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An Tagen wie diesen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

An Tagen wie diesen freue ich mich für meine Ehefrau. Während sieben Wochen hat sie ständig auf einigermassen sichere Sommertage gehofft, damit sie mit unseren Kindern hinaus kann. Unsere Grosse, ein Energiebündel mit massivem Spiel- und Bewegungsdrang, hatte das dringend nötig. Doch keine Chance bei dem Wetter. Acht Wochen in unserer 117-Quadratmeter-Wohnung eingesperrt zu sein, ist für sie eine grosse Belastung. Deshalb konnten wir den Kindergartenbeginn der Grossen kaum noch erwarten. Nun ist es so weit. Acht Wochen lang eine 24-Stunden-Tagesstruktur anbieten in Räumen, die dafür nicht geeignet sind. Acht Wochen lang die Heimarbeit ruhen lassen, da das Kind betreut sein will. Das müsste nicht sein. Doch leider sind wir nicht die vom Gesetzgeber vorgesehene ideale Freiburger Familie, die in einem Bauernhof wohnt, welcher mit vielen Austobmöglichkeiten ausgestattet ist und auf welchem die Eltern froh sind für günstige Arbeitskräfte auf dem Feld. An unserer Lebensrealität gehen zwei Monate Ferien völlig vorbei. Gut. Dasselbe gilt auch für die Herbstferien. Statt den Sommer im Frühherbst ausklingen lassen zu können wie Eltern in anderen Kantonen, müssen wir mit Ferien im November vorlieb nehmen. Dann wäre es mir doch lieber, die Herbstferien wären tief in den November gelegt, denn da könnten wir Skifahren gehen. Aber so ganz ohne Schnee in erreichbarer Nähe ist das Ende Oktober schwierig. Eine Möglichkeit, die viele Eltern übrigens dann in den Sportferien auch nicht haben. Denn wenn sich diese für einen ganzen Drittel-Millionen-Kanton auf eine Woche konzentrieren, gibt es zwei Kategorien von Eltern: Jene, die noch irgendwo eine Unterkunft gefunden haben, und die anderen. Jene, die von ihrem Arbeitsplatz weg können und die anderen. Was solls. Bleiben wir halt zu Hause.

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