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109 historische Stadtpläne sind online konsultierbar

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«Wir wollten einen Teil des Freiburger Erbes erschliessen, der bisher verkannt war», erklärte Romain Jurod den FN. Zusammen mit Patrick Minder, Lehrbeauftragtem für Geografie der Lehrerbildung an der Universität Freiburg, hat Jurod ein Projekt lanciert, um alte Pläne der Stadt Freiburg besser zugänglich zu machen. Wie die Stadt gestern mitteilte, sind nun 109 Pläne aus den letzten 200 Jahren im Internet zugänglich.

Vereinfacht Forschung

Der Zugang zu diesen Plänen sei bisher recht schwierig und umständlich gewesen, sagte Jurod. «Sie sind oft von einem grossen Format und an verschiedenen Orten archiviert.» Eine Gruppe von Geografiestudenten habe die Pläne beim Kataster-Sektor, im Stadt- und Kantonsarchiv, in der Kantons- und Universitätsbibliothek und verschiedenen kantonalen Diensten zusammengesucht und inventarisiert. Eine Auswahl davon hätten die Studenten dann gescannt und in Zusammenarbeit mit dem Kataster-Sektor im Internet zugänglich gemacht.

«Nun können sowohl Geschichtsforscher als auch interessierte Laien die Quellen ganz einfach konsultieren», sagte Jurod. Damit sei das Projekt aber noch nicht abgeschlossen. «In einer zweiten Phase möchten wir die Geschichte der Kartografie in Freiburg sowie die Entwicklung der Stadt und der einzelnen Quartiere näher erforschen.» Ziel sei es, in drei, vier Jahren eine Ausstellung zu diesen Plänen zu organisieren, allenfalls sogar mit einer Publikation. «Es bleibt also noch viel zu tun.» rb

Die 109 Pläne aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert sind zugänglich unter: www.ville-fr-cartes-historiques.ch

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