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An der Zukunft mitarbeiten – auch wenn es nicht mehr die eigene ist!

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Den Babyboomern, die ins Pensionsalter kommen, winken 25 Jahre Ruhestand. Viele der Pensionärinnen und Pensionäre sind fit und finanziell unabhängig, sie können ihren Ruhestand geniessen. Reisen, neue Hobbys pflegen, wellnessen, Kulturveranstaltungen besuchen, sich sportlich betätigen: Der Möglichkeiten gibt es viele. Nicht wenige kokettieren nach der Pensionierung mit dem neuen Status «Unruhestand»; unentwegt wird von einer Veranstaltung zur nächsten geeilt, nach einer Kreuzfahrt schon die nächste gebucht. Genügt das?

Die Zukunft der Nächsten

Ludwig Hasler, Philosoph und Autor, ist selber im Pensionsalter. «Selbst habe ich das Glück, noch gebraucht zu werden, als Autor, als Redner», so Hasler. «Bin ich demnächst nicht mehr gefragt, werde ich in der Schule der Gemeinde anklopfen: Habt ihr ein Dutzend Balkan-Kids, mit denen ich Deutsch üben könnte oder Mathe?» Darum geht es dem Autor: sich nützlich machen, seine Talente einsetzen, der Gemeinschaft etwas bieten. Der Mensch könne nicht 25 Jahre lang Ferien machen. Gefragt sei ein Mitwirken in der Gesellschaft, ein Mitgestalten der Zukunft, die vielleicht nicht mehr die eigene ist.

Gebraucht werden

Dass sich dieser Einsatz lohnt, erlebt der aufmerksame Zeitgenosse täglich: In unseren Städten und Agglomerationen sieht man sie, die aktiven Alten. Es sind kinderwagenschiebende Grossväter, es müssen nicht leibliche Grosskinder sein, alterstaxilenkende Chauffeurinnen, Fachpersonen mit Beraterfunktion oder Vorleserinnen im Seniorenheim. Ihnen allen ist gemein, dass sie diese Arbeit mit grosser Gelassenheit ausführen. Das Gefühl, noch gebraucht zu werden, macht zufrieden, gar glücklich.

Wer noch die Wahl hat

Ludwig Hasler plädiert nicht dafür, dass Pensionierte zurück auf die Baustelle gehen oder weiter in der Fabrik arbeiten. Das Buch richtet sich auch nicht an jene alten Menschen, denen es an Geld mangelt oder die hilfsbedürftig sind. Angesprochen sind die, die noch die Wahl haben, was sie mit ihren Altersjahren anfangen können und wollen. «Für ein Alter, das noch was vorhat» ist eine philosophische Auseinandersetzung mit der Lebensphase, die die meisten von uns früher oder später etwas angeht. Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, zuweilen auch sehr humorvoll wie im Kapitel «Die Lizenz zu vertrotteln», wo der Autor sogar dem Verhalten von alten Stars oder dementen Personen gute Seiten abgewinnen kann.

Die Lektüre ist ein Aufsteller für alle, die sich mit den wichtigen Fragen des Pensionsalters vertieft auseinandersetzen wollen.

Ludwig Hasler: «Für ein Alter, das noch was vorhat. Mitwirken an der Zukunft», Verlag rüffer & rub, 2019, 144 S.

Silvia Häcki-Eggimann ist Erwachsenenbildnerin.

Zur Person

Physiker und Philosoph

Ludwig Hasler, Jahrgang 1944, ist in Beromünster geboren. Er studierte Philosophie und Physik, Germanistik und Klassische Philologie. Er führt ein journalistisch-akademisches Doppelleben und ist ein gefragter Redner. Von Ludwig Hasler sind bisher erschienen: «Die Erotik der Tapete. Verführungen zum Denken» (2005), «Des Pudels Fell» (2010).

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