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= Alfons Mülhauser-Jaggi, Rechthalten

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zum gedenken

= Alfons Mülhauser-Jaggi, Rechthalten

Als am 30. September 1946 Alfons, genannt Funseli, als siebtes von elf Kindern der Veronika, geb. Andrey, und des Josef Mülhauser im Bergli, Rechthalten, geboren wurde, wurde am gleichen Tag Strom und Wasser in seinem Elternhaus installiert. Mit seinen Geschwistern erlebte er eine glückliche Kindheit. Nach der Schulentlassung absolvierte er eine Lehre bei Bäcker Rotzetter in Rechthalten. Danach bildete er sich als Konditor-Patisseur bei der Bäckerei Offner in Freiburg weiter. Später arbeitete er in einem Betrieb in Lausanne, wo er seinen langjährigen Freund Markus Koch kennenlernte. Die beiden wechselten später zur Bäckerei Coop nach Zürich. Er erzählte gerne von den Ausflügen mit Markus in dessen Tiroler Heimat Bergwang oder von Fahrten in Alfons’ rotem VW-Käfer an den Bremer Hafen. Später fand Alfons Mülhauser eine Anstellung bei der Biskuitproduktion der Migros in Meilen.

Der Liebe wegen zog er 1968 ins Heimatland zurück. Er fand eine Anstellung bei der Leichtmetallgiesserei in Düdingen. Später wechselte er zur Buchbinderei Schumacher in Schmitten, wo er 28 Jahre als Maschinenführer blieb. Am 17. August 1974 heiratete Alfons Mülhauser Danuta Jaggi in Brünisried. Im gleichen Jahr wurde das Haus im Bergli umgebaut. Ein Heim für die ganze Familie entstand. Als 1977 die erste Tochter auf die Welt kam, gab der stolze Vater vor lauter Aufregung den Namen falsch zu Protokoll. 1980 kam die zweite Tochter Nadin zur Welt, und 1984 vervollständigte Sohn Manuel das Trio. Die Familie war sein Ein und Alles, er war sehr fürsorglich. Er war stolz auf die Kinder, und dass alle Berufe gelernt hatten, war auch sein Verdienst. 1999 erkrankte er und verlor als Folge die Arbeitsstelle. Dies prägte ihn sehr, und es dauerte lange, bis er sich wieder gefangen hatte. Nach zwei Jahren fand er eine 50-Prozent-Anstellung, musste sie jedoch wegen der Krankheit wieder aufgeben. Beinahe schämte er sich, dass er nun von einer Rente leben musste. Erst als er am 30. September 2011 tatsächlich AHV-Rentner wurde, ging er wieder mehr unter die Leute.

Stolz führte er seine Tochter Nadin im Sommer 2003 an den Traualtar. Und schon bald war das erste Enkelkind Alicia da, in das er ganz vernarrt war. Bald folgte das zweite Enkelkind Ilana und dann das dritte, Malea. Allen drei stand er als Götti am Taufbecken. Gerne ging er mit dem Car oder dem Auto auf Reisen. Auf seinem letzten Ausflug ins Safiental konnte er für ein paar Stunden die Krankheit vergessen. Vor rund zwei Jahren fing er an, Heimatromane zu lesen. Regelmässig wanderte er um das Dorf Rechthalten. Seine Hühner besorgte er voller Eifer. Am Ende konnten weder die Familie noch seine geliebte Frau, «ds Mami», wie er sie stets liebevoll nannte, Licht in sein Dunkel bringen. Seine Krankheit besiegte ihn schlussendlich. Er starb am 15. April 2012. Eing.

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