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Zwei N1-Spieler und ein Teilnehmerrekord

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Autor: Matthias Fasel

Tennis Die besten Spieler der Region messen sich ab heute beim Marly Open. Doch für die Freiburgerinnen und Freiburger wird es alles andere als leicht, in den Spitzentableaus (N1/R1) auf sich aufmerksam zu machen. Denn es sind einige grosse Kaliber mit dabei. «Die Spitze ist sehr gut besetzt, das Mittelfeld ein bisschen weniger», sagt Turnierdirektor Thomas Flury. Bei den Männern bilden diese Spitze der Tscheche Martin Vacek (N1/7) sowie Frédéric Nussbaum (N2/12). Mit Yannick Thomet und Luca Schena sind zwei weitere N2-Spieler mit dabei.

Basile Page in beneidenswerter Verfassung

Wenn er von Mittelfeld spricht, meint Flury die übrigen N-Spieler. Denn die waren in Marly in der Vergangenheit auch schon zahlreicher erschienen. «Ich glaube, dass die N-Spieler im Allgemeinen weniger Turniere bestreiten. Zudem findet in Nyon gleichzeitig ein gutes Turnier statt», so Flury. Die Freiburger Elite ist trotzdem mit dabei. Da wären zum Beispiel Marlys Interclub-Spieler Yann Minster (N3/54), Yann Waeber (N4/124) und Yann Kaelin (R1). Nicht vergessen sollte man zudem Basile Page (Bulle, N4/92), der sich in einer beneidenswerten Form befindet. Im Final des N3/R3-Tableaus machte er mit dem Lausanner Loïc Sessagesimi (N4/79) beim 6:2, 6:1 kurzen Prozess. Er wird deshalb auch im Haupttableau nun ein Wörtchen mitreden wollen.

Flury nicht in Hochform

Nicht leicht dürfte das für Turnierdirektor Thomas Flury (N3/50) selbst werden. Wegen einer Ellbogenverletzung konnte der Taferser in den letzten Monaten kaum Spielpraxis sammeln. Im Tableau, das Page für sich entschied, war er als Topgesetzter deshalb im Viertelfinal überraschend an Antoine Plumey (R1) gescheitert. Flury gibt denn auch zu, dass er sich nicht gerade in der Form seines Lebens befindet und seine Ambitionen dieses Jahr nicht sonderlich gross sind. «Schliesslich kommt noch die Turnierleitung dazu.»

Ohne Adrien Bossel

Wichtige Erfahrungen wird dank einer Wildcard auch der Stadtfreiburger Marco Dürig (R2) sammeln. Das erst 15-jährige Talent hat im unteren Tableau zwei R1-Spieler geschlagen und ist erst im Halbfinal gescheitert.

Fehlen wird hingegen der momentan beste Freiburger Tennisspieler: Adrien Bossel (N1/10). «Ich habe ihm sehr ans Herz gelegt, in Marly anzutreten. Aber er spielt lieber Future-Turniere. Zudem hat er wohl auch ein bisschen den Druck gescheut, der bei einem Heimturnier auf ihm gelastet hätte», verrät Flury.

Hoffnungen auf Rolle

Das Frauentableau ist dank Laura Ioana Andrei (N1/6), immerhin die Nummer 355 der Weltrangliste, und Talissa Kucera (N2/22) ebenfalls stark besetzt. Aus Freiburger Sicht ruhen die Hoffnungen ganz klar auf der als Nummer 4 gesetzten Vanessa Rolle (N3/40), die mittlerweile für den TC Nyon spielt. Dank einer Wildcard mit dabei ist auch die für Marly spielende Murtnerin Nadia Leuenberger (R2).

Auch wenn die Besten erst heute eingreifen, läuft das Marly Open bereits seit einer Woche. Und es läuft gut. In den 21 Kategorien spielen 325 Spieler, was neuen Rekord bedeutet. Das Turnier endet mit den Finals vom Sonntag.

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