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Altstadt Freiburg soll touristischer Ort werden

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Dass die historische Altstadt Freiburgs mit ihrer Kathedrale und den mittelalterlichen Häusern über der Saane zu einem der schönsten Orte der Schweiz gehört, darf mit Fug und Recht behaupten werden. Darum erstaunt es, dass sie im kantonalen Reglement über die Ausübung des Handels nicht als touristisches Gebiet aufgeführt ist (siehe Kasten). «Die Stadt Freiburg ging damals sehr wahrscheinlich einfach vergessen», vermutet Félicien Frossard, Generalsekretär der Agglomeration Freiburg. Das soll nun geändert werden. Stadt und Agglomeration Freiburg haben beim Kanton beantragt, die historische Altstadt als touristischen Ort anzuerkennen. Die Stadt als touristischer Magnet entspricht gemäss Frossard dem nationalen Trend, wonach immer mehr Übernachtungen im urbanen Gebiet verzeichnet werden.

Handlungsbedarf vorhanden

Neben dem Bekenntnis der neun anderen Agglo-Gemeinden zu Freiburg als touristischem Zentrum hat der Antrag an den Staatsrat für die Agglo noch eine andere Bewandtnis. «Die Agglo möchte den Tourismus in den regionalen Richtplan aufnehmen», so Félicien Frossard. Derzeit beschränkt sich der Richtplan auf Massnahmen in den Bereichen Siedlung, Mobilität, Natur und Landschaft. «Der Tourismus hat noch Entwicklungspotenzial. Da muss die Agglo noch was tun.»

Die Anerkennung der Freiburger Altstadt als touristisches Gebiet ist ein Türöffner für längere Ladenöffnungszeiten in den Sommermonaten.

Längere Ladenöffnungszeiten?

Von Montag bis Samstag können die Schliessungszeiten gemäss Handelsgesetz bis 22  Uhr hinausgeschoben werden. An Sonn- und Feiertagen können die Geschäfte von 6 bis 20 Uhr geöffnet werden. Thierry Steiert (SP), Syndic der Stadt Freiburg, will sich zu diesbezüglichen Absichten momentan nicht äussern. «Wir wollen zuerst abwarten wie der Kanton unser Gesuch beantwortet. Aber es ist logisch, dass wir keine potenzielle Massnahme ausser Acht lassen, um die Altstadt zu revitalisieren. Man wirft uns ja schon oft genug vor, dass wir nichts fürs Gewerbe tun.» Mit längeren Ladenöffnungszeiten? «Im Moment sagen wir dazu nichts.»

In Murten, das als touristisches Gebiet anerkannt ist, waren vor allen die längeren Ladenöffnungszeiten der Migros umstritten. Im Perimeter, der in der Stadt Freiburg als touristisches Gebiet anerkannt werden soll, gibt es aktuell keinen Grossverteiler. Gemäss Frossard endet dieser oben an der Lausannegasse. Stellt sich die Frage, ob sich die kleinen Geschäfte längere Ladenöffnungszeiten leisten können und ob der Abend- und der Sonntagsverkauf einen Grossverteiler ins Quartier locken würde.

Gesetz

«Freiburg ging wohl einfach vergessen»

Als ganzjährige touristische Gebiete gemäss dem kantonalen Reglement vom 14. September 1998 über die Ausübung des Handels gelten im Sensebezirk: der Schwarzsee (Gemeinde Plaffeien); im Greyerzbezirk: Charmey, Gruyères-Moléson und Jaun; im Vivisbachbezirk: Les Paccots (Gemeinde Châtel-Saint-Denis). Als touristische Gebiete während der Sommersaison von April bis Oktober, gelten im Seebezirk: Bas-Vully, Greng, Haut-Vully, Meyriez, Murten und Muntelier; im Broyebezirk: Châbles, Cheyres, Delley, Estavayer-le-Lac, Font, Gletterens und Portalban. Im Gesetz fehlt Freiburg.

rsa

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