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Alle wollen den Bienen helfen

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Die Bienen geniessen die einhellige Sympathie aller Freiburger Grossräte von links bis rechts. Sämtliche Fraktionen zeigen sich besorgt um den Rückgang der Bienenbestände, wissen um deren Wichtigkeit und erwarten vom Staat Massnahmen zur Bekämpfung der schädlichen Varroa-Milbe.

Die Grossräte Ruedi Schläfli (SVP, Posieux) und Dominique Butty (CVP, Villariaz) hatten in einem Postulat auf den Verlust von 50 Prozent des Bienenbestandes über den letzten Winter aufmerksam gemacht. Sie verlangten von der Regierung Vorschläge, um den Kampf gegen die Varroa-Milbe zu koordinieren und die Behandlungskosten für die Imker zu übernehmen.

Bereits in seiner schriftlichen Antwort versprach daraufhin der Staatsrat finanzielle Beiträge für junge Imker. Er äusserte auch seine Absicht, zusammen mit dem Bund eine Strategie auszuarbeiten und eine Beurteilung in Form einer Studie vorzunehmen.

Gestern ergänzte nun Landwirtschaftsdirektorin Marie Garnier, auf ihrem Pult liege ein Ausbildungskonzept für den Kampf gegen die Varroa-Milbe. Ausserdem stellte sie in Aussicht, dass per 1. Januar 2013 ein Amt betreffend Bienenzucht den Betrieb aufnehmen werde und dass dieses möglicherweise 2017 nach Posieux ziehen werde.

Koordination durch Staat

Postulant Ruedi Schläfli betonte die zentrale Rolle des Staates. Es gebe zwar kein Wundermittel, wohl aber chemische Produkte, mit denen die Milbe bekämpft werden könne. «Nur der Staat kann die Behandlung koordinieren», so Schläfli. Christian Ducotterd (CVP, Grolley) rief die Wichtigkeit der Imker in Erinnerung: «Die Koordination unter allen Partnern ist wichtig.»

Nicolas Repond (SP, Bulle) rechnete den Wert der von Bienen verrichteten Arbeit aus und kam auf einen Betrag in Millionenhöhe. Die Anstrengungen der Freiburger Regierung im Kampf gegen die Varroa-Milbe lobte Repond, er meinte aber auch: «Varroa ist nicht der einzige Grund für das Bienensterben. Dieses hat auch mit dem Klimawandel und dem Verlust an Biodiversität zu tun.»

Charly Brönnimann (SVP, Onnens) wies den Bienenvölkern gar die «Verantwortung für einen natürlichen Verlauf der Umwelt» zu. Aus diesem Grund versicherte er dem Staatsrat die Unterstützung seiner Fraktion.

Fritz Burkhalter (FDP, Alterswil) sagte zwar, die Varroa-Milbe treibe seit 30 Jahren ihr Unwesen, jetzt seien Massnahmen aber so dringend geworden, dass eine enge Zusammenarbeit und Koordination unumgänglich geworden sei. In diesem Sinne sicherte er dem Staatsrat und dessen Strategie auch die Unterstützung der FDP-Fraktion zu.

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