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«2012 ist für uns das Nespresso-Jahr»

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«Die Zahlen für das Jahr 2012 sind gut. In Anbetracht der Rahmenbedingungen ist 2012 für uns sogar ein exzellentes Jahr», blickte Direktor Jean-Luc Mossier gestern auf das vergangene Jahr aus Sicht der Wirtschaftsförderung zurück. Er relativierte diese Zahlen aber: «2012 wird für uns als das Nespresso-Jahr in Erinnerung bleiben.»

 Tatsächlich weist die Wirtschaftsförderung für 2012 total 626 neue Arbeitsplätze aus, zu der sie direkt oder indirekt beigetragen hat. 400 dieser Stellen sind dem Nespresso-Projekt in Romont zu verdanken. Dabei hat die Wirtschaftsförderung in ihrer Statistik nicht einmal die Endzahl von 600 Angestellten genommen, welche von Nespresso kommuniziert wird. «Sonst hätten wir einen absoluten Rekord verzeichnet», so Mossier.

15 Firmen aus dem Ausland

Erfolgreich war die Wirtschaftsförderung aber auch bezüglich Anzahl Erweiterungs- oder Ansiedlungsprojekte. Insgesamt 26 wurden letztes Jahr durch die Wirtschaftsförderung begleitet.

An ihrer gestrigen Bilanz-Pressekonferenz unterschieden die Verantwortlichen vier Arten von Wirtschaftsförderung: Ansiedlung von Unternehmen von ausserhalb des Kantons, Unterstützung von Firmengründungen, Unterstützung für Freiburger Firmen und Neue Regionalpolitik.

Insgesamt liessen sich 21 Unternehmen neu im Kanton nieder, 15 davon aus dem Ausland. Nespresso zählt zu den sechs neuen Firmen aus anderen Schweizer Kantonen.

Zufrieden zeigte sich Mossier auch mit der Neuen Regionalpolitik (NRP), in deren Rahmen Firmen Unterstützungsgelder vom Bund und vom Kanton erhalten. Im letzten Jahr wurde von beiden Partnern ein Verpflichtungskredit von insgesamt 29,4 Millionen Franken für diese zweite Phase zur Verfügung gestellt.

«Im ersten Jahr konnten bereits 22 Projekte mit einem Gesamtbetrag von 14,5 Millionen Franken unterstützt werden», so der Direktor der Wirtschaftsförderung.

Im Rahmen der NRP wurde der Gemeinde Romont auch ein Darlehen von 1,3 Millionen Franken zum Kauf von Parzellen für die Nespresso-Fabrik gewährt.

 Blue Factory kommt voran

Ein weiterer Schwerpunkt der Bilanz 2012 stellt die Blue Factory auf dem Cardinal-Areal dar. Diesem Thema ist im Jahresbericht ein zehnseitiges Interview mit Jean-Luc Mossier gewidmet. Das Projekt komme gut voran, so Mossier im Interview: «Wir haben drei Monate Verspätung, aber das ist nicht viel, wenn zuerst ein Konsens gefunden werden muss. Wir haben keine Blockade überwinden müssen.»

Der Direktor erwähnte, dass das Gründerzentrum Fri Up sich bereits auf dem Gelände niedergelassen hat. Nächste Woche soll über eine Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne informiert werden, kündigte Staatsrat Beat Vonlanthen an.

Der kantonalen Wirtschaft kündigt Jean-Luc Mossier für 2013 «einige schöne Projekte» an. Beat Vonlanthen ergänzte: «Zwei Berner Firmen werden bald ihre Ankunft in Freiburg bekannt geben.» Er spricht sich für bessere Bedingungen wie aktive Bodenpolitik und Steuerpolitik aus.

GGBA: Ein Jahr auf Bewährung

D er Kanton Freiburg ist noch nicht richtig warm geworden mit der interkantonalen Wirt schaftszusammenarbeit Grea ter Geneva Berne Area (GGBA). Für das Jahr 2012 resultierte aus dieser Zusammenarbeit die Ansiedelung einer ausländischen Firma in Freiburg. «Es handelt sich dabei um ein indisches Unternehmen, das in den nächsten Jahren bis zu fünf Arbeitsplätze schaffen wird», heisst es in der Mitteilung zum Jahresbericht der Wirtschaftsförderung. Dazu kamen elf Besuche ausserhalb und 23 Unternehmensbesuche innerhalb des Kantons.

Für die GGBA-Zusammenarbeit bezahlt Freiburg ei- nen Jahresbeitrag von 300 000 Franken, erklärte Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen an der Pressekonferenz. «Wir können nicht zufrieden sein», so Vonlanthen. Für 2013 habe Freiburg die Zusammenarbeit aber um ein Jahr verlängert. In dieser Zeit, will Freiburg die Zusammenarbeit analysieren. Freiburg verlangt mehr Eigenständigkeit, so Jean-Luc Mossier, Direktor der Wirtschaftsförderung. Man wolle eigenständig im Ausland Firmen besuchen können. Wie es nach 2013 weitergeht, hängt von der Analyse ab, so Beat Vonlanthen. «Aussteigen ist eine Option», sagte er. «Wir müssen ein für uns geeignetes Instrument finden und wollen einen Return on Investment.» uh

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