährigen Meister Volero kein Beinbruch. Es sei im ersten Spiel darum gegangen, das Zusammenspiel zu üben und zu schauen, wo die Equipe steht. Und mit dem Gesehenen war Neubauer zufrieden. «Arbeiten, arbeiten», so das Fazit des Headcoachs nach dem Match. «Wir wissen nun, was auf uns zukommt. Gegen Schaffhausen im nächsten Spiel liegen die Auflagen höher», so Neubauer. Er erhofft sich einen Sieg.

Auch die Zuschauer spürten am Samstag, dass mit dem neuen Düdinger Team in dieser Saison noch einiges möglich ist und dass es sich angesichts der neuen Spielerinnen-Kombination noch auf einige sehr interessante Spiele freuen können.

Telegramm

Düdingen – Volero 0:3 (15:25, 17:25, 19:25)

Sporthalle Leimacker.–330 Zuschauer.

TS Volley Düdingen:Riddle, Grässli, Vanis, Kojdova, Moffett, Marbach, Edberg; Albertini, Brletic, Gfeller, Caluori.

Volero Zürich:Zivkovic, Rykhliuk, Hagglund, Granvorka, Orlova, Akinradewo, Unternährer; Podskalnaya, Vansant, Mammadova, Özdemir, Lengweiler.

Bemerkung:Wahl zum Best Player: Moffett und Hagglund.

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