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200 Millionen Franken müssen für das Schwimmbad und das Hockey-Stadion her

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Autor: Carolin Foehr

«Die Chancen, dass das Hallenbad und die Renovierung der Eishalle zustande kommen, liegen über 50 Prozent – das reicht mir», erklärte Pascal Kuenlin gestern vor den Medien. Als Präsident der Stiftung Sportstätten St. Leonhard (SSSL) hatte er gerade erklärt, wofür die Stadt Freiburg, der Kanton und die umliegenden Gemeinden in den nächsten fünf Jahren rund 90 Millionen Franken aufbringen müssen.

Totalsanierung

Zu dem Grossprojekt gehören mehrere Baustellen. Erstens erhält das Eisstadion seine dringend benötigte Renovierung. 30 Millionen Franken kosten die 2000 zusätzlichen Sitz- und Stehplätze, der Bau von Nebenflächen für Empfang, Restaurant und Ticketverkauf sowie die Anpassung des Stadions an die Richtlinien der Schweizerischen Eishockey-Liga. Die Sanierung soll über zwei Saisons laufen und den Spielbetrieb von Freiburg Gottéron nicht behindern, beteuerte Kuenlin.

Zweitens soll auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs das neue Hallenbad zu stehen kommen. Klar ist, dass mit rund 34 Millionen Franken das 50 Meter lange olympische Becken sowie mehrere kleine Becken finanziert werden. Weniger sicher ist der Bau einer Sprungturmanlage, was bereits an der Pressekonferenz für Kritik gesorgt hat (siehe Kasten).

Über dem Schwimmbad sollen rund 20 000 Quadratmeter Bürofläche entstehen, ein Grossteil ist für kantonale Behörden bestimmt. Verschiedene Dienste könnten so an ein und demselben Ort untergebracht werden, erklärte Staatsrätin Isabelle Chassot. Viertens sind ein Parkhaus und ein Park&Ride auf der St.-Leonhard-Ebene geplant. Die Kosten für das Mammutprojekt belaufen sich auf insgesamt 200 Millionen Franken, für mehr als die Hälfte müssen noch private Investoren gefunden werden.

Zuversicht

Trotz dieser ehrgeizigen Planung zeigten sich alle Beteiligten zuversichtlich, diesmal auf der richtigen Seite zu stehen. Denn einerseits entspricht der Kostenanteil der umliegenden Gemeinden weit mehr deren Vorstellungen als noch das Projekt auf dem Boxalgelände von 2009. Damals lagen die Betriebskosten bei 21 Franken pro Einwohner, nun sollen es 16 Franken sein. «Die Reaktionen waren sehr positiv», sagte Oberamtmann Carl-Alex Ridoré, der letzte Woche die Gemeinden des Saanebezirks informiert hat. Über die genaue Beteiligung verhandle man zurzeit noch.

Andererseits sind die Stadt und der Kanton Freiburg nunmehr bereit, sich substanziell an den Kosten und an der späteren Nutzung des Schwimmbads zu beteiligen. Die Stadt Freiburg würde das Schlachthof-Gelände sowie vier Millionen Franken beisteuern, der Kanton sich mit maximal 20 Millionen Franken beteiligen. Beide wären Hauptmieter des Hallenbades.

Abstimmung

Stimmen die Gemeinden und das Stimmvolk den Investitionen zu, könnten die Arbeiten Ende 2013 beginnen. Der Bau an sich dürfte zwei Jahre dauern, erklärte Pierre Kuenlin. Somit könnten das 50-Meter-Becken und das Hockey-Stadion 2017 eingeweiht werden.

Stadtammann Pierre-Alain Clément, Investor Pascal Kuenlin und Staatsrätin Isabelle Chassot gestern vor den Medien.Bild Alain Wicht

Pro Piscine:«Wollen keine halben Sachen»

Die Vertreter des Vereins Pro Piscine zeigten sich gestern zufrieden mit dem vorgestellten Projekt eines Beckens von 50 mal 25 Meter. Enttäuscht sind sie hingegen von der «Option» Sprungturm-Anlage, für deren Realisierung bislang noch das Geld fehlt.

«Wir wollen keine halben Sachen», sagte Carmen Stritt-Burk, Trainerin bei Fribourg Natation und Mitglied von Pro Piscine. «Schauen Sie nur in Murten: Die Sprungbretter sind immer belegt», fügte Alexandre Coquoz, ebenfalls Mitglied des Vereins, hinzu. «Wenn die Jugendlichen ins Schwimmbad kommen sollen, braucht es das einfach.»

Auch Gemeinderat Thierry Steiert bedauert, dass es zurzeit keine verbindlichen Zusagen gibt. Der künftige Präsident der Stiftung Sportstätten St. Leonhard erklärte aber: «Wir hoffen noch auf eine Unterstützung vom Bund und werden nichts unversucht lassen.»cf

«KA Normal»

Autor: KA Autor

Autor: KA Funktion

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