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Agglomeration will mehr Busse zwischen Marly und den Stadien in St. Leonhard

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Autor: Pascal Jäggi

Schon lange besteht die Stadt Freiburg darauf, dass die Kadenz der Buslinie 1 erhöht wird. Nun zeichnet sich eine Realisierung ab. Wie Gemeinderat Charles de Reyff am Dienstag an einer Infoveranstaltung zur Einbahnstrasse in der Bahnhofallee sagte, habe die Agglomeration Freiburg eine Änderung des Fahrplans auf den 1. Mai 2011 vorgesehen. Neu sollen zwischen den Endhaltestellen Marly-Gérine und Portes de Fribourg in Granges-Paccot sechs statt vier Busse pro Stunde verkehren. Statt alle 15 Minuten würde also alle zehn Minuten ein Bus fahren.

Stadt will mehr Busse

Für die Stadt Freiburg ist das ein wichtiges Anliegen, da sie in Zusammenhang mit der Einführung der Einbahnstrasse ein Umsteigen auf die Busse propagiert. «Ein attraktiverer öffentlicher Verkehr bringt die Pendler eher dazu, das Auto auf den Park+Ride-Plätzen abzustellen», meint de Reyff. Mit dem Bau der neuen Sportstätten im St. Leonhard einerseits sowie den Hochschulen und der baldigen Eröffnung der Lehrwerkstätten in der Perolles-Ebene andererseits biete sich die Linie 1 für eine erhöhte Kadenz an, findet Charles de Reyff.

Zu wenig Geld von Agglo?

René Schneuwly, Präsident des Agglo-Vorstandes, bestätigt gegenüber den FN, dass die Änderung Teil der Dienstleistungen der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF für die Agglo im nächsten Jahr sein soll. Die Gemeinden seien entsprechend informiert worden. Allerdings gibt es einen grossen Haken an der Sache. Der Agglo-Rat hat an seiner letzten Sitzung vom 8. Oktober in Düdingen beschlossen, den TPF 2011 drei Millionen Franken weniger zu überweisen als bisher (18 statt 21 Millionen Franken). Dies nach einem Antrag von Jacques Kuenlin (CVP, Marly), der sich, wie andere Räte auch, über die mangelnde Transparenz der TPF beschwerte. Für ihn blieb unklar, wofür die Agglo den TPF überhaupt Geld überweise.

Sondersitzung im März

Für René Schneuwly ist klar, dass der Entscheid des Agglomerationsrates rückgängig gemacht werden muss, um die neue Leistung zu erhalten. «Wir können nicht verlangen, für weniger Geld mehr Leistungen zu bekommen», sagt er. Der Agglo-Vorstand will darum im März eine ausserordentliche Sitzung einberufen, in der erneut über das Budget abgestimmt werden soll. Der Rahmenvertrag, der bis heute noch nicht ausgearbeitet ist, soll bis dahin auch auf gutem Wege sein, so der Präsident.

Falls ab Mai mehr Busse fahren sollten, wären eigentlich Freiburg und Marly gefordert. Heute stehen die Busse zu den Stosszeiten in Marly und auf der anderen Seite der Perollesbrücke im Stau, eine Busspur sollte die Lösung bringen. Bloss, in Marly soll das Baugesuch für die Busspur frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2011 aufgelegt werden, in Freiburg hat das Projekt noch viel weniger Priorität.

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