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19-Jähriger dirigiert in Tafers

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19-Jähriger dirigiert in Tafers

Konzert der Musikgesellschaft und des Cäcilienvereins

Die Musikgesellschaft und der Cäcilienverein Tafers haben am Sonntag erstmals gemeinsam zum Konzert eingeladen: Der 19-jährige Benedikt Hayoz, neuer Dirigent der Musikgesellschaft, gab sein Debüt.

Die Musikgesellschaft und der Cäcilienverein Tafers versetzten am Sonntag die Zuhörerinnen und Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche in eine adventliche Stimmung. Zum ersten Mal vereinten sich die Musikgesellschaft und der Cäcilienverein, um mit Werken aus den letzten acht Jahrhunderten auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

«Die Adventszeit ist nicht nur vollgepackt mit Einkaufen und Guetzlibacken. Auch die Musik gehört dazu», meinte die neue Präsidentin des Cäcilienvereins, Manuela Cotting-Etlin, in ihrem Begrüssungswort.

Mit stetem Wechsel

Während der Cäcilienverein – unter der Leitung von Franz Kohler – eher die abendländische, christlich geprägte Musikliteratur vorführte, legte die Musikgesellschaft das Schwergewicht auf geografische Ausflüge nach Ost- und Nordeuropa und nicht zuletzt in den Orient. Angefangen mit «Komm, Du Heiland aller Welt» aus dem 12. Jahrhundert, gefolgt von den «guten Mächten» und dem «neuen Morgen», begann der Cäcilienverein denn auch mit einem harmonischen und dynamisch geprägten Hochgesang, der Ruhe und Besinnung in die Kirche brachte.

Die Musikgesellschaft präsentierte wiederum einen sehr bewegten Ausflug in den verschneiten polnischen Wald. Dank der Unterstützung des Organisten Marius Schneuwly wurde die polnische Weihnachtsmusik zu einem besonderen Vergnügen. Dem Cäcilienverein wiederum fiel die Rolle zu, auf die Weihnachtsgeschichte einzugehen. Mit Werken von Händel, Bach, Guerrero und Aeby wurde die Besinnlichkeit und Tiefe der Weihnachtsgeschichte ergründet.

Was hat Aladdin mit dem
Advent zu tun?

Am Tag, als Saddam Hussein im Irak gefasst wurde, war dies nicht allen Konzertbesuchern sofort klar. Und trotzdem – zwar gewagt, aber sinnvoll war der orientalische Ausflug der Musikgesellschaft allemal. Sie erinnerte daran, dass Christus in eine orientalische Welt hineingeboren wurde und die Traumwelten des Orients sehr viel mehr Gemeinsamkeiten mit dem Christentum aufweisen, als oft bekannt ist. Mit der Aladdin-Suite stellte die Musikgesellschaft deshalb ein Werk vor, das von den Querflöten und dem Zusammenspiel zwischen den Registern geprägt war und trotz etwas gemächlicherem Schlusstempo den Traum-Teppich legte für weitere Werke der abendländlichen Musik-Kultur.

Ob das populäre «Transeamus usque Bethlehem» mit dem Zusammenspiel der Männerstimmen als Hirten, der Frauenstimmen als Engel und der Orgel als Himmelsmusik-Körper, das «O, come all ye faithful» oder das «God rest you merry» – die Spannung und Erwartung auf das kommende Weihnachtsfest wurde vom Chor gekonnt aufgebaut.

Debütkonzert des 19-Jährigen

Mit dem Adventskonzert gaben drei «Neue» ihren Einstand. Der erst 19-jährige Dirigent Benedikt Hayoz, der im letzten Maturajahr steht und vor vier Jahren als Waldhornist bei der Musikgesellschaft begann, bewies zum ersten Mal, dass er das Musikkorps fest im Griff hat. Er tritt die Nachfolge von Johann Bielmann an, der nur noch in Ausnahmefällen dirigieren will.

Die Musikgesellschaft hat aber mit Marc Blanchard auch einen neuen Präsidenten und der Cäcilienverein mit Manuela Cotting-Etlin eine neue Präsidentin.

Dirigentin oder Dirigent
gesucht

Chor-Dirigent Franz Kohler wurde für seine Arbeit der letzten zwei Jahre gedankt: «Du hast uns das Selbstwertgefühl wieder zurückgebracht», meinte die Präsidentin des Cäcilienchors, Bezug nehmend auf die turbulente Zeit der letzten zwei Jahre. Franz Kohler leitet den Chor ad interim. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wird immer noch gesucht. Eing.

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