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Air14-Besucher reisen in Gruppen an

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Gestern säumten Tausende vor allem ältere und junge Gäste das Gelände der Air14. Viele Schulklassen waren in Payerne auf dem Flugplatz zu Besuch sowie die Pensionierten der Luftwaffe. Heute fahren die Organisatoren ihr Dispositiv ganz hoch. Gegen 100 000 Besucher pro Tag erwartet Flugschau-Direktor Ian Logan für das Wochenende, deutlich mehr als an den ersten beiden Flugtagen.

Um den Aufmarsch bewältigen zu können, haben die Verantwortlichen der Flugschau gegenüber dem letzten Wochenende Anpassungen vorgenommen, wie sie gestern vor den Medien betonten. Ein Augenmerk legen sie auf den Verkehr. Dieser hatte gerade am Samstag Probleme gemacht, von stundenlangem Anstehen war die Rede. Insgesamt verzeichneten die Macher aber nur 20 000 Autos und eine Belegung der Parkplätze von 40 Prozent an den beiden Tagen, halb so viel, wie angenommen. An der Air04 wurden 70 000 Autos gezählt.

Das Problem lag letzte Woche an der Zufahrt. Logan zeigte sich deshalb begeistert über die relativ geringe Zahl der Autos auf dem Gelände selbst. Das Geheimnis des Erfolgs: Die Autos kamen wider Erwarten gut gefüllt, viele Besucher reisten mit Velo oder Töff an oder nahmen den Zug. «Die allermeisten Besucher folgten unserer Bitte und bildeten Fahrgemeinschaften», so Logan. Die Folge des geringeren Verkehrs: Keine Staus am Sonntag, und die Umweltbelastung durch die Autos war halb so gross, wie befürchtet. «Das ist ein riesiger Erfolg», frohlockte Logan, «das hätte davor niemand geglaubt.»

Noch Plätze in Zügen

Von den Problemen am Samstag habe man gelernt, bestätigte Jean-Christophe Sauterel von der Kantonspolizei Waadt. Der Verkehrsfluss von der Autobahn auf das Gelände werde vereinfacht. Er legte den Besuchern unbedingt ans Herz, vor 8.30 Uhr anzurei- sen. Ausserdem wiesen viele Züge noch Kapazität auf, so Sauterel, beispielsweise jene von Yverdon an den Shuttle-Bahnhof Cugy.

 Beim Essen und Trinken empfahl Logan, die Bons schon vor der Mittagspause zu kaufen und vorher oder nachher zu essen. So vermeide man längere Wartezeiten. Die längsten Schlangen entstünden an der Kasse und nicht an den Ständen selbst.

Die Organisatoren reagierten auch auf eine Medienkampagne im Zusammenhang mit fehlenden Bratwürsten auf dem Gelände. Zerknirscht räumte Logan ein: «Auch wir hätten gerne von Anfang an Bratwürste angeboten.» Doch dies sei nicht einfach. Die Nachfrage sei gross, und es sei nicht möglich, innert so kurzer Zeit Würste in so grossen Mengen zu grillieren. Ausserdem sei es schwierig, so viele Würste in Bioqualität und aus der Region einzukaufen. «Unsere Sandwiches erfüllen diese Bedingungen und wir haben 150 Mitarbeiter, die in einem Hangar nichts anderes tun, als Sandwiches zu streichen.» Dennoch habe sich eine Gelegenheit ergeben, zusammen mit den Metzgern der Region und der Stadt Payerne einen riesigen Wurststand auf die Beine zu stellen.

Der Direktor bat die Besucher des Wochenendes, am Abend entweder vor Ende des Flugbetriebes wegzufahren oder dann bis nach 18 Uhr zu bleiben. Es werde ihnen einiges geboten: Konzerte, der Jetman sei wieder unterwegs und alles sei offen. «Bleiben sie hier und trinken sie noch ein Glas, das ist ein Familienfest», so Ian Logan.

 

Programm

Airbus und ein Flugzeugballett

Höhepunkt der Air14 am Samstag ist der Überflug des Airbus A380, des aktuell grössten Passagierflugzeuges der Welt, zuvor zeigen ein Langstreckenflugzeug der Swiss und die Patrouille Suisse eine gemeinsame Schau. Und nur am Samstag fliegen die britische Red Arrows und die französische Rafale ihre Runden. Am Sonntag dann vollführen Patrouille Suisse und PC7-Team ein Ballett. Zum Finale treffen sich 24 F5-Tiger zu einem Stelldichein in luftiger Höhe.  fca

 

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