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Abgabe von Coronavirus-Selbsttests bricht drastisch ein

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Erst gingen sie weg wie warme Weggli, nun stockt es: Die Nachfrage nach Coronavirus-Selbsttests ist in den Schweizer Apotheken im Mai verglichen mit dem April um 80 Prozent eingebrochen. Gemäss Apothekerverband ist einer der Gründe die Impfung.

Nach der Einführung im April hatte der Hersteller Roche noch Lieferschwierigkeiten. Damals holten sich viele Leute ihre Monatsration von fünf Tests ab und die Nachfrage war übergross, wie der Apothekerverband Pharmasuisse einen Bericht des Online-Portals Nau vom Freitag bestätigte.

Im April gingen gemäss Hochrechnungen des Verbands rund 13 Millionen Tests über den Ladentisch. Im Mai waren es in den ersten drei Monatswochen noch 2,7 Millionen. Insgesamt verteilten die Apotheken bis am 26. Mai 16 Millionen Tests.

Nach dem Run pendelte sich das Niveau gemäss dem Verband ein. Die Bevölkerung nehme das Angebot aber weiter gerne in Anspruch, hiess es bei den Apothekern.

Viele Personen würden die Selbsttests indessen wohl nicht wie empfohlen regelmässig ein- bis zweimal pro Woche durchführen. Auch verzichteten Geimpfte oft auf die Tests. Pharmasuisse macht darauf aufmerksam, dass die Selbsttests im privaten Rahmen eine wichtige Massnahme bilden, wie jeder Einzelne zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie beitragen kann.

Die rund 1800 Apotheken geben gegen Vorweisen der Krankenkassenkarte pro Person fünf Antigen-Tests ab. Jede Person hat pro Monat Anspruch auf fünf der Tests.

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