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Alles andere als alltäglich

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Sport und Spass bei «No Limits» in Plaffeien

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Andreas Fritz sitzt hoch konzentriert da. Normalerweise sorgt der lange Angreifer beim zweiten Team des VBC Bösingen für Blocks und Punkte. Doch an diesem Sonntag ist alles anders. Fritz findet sich auf einem elektrischen Bullen wieder. Schon bald werden die Bewegungen des Bullen zu wild und auch er darf mit der Matte rund um den Bullen Bekanntschaft machen. Sowohl die Mit- als auch die Gegenspieler applaudieren schmunzelnd.

Nur zwei Minuten später stehen fünf Vertreter des Bikeclubs SenseOberland für ihren Einsatz bereit. Für einmal ist für die Einzelsportler Teamwork angesagt. Mit zwei Riesenskis absolvieren sie gezwungenermassen im Gleichschritt einen Hindernisparcours. Auch sie werden von den gegnerischen Teams angefeuert.
Diese zwei Bilder stehen stellvertretend für Dutzende Situationen, die dem Zuschauer zeigen, dass der Anlass in Plaffeien alles andere als alltäglich ist. Erstens sehen sich die Sportler mit Spielen und Sportarten konfrontiert, die sie ansonsten nur vom Hörensagen kennen und womöglich noch nie zuvor ausgeführt haben. Und zweitens stehen nicht der Wettkampf, sondern der Spass und die Erweiterung des sportlichen Horizontes im Vordergrund.
Diesen konnten die zehn Teams mit jeweils fünf Mitgliedern an zehn verschiedenen Posten erweitern. Ob Bob anstossen, Bogenschiessen oder Fussball spielen, sämtliche Teilnehmer mussten alle Posten erledigen. Dabei zeigte sich, dass sich auch zurzeit der Fussball-EM nicht alle Sportler den Ball wie Zinedine Zidane und Michael Ballack hin und her spielen. Genau die Tatsache, die Sportler einmal in Disziplinen zu sehen, derer sie nur wenig mächtig sind, macht den Anlass für die Zuschauer attraktiv.

Deutlich weniger Zuschauer

Trotzdem war die Zuschauerzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich tiefer. Während bei der Ausgabe 2003 bis zu 1500 Zuschauer die Reitsportanlage säumten, dürfte die Zahl in diesem Jahr nicht ein Drittel dieser zugegebenermassen hohen Messlatte erreicht haben. «No Limits», eine Eintagsfliege? Nein, sagt OK-Präsident Beat Gujer. Für ihn ist in erster Linie das schlechte Wetter für das kleinere Publikum verantwortlich. Tatsächlich regnete es am Nachmittag teils so stark, dass sich das OK gar überlegte, den Anlass frühzeitig abzubrechen, um die Sportler nicht zu gefährden. Aufgrund dieser Umstände ist Gujer mit dem Anlass zufrieden.

Auch im kommenden Jahr geplant

«No Limits wird auch im nächsten Jahr stattfinden», verkündete er bei der Siegerehrung. Am Grundkonzept wird dabei festgehalten werden. Allerdings wird sich das OK mit einer möglichen Verkürzung des Anlasses auseinander setzen. «Acht Stunden ist vielleicht für einige Zuschauer zu lang», so Gujer. Verkürzung hin oder her, auf jeden Fall soll «No Limits» in den nächsten Jahren oder vielleicht auch Jahrzehnten als Traditionsanlass etabliert werden.

Die Sportler dürfte dies freuen, denn sie schienen viel Spass an der ganzen Sache zu haben. Am besten schlugen sich dabei die Leichtathleten vom TSV Düdingen. Sie verwiesen den VBC Bösingen und den Bikeclub Senseoberland knapp auf die Plätze.
Umrahmt wurde der Anlass von der Tanzgruppe «Giants» aus Neuenburg.

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