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16 000 Unterschriften eingeholt

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16 000 Unterschriften eingeholt

Das Komitee «Akutversorgung Region See» hat Spital-Petition übergeben

Exakt 16 000 Personen haben die Petition zur Erhaltung der Akutversorgung im Seebezirk unterzeichnet. Die letzte Unterschrift wurde nur wenige Minuten vor der Übergabe eingeholt.

Von PATRICK HIRSCHI

Der Verein «Akutversorgung Region See» hat ganze Arbeit geleistet. Die Petition, in welcher der Staatsrat gebeten wird, für die Weiterführung des Bezirksspitals in seiner bisherigen Form zu sorgen, konnte am Dienstag mit 16 000 Unterschriften der Staatskanzlei in Freiburg übergeben werden.

Von der Schnapszahl
zum runden Resultat

Zum Übergabekomitee gehörten neben Mitgliedern des Vereins auch Angestellte des Spitals. Diese hatten Transparente dabei, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die Unterschriften wurden in einem Karton übergeben. Auf der Schachtel war die gross geschriebene Zahl 15 999 durchgestrichen und durch die Zahl 16 000 ersetzt worden. Unterwegs nach Freiburg hatte das Komitee in Courtepin noch eine letzte Person gefunden, die die Petition unterzeichnete.

Erwartungen bei
weitem übertroffen

«Ein sensationelles Resultat – unser Ziel waren 10 000 Unterschriften», freut sich Brigitta Salvisberg aus Greng. Dies entspreche mehr als der halben Bevölkerung des Seebezirks, sagte sie gegenüber den FN.

Brigitta Salvisberg gehörte zu den ersten Initianten für eine Spital-Petition. Gleichzeitig mit dem Start der Unterschriftensammlung wurde auch der Verein «Akutversorgung Region See» gegründet, dem sie umgehend beitrat.

Sie sieht ihren Einsatz für das Spital als grosse Herausforderung. Es sei noch zu früh, die Flinte ins Korn zu werfen. «Skepsis bringt uns nicht weiter – man muss einen Schritt nach vorn wagen und Stärke zeigen.»
Für Grossrat Werner Zürcher, Präsident des Vereins «Akutversorgung Region See», war es wichtig, dass die Petitionsübergabe in freundschaftlichem Rahmen über die Bühne ging. «Wir sind im friedlichen Sinn nach Freiburg gekommen», sagte er.

Für ihn ist es ganz klar, dass die Akutversorgung im Seebezirk bleiben muss. Das Spital decke die Bedürfnisse über die Bezirks- und
Kantonsgrenzen hinaus. «Gerade für die grossen Campings in der waadtländischen und bernischen Nachbarschaft ist das Spital Merlach ideal gelegen.»
Seiner Meinung nach bringe diese «Globalisierung» in der Spitalplanung überhaupt nichts. Ein Aufenthalt im Kantonsspital komme etwa ein Drittel teurer zu stehen als einer in Merlach.

Zürcher sieht in der Spitalfrage in erster Linie ein Politikum. «Nun sollten die betroffenen Politiker auch die Grösse haben, Fehler einzugestehen und zu korrigieren.» Er habe beispielsweise von verschiedenen Grossräten aus dem Süden des Kantons vernommen, dass sie die Massnahmen für die Akutversorgung im Norden für einen Fehlentscheid halten.

Abwarten und weiterplanen

Nun, da die Petition eingereicht ist, gelte es vorerst einmal abzuwarten. «Gespannt sind wir auf die beiden ausstehenden Expertisen», sagt Zürcher. Sowohl der Staatsrat als auch der Gemeindeverband des Seebezirks haben jeweils Experten damit beauftragt, eine Lösung für die Akutversorgung des Seebezirks auszuarbeiten.

Der Verein, der zurzeit rund 80 Mitglieder zählt, will in nächster Zeit weitere Aktionen vornehmen. Am 2. Mai findet in Gurwolf die erste Generalversammlung statt.

Appell an den geleisteten Eid

Die Petitionsübergabe wurde nicht nur durch eine stattliche Anzahl Unterschriften und manifestierendes Spitalpersonal unterstützt. Der Petition lag ebenfalls ein Schreiben bei, in dem sich Brigitta Salvisberg direkt an Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi wendet.

In diesem Brief macht sie der Staatsrätin klar, dass mit dieser Petition 16 000 Personen ihr Vertrauen in die Hände Ruth Lüthis legen. Als Politikerin habe sie den Eid geleistet, sich für Ethik, Gemeinwohl und das Volksinteresse einzusetzen. Ruth Lüthi wird gebeten, sich für die Anliegen der Unterzeichnenden stark zu machen und somit das Vertrauen der Seebezirkler in die Politik zu rechtfertigen. hi

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