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ARA-Fusion in der Zielgeraden

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 Die Abstimmungen in den Mitgliedgemeinden zur Bildung des zukünftigen Abwasserverbandes Seeland Süd treten in die Endphase. Von den 17 Gemeinden haben bisher 13 den Statuten des Verbandes zugestimmt, der aus der Fusion der Verbände der Regionen Murten und Kerzers entstehen soll. Ausstehend sind Gurwolf und Ferenbalm, welche die neuen Statuten am Montag behandeln werden, sowie Gurbrü (6. Juni) und Gempenach (16. Juni). Ferenbalm war die einzige Gemeinde, die an der Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes Kerzers Nein gesagt hatte, aus formalen Gründen, wie Präsident Heinz Etter betonte. Diese Woche haben die bernischen Gemeinden Golaten und Wileroltigen den Statuten zugestimmt. Da die Abwasser der bernischen Exklave Clavaleyres zwar nach Muntelier fliessen, die Gemeinde aber nicht Mitglied des ARA-Verbandes Murten ist, wurden die Statuten in Clavaleyres nicht diskutiert.

 Widerstand in Muntelier

In den meisten Gemeinden war die Vorlage bisher weitgehend unbestritten. Lediglich in der Standortgemeinde Muntelier gab die Fusion zu reden (die FN berichteten). Die Ja-Mehrheit war mit 35 Stimmen bei 22 Gegenstimmen und sieben Enthaltungen knapper als in den anderen Gemeinden.

Urs Wapp, der den Fusionsprozess verantwortet, zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Abstimmungen in den Gemeinden. Die Heftigkeit der Diskussion in Muntelier habe ihn irritiert, und er habe den Widerstand nicht nachvollziehen können, räumt er auf Anfrage ein. «Ich habe keine Angst davor, dass die Statuten in einer der verbleibenden Gemeinden scheitern könnten», sagt Wapp, doch sicher wisse er das erst, wenn auch die 17. und letzte Gemeinde den Statuten und der Fusion zugestimmt habe.

In ihrem Fahrplan sehen die Verantwortlichen vor, dass die Statuten in allen 17 Mitgliedsgemeinden bis Ende Juni gutgeheissen werden, so dass der Verband am 1. Juli aus der Taufe gehoben werden kann. Danach beginnt der Verband mit dem Um- und Ausbau der heutigen ARA Muntelier. Die Kosten für das Projekt werden auf insgesamt rund 60 Millionen Franken veranschlagt. fca

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