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Am liebsten Patisserie

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Die Klassen 17/26/27/37 sind mitten in der Berufswahlvorbereitung und lernen dabei viele verschiedene Berufe kennen. Gleichzeitig haben sie sich im Rahmen von «Zeitung in der Orientierungsschule» mit dem Thema Frühstück bei Jugendlichen auseinandergesetzt. Deshalb wollten sie sich mit einer angehenden Fachperson in diesem Bereich unterhalten. Sie haben mit Anna Leuenberger, Bäcker-Lehrtochter im zweiten Lehrjahr bei der Bäckerei Schieler in Tafers, gesprochen.

Wer hat Ihnen geholfen, sich für den Beruf der Bäckerin zu entscheiden?

Mein Vater, die Familie und auch die Lehrpersonen in der Schule, die eigentlich alle Schüler unterstützt haben, haben mir geholfen.

Wie kamen Sie auf die Idee, Bäckerin zu werden?

Ich habe schon zu Hause oft gebacken und bin dann einmal schnuppern gegangen. So habe ich den Beruf entdeckt.

Was finden Sie schön an Ihrem Beruf?

Die Arbeit – und dass man dann den Nachmittag frei hat.

Wie sieht bei Ihnen ein Tag in der Backstube aus?

Am Morgen fangen wir um 2.30  Uhr an, und dann machen wir zuerst das Brot, damit es aufgehen kann. Danach machen wir Canapés, Cremeschnitten und ähnliche Waren. Dann gehen wir meistens in die Pause. Nach der Pause machen wir Gipfeli, bereiten den nächsten Tag vor, und dann arbeiten wir vor allem noch an der Patisserie.

Haben Sie am Morgen Stress?

Nein, eigentlich nicht so, es geht gut.

Um wie viel Uhr stehen Sie am Morgen auf, und wann beginnt Ihre Arbeit?

Ich stehe um 2  Uhr auf und fange dann um 2.30  Uhr an.

Was war als Kind Ihr Lieblingsfrühstück, und was essen Sie heute zum Zmorge?

Als Kind habe ich am Sonntag immer gerne Gipfeli gegessen und sonst einfach Brot mit Butter und Konfitüre. Jetzt esse ich ein Weggli oder Mutschli und manchmal auch ein Gipfeli zum Frühstück.

Was gehört für Sie zu einem gesunden Frühstück?

Einfach Brot und vielleicht auch eine Frucht dazu.

Welches Gebäck ist in Ihrer Bäckerei am beliebtesten?

Ich denke, sicher die Gipfeli und die Torten. Patisserie ist grundsätzlich beliebt. Also auch die Cremeschnitten und der Nidelkuchen.

Welche Angebote sind in Ihrer Bäckerei besonders gesund?

Ich denke, gesund ist sicher das Vollkornbrot, aber auch unser übriges Brot ist grösstenteils gesund.

Ist gesunde Ernährung auch Thema in der Berufsschule? Wie finden Sie das?

Ja, das Thema Ernährung haben wir auch in der Schule behandelt. Ich finde es schon wichtig, dass man sich gesund ernährt.

Wie viele Rezepte kennen Sie schon auswendig, und welches ist Ihr Lieblingsrezept?

Auswendig kenne ich nicht so viele Rezepte, das sind vielleicht vier oder fünf. Am liebsten kreiere ich vor allem Cremeschnitten und allgemein Waren aus der Patisserie.

Pausenverkauf

Selbst gemachte Backwaren beim Znüniverkauf

Die OS Tafers hat einen speziellen Pausenverkauf: Jeden Dienstag, Donnerstag und Freitag verkauft eine Klasse das Znüni an einem Verkaufsstand. Diesen Verkauf organisiert der Schülerrat. Jede Klasse schreibt sich für ein- oder zweimal ein und ist dann für den Verkauf verantwortlich. Es werden bis zu vier Schüler in den Verkauf geschickt. Diese sind auch verantwortlich dafür, dass alles reibungslos verläuft. Der Schülerrat schaut vor dem Verkauf, dass die Produkte bereitstehen, und rechnet am Ende der Woche ab. Die Jugendlichen können Brot, ein «Branchli», Schokodrinks und Fruchtsäfte kaufen. Normalerweise funktioniert der Verkauf gut.

Immer am Mittwoch hat jede Klasse die Möglichkeit, sich für einen Klassenverkauf anzumelden. Für den Verkauf nimmt jede Schülerin und jeder Schüler seine selbst gemachten Backwaren mit. So kann die Klasse dann auch ihre Klassenkasse aufbessern. An einem Tag im Jahr gibt es auch den Apfeltag des Elternrates. Dieser ist eigentlich beliebt. Vor einigen Jahren hatte man aber mit einem gesünderen Pausenverkauf keinen Erfolg. Die Schule wünscht sich aber immer noch, dass man wieder mehr gesunde Produkte anbieten würde.

Klassen 17/26/27/37, OS Tafers

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